Länderinformationen​

Name

Das ehemalige British-Honduras wurde 1973 in Belize umbenannt. Der Name stammt aus der Maya-Sprache und bedeutet „trübes Wasser“.

Lage – Allgemein

Belize Länderinfos

Belize ist der zweitkleinste Staat auf dem amerikanischen Kontinent. Es grenzt im Nordosten an das Karibische Meer und teilt Landesgrenzen mit Mexiko und Guatemala. Seine Nord-Süd-Länge beträgt 280 km. Seine Breite misst 280 km.

Zeitzone

Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Belize beträgt – 6 Stunden.

Geographie

Das Land Belize mit seinen knapp 23.000 qkm Fläche verfügt über sehr große Sumpf-Gebiete. Die einzige Erhebung des Landes ist das rund 1000 m hohe Maya-Gebirge mit dem 1.122 m hohen Victoria-Peak. Der Küstenlinie sind zahlreiche Inseln und Korallenriffe vorgelagert.

Geschichte

Einst gehört die Region zum Kerngebiet der Mayakultur, dessen Blütezeit im 8. Jahrhundert stattfand. Um 1600 von den Spaniern erobert und ausgebeutet, wurde es im 17. Jh. für englische Seeräuber als Stützpunkt interessant. 1667 gründeten diese eine feste Siedlung, Belize City. 1871 wurde das Land als British-Honduras Teil der britischen Kronkolonie. 1964 erlangte es wenigstens eine innere Selbstverwaltung und benannte sich 1973 offiziell in Belize um. 1981 erhielt Belize endgültig seine Unabhängigkeit, ist aber Mitglied im Commonwealth of Nations. Staatsoberhaupt ist somit Königin Elizabeth II. Regierungschef des in 6 Distrikte gegliederten Landes ist Dean Barrow.

Flora und Fauna

Immergrüne, teils laubabwerfende Wälder und Baumsavannen kennzeichnen die Pflanzenwelt, im Küstenbereich finden sich auch Mangrovensümpfe. Die reiche Tierwelt wird von Jaguaren, Pumas, Ozelots und Tapiren dominiert. Rund 250 km lang ist das Barriereriff vor der Küste, das vielen vom Aussterben bedrohten Arten einen Rückzugsraum bietet.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft spielt auf Belize noch eine große Rolle, fast jeder dritte Erwerbstätige arbeitet in diesem Bereich. Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse stellen fast 90 % der exportierten Güter, z. B. Zucker, Bananen und Mahagoni. In den letzten Jahren hat sich auch der Tourismus zu einem großen Wirtschaftsfaktor entwickelt, wobei man sehr um Ökotourismus bemüht ist.

Bevölkerung

Durch die unter den Engländern erfolgte Ansiedlung von Sklaven stellen Schwarze und Mulatten einen Bevölkerungsanteil von ca. 30 %, was für Zentralamerika recht hoch ist. Die größte Bevölkerungsgruppe ist mit ca. 45 % jedoch die der Mestizen, Mischlingen zwischen Indianern und Europäern. Die Mayas, die noch etwa ein Zehntel der Bevölkerung stellen, leben zurückgezogen im Landsinneren. Insgesamt leben in Belize etwa 275.000 Einwohner.

Religion

Der größte Teil der Bevölkerung sind Katholiken, ansonsten gibt es noch Anhänger der Indianer-Kulte und Mennoniten.

Sprache

Als Mitglied des Commonwealth of Nations ist die Amtssprache Englisch. Außerdem werden von den verschiedenen Volksgruppen noch Spanisch, Kreolisch und verschiedene Indianerdialekte gesprochen.

Essen und Trinken

In Belize gibt es zumeist Reis, Bohnen, Huhn, Fisch und Rindfleisch. Als Beilage gibt es ColeSlaw(Krautsalat). Ein Nationalgericht ist Rice n Beans, wobei es sich um Reis mit Kidneybohnen, Kokosnussmilch und einigen anderen Zutaten handelt.

Zu trinken gibt es meist keinen Kaffee, sondern eher Tee. Auch Softdrinks, Wein aus Reis, Beeren oder Sauerklee sowie Rum sind sehr beliebt.

Medizinische Hinweise

Aktuelle Hinweise zu Impfungen erfahren Sie bei Ihrem Hausarzt oder der Website des Centrums für Reisemedizin (CRM).

Sicherheit

Belize hat eine stabile Regierung und bildet so einen Ruhepol in den unruhigen Staaten Zentralamerikas. Aktuelle Reisehinweise mit Angaben über die Sicherheitslage finden Sie auch unter https://www.auswaertiges-amt.de/.

Adressen

Auswärtiges Amt

In Deutschland https://www.auswaertiges-amt.de/

In Österreich   https://www.bmaa.gv.at/

In der Schweiz https://www.eda.admin.ch/