Städte und Orte in Guyana

Kaieteur - Nationalpark

Im Herzen Guyanas, in der in der Region Potaro-Siparuni liegt der Kaieteur-Nationalpark. Er ist der einzige Natioalpark des Landes und wurde bereits im Jahr 1929 errichtet. In dem Naturschutzgebiet, welches sich durch eine extrem hohe Biodiversität auszeichnet, liegen die berühmten und mehr als imposanten Kaieteur-Fälle. Hier findet man auch einige vom Aussterben bedrohte Tierarten wie den winzigen Guyana-Goldfrosch, die Guyana-Brüllaffen oder den Ozelot. Offizielle Zahlen gehen zudem von bis zu 20.000 Pflanzenarten aus, die auf dem Areal anzutreffen sind, 35 Prozent davon sollen endemisch sein.

Kaieteur Nationalpark

Kaieteur Nationalpark
© Guyana Tourism Authority

Georgetown

Georgetown ist die Hauptstadt von Guyana, dem „Land des vielen Wassers“ und liegt an der Nordwestküste Südamerikas und am Demerara River. Die meisten Häuser bestehen aus Holz und stehen auf Stelzen, was bei Überschwemmungen helfen soll. Wahrzeichen der Stadt sind u.a. die älteste Kirche Guyanas - St. Andrews Kirk -, das Gerichtsgebäude, das historische Rathaus und der Präsidentenpalast. Ein Highlight ist die Kathedrale Sainte George aus dem 19. Jahrhundert, die eine der höchsten Holzkirchen weltweit ist. Ein ungewöhnliches, aber gerade deswegen sehenswertes Ziel ist die Demarara Harbour Bridge. Sie ist eine Ponton-Brücke, also eine Brücke, die aus vielen kleinen schwimmenden Teilen besteht, die zusammen eine bewegliche Kette bilden. In Georgetown sind auch das Walter-Roth-Museum für Anthropologie und das Nationalmuseum Guyana beheimatet. Einen Besuch wert ist der Stabroekmarkt, dessen einzigartiges Flair bezaubert. Zudem kann man sich im Zoo vergnügen, indianische Hütten bestaunen und einen alten Leuchtturm besteigen. Die Stadt ist mit 450.000 Touristen im Jahr für über 80% des Tourismus in ganz Guyana verantwortlich. Mit kleinen Flugzeugen sind die Kaieteur-Wasserfälle innerhalb von einer Stunde erreichbar. Diese Reise sollte man unbedingt auf sich nehmen, denn mit 247 Metern Höhe und beinahe 100 Metern Breite sind sie fast die größten der Welt und es gibt nur wenige, die das überbieten können. Von hier aus kann man auch zu den Orinduik-Wasserfällen gelangen. Interessant ist hier, wie der Regenwald bis an die Klippen dicht wächst und das Wasser nicht direkt, sondern über mehrere Terrassen nach unten fällt.

Kirche in Georgetown

Kirche in Georgetown
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Karanambu Ranch

Die Karanambu Ranch umfasst rund 285 km2 Savanne, Sumpf, Auwald und rund 50 km des Rupununi River. Hier hat man die Möglichkeit, die Tierwelt von Karanambu zu ergründen. Sie wurde 1927 von Tiny McTurk gegründet und war zu Anfang eine Rinderfarm und Balata Sammelstation. Nun ist sie ein Öko-Touristenziel, mit einer Vogelliste von über 600 Arten ist Karanambu ein Paradies für Vogelbeobachter. Die Lodge bietet auch hervorragende Beobachtungsmöglichkeiten für Riesenotter, Riesen-Alligatoren und Riesenameisenbären. Vor allem die Riesenotter kann man zusammen mit Diane McTurk – weltweit anerkannte Expertin für Riesenotter und Naturschützerin – bestaunen. Außerdem gibt sie persönlich gerne Informationen zur Geschichte der Ranch preis. Das Abendritual, die riesigen Wasserlilien, Victoria amazonica, beim Öffnen zu beobachten, ist eine unvergessliche Erfahrung. Auch in der nahegelegenen Rockview-Lodge kann man Vögel im Urwald beobachten. Mit dem Pferd kann man durch die Savanne geführt werden und auf einen „Großen Ameisenbär“ treffen. Im Iwokrama-Regenwald kann man mit Glück auch einen Jaguar beobachten.

Die Tierwelt Guyanas

Die Tierwelt Guyanas
© Guyana Tourism Authority