Städte und Orte in Costa Rica

Vulkan Arenal

Im nördlichen Bergland, etwa neunzig Kilometer nördlich von San José im gleichnamigen Nationalpark am Arenal See befindet sich einer der jüngsten Vulkane Costa Ricas. In der Region um den Arenal lassen sich fantastische Wanderungen unternehmen. Eine klassische geht über ein System von Hängebrücken durch den Regenwald, von denen sich immer wieder spektakuläre Ausblicke auf den Vulkankegel des Arenal bieten. Die ganze Gegend rund um den Vulkan hält viele Aktivitäten für Besucher bereit, zum Beispiel das Ökocenter Danaus oder Canyoning durch den Dschungel. In dem Ökocenter kann man die bunte Tierwelt Costa Ricas kennenlernen und viel Wissenswertes über die Natur erfahren. Canyoning durch den Dschungel bietet eine Reise durch felsige Flusslandschaften und über Wasserfälle durch den dichten Regenwald und die Möglichkeit, die Natur Costa Ricas hautnah zu erleben.

Vulkan Arenal

Vulkan Arenal
© ICT Rodrigo Montenegro Costa Rica Tourism Board

Nationalpark Tenorio

Der Vulkan Tenorio befindet sich im nördlichen Teil Costa Ricas und setzt sich zusammen aus insgesamt 4 Gipfeln und 2 Kratern. Die höheren Lagen des Parks werden von Nebelwald beherrscht, während in den niedrigeren Lagen Regenwald wächst. Am Fuße des aktiven Vulkans sucht sich der Río Celeste seinen Weg durch die immergrüne Landschaft. Der hellblaue Fluss ist mit seinem türkisfarbenen Wasser vulkanischen Ursprungs ein wahres Naturwunder. Direkt im Flussbett des Rios Celeste gibt es mehrere kleine, heiße Quellen vulkanischen Ursprungs, die sich perfekt für ein Bad inmitten der zauberhaften Gegend eignen. Im Park findet man jede Menge Wanderwege, welche zu wunderschönen heißen Quellen und Badeplätzen führen.

Rio Celeste

Rio Celeste
© Südamerika Reiseportal

San José

San José ist die Hauptstadt des Staates Costa Rica und die größte Stadt des Landes. In ihr leben etwa 10 % der gesamten Bevölkerung. Ihren raschen Wachstum hat die Stadt dem Kaffeeboom von 1840 zu verdanken, wobei die Stadt aber planmäßig ausgebaut wurde und daher einen schachbrettartigen Grundriss erhielt. Man findet Parks, breite Straßen und Geschäftsviertel, Museen, Kulturzentren, und Märkte. Der bezaubernde Bauernmarkt in Zapote, auf dem exotische Gemüse- und Obstsorten angeboten werden, und das Nationalmuseum, das über die Geologie, über die präkolumbianische Kolonial- und moderne Geschichte Costa Ricas informiert, sind erwähnenswert. In der Nähe von San José befindet sich das Indianerreservat Quitirrisi, wo man wichtige Elemente der Volkskultur Costa Ricas kennenlernen kann. Dort kann man von den Einheimischen Huetares eine Einführung in ihre Kultur bekommen: Informationen zum Alltagsleben und zur Geschichte der Gemeinde Quitirrisi.


 

Nationalpark Manuel Antonio

Die Ansiedlung Manuel Antonio und der dazugehörige gleichnamige Nationalpark liegen an der Pazifikküste im Süden Costa Ricas. Der Nationalpark ist besonders für seine traumhaften Strände bekannt, bietet aber auch eine außerordentliche Vielfalt an Flora und Fauna. Im Park hat man 109 verschiedene Säugetierarten gefunden, z.B. Faultiere, Weißrüssel-Nasenbären, Kapuzineraffen und Gürteltiere, zudem ca. 180 Vogelarten und 350 Pflanzenarten. Auch unter Wasser kann man eine erstaunliche Vielzahl an Meeresgeschöpfen bewundern, mit viel Glück sieht man sogar vorbeiziehende Wale. Die weißen Sandstrände Espadilla Sur und Manuel Antonio sind für ihr ruhiges und kristallklares Wasser bekannt. Am Strand von Manuel Antonio werden außerdem zahlreiche Aktivitäten angeboten wie Kajakfahren, Surfen, Schnorcheln oder Tauchen.

Manuel Antonio Nationalpark

Manuel Antonio Nationalpark
© Southern Sky Tours

Monteverde

Die Monteverde Region gehört zu den bekanntesten Naturschutzgebieten der Tropen der neuen Welt. 172 km nordwestlich von San José, auf der Kontinentalscheide Costa Ricas in einer Höhenlage zwischen 1400 und 1700 m gelegen, ist Monteverde die Nebelwaldregion des Landes. Die dort vorherrschenden klimatischen und geologischen Bedingungen sind Grundlage für die enorme Artenvielfalt und einzigartige Vegetation. Über 2.500 Pflanzen-, rund 100 Säugetier- und 400 Vogel-, sowie 10.000 Insektenarten leben hier. Auch das Naturreservat Monteverde verfügt über ein beeindruckendes Hängebrückensystem und vielfältige Wanderwege. Ausgangspunkt zu allen Sehenswürdigkeiten ist das kleine Dorf Santa Elena, das im Zentrum der Region gelegen ist. Etwa 6 km nordwestlich von dem Dorf entfernt liegt das biologische Reservat Santa Elena.

Nebelwald Monteverde

Nebelwald Monteverde
© ICT - Erol Barrantes

Nicoya

Die Nicoya-Halbinsel befindet sich im Nordwesten des Landes am Pazifischen Ozean und wird durch den Golf von Nicoya vom Festland Costa Ricas abgetrennt. Die Halbinsel hat ein paar populäre Touristen-Destinationen. Einer davon ist das Waldreservat Monte Alto. Hier schützt eine Bürgerinitiative vorhandene Waldbestände und forstet umliegende Hügel wieder auf, um die Wasserversorgung des Ortes und die Artenvielfalt des Ríos Nosara zu sichern. An der Südspitze der Halbinsel befindet sich das Cabo-Blanco-Reservat, das erste Naturschutzgebiet Costa Ricas. Typisch für das Reservat sind trockene, zum Teil laubabwerfende Wälder, die man in Mittelamerika nur noch selten findet. Auf der Halbinsel kann man an einem der schönsten Strände des Landes, dem Playa Sámara, entspannen.


 

Guanacaste

An der Pazifikküste im Nordwesten liegen die Regionen Guanacaste, Puntarenas & Golfinseln. Natürlich findet man auch hier herrliche Strände, die zur Stranderholung einladen. Einige der Strände werden allerdings auch von den Meeresschildkröten zur Eiablage genutzt – ein unvergessliches Schauspiel, wenn nachts abertausende Schildkröten an den Strand krabbeln, um ihre Eier im Sand abzulegen! Dieses Spektakel kann man wunderbar beim Strand von Ostional beobachten, am zweitgrößten Eiablageplatz der Oliv-Bastardschildkröte. Ungefähr 45 Tage danach schlüpfen die kleinen Schildkröten und krabbeln aus dem Sand ins Meer. Dies ist genauso spannend wie die Eiablage 1 ½ Monate zuvor.


 

Tortugero

Ein Höhepunkt dieser Region ist der Tortuguero-Nationalpark im Norden, der nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen ist. Der üppige Regenwald, der von Kanälen durchzogen ist, kann mit dem Boot erkundet werden. So kann man dann Affen, Faultiere, Kaimane, Schildkröten und zahllose Vogelarten bestaunen. Am Strand von Tortuguero kann man in der Zeit zwischen Juli und Oktober zudem beobachten, wie Meeresschildkröten ihre Eier legen.


 

Cahuita

Ein weiteres Highlight ist der Cahuita Nationalpark, dieser befindet sich in der entgegengesetzten Richtung. Auch er kann mit traumhaften Stränden aufwarten. Außerdem ist dieser Ort noch sehr ursprünglich und ruhig. Ein idealer Ort, wenn man etwas den Tourismusströmen entfliehen will. Auch wenn man nur wenig Zeit einplanen kann, lohnt sich ein Besuch auch ohne Guide. Man kann auf eigene Faust eine riesige Anzahl von Tieren entdecken. Weiter unten beginnt das Paradies von Manzanillo. Hier erwarten den Besucher vielfältige Strände, der „schwarze“ Playa Negra, der „goldene“ Playa Cocles und der kleine, aber feine Playa Chiquita. Ein Paradies, in dem für jeden Geschmack etwas geboten ist!

Cahuita Nationalpark

Cahuita Nationalpark
© Costa Rica Tourism Board