Peru ist ein faszinierendes Land, in dem es viel zu entdecken gibt. Ein absolutes Muss sind die Inkaruinen, die es hier zu erforschen gibt, sowie eine Bootsfahrt über den Titicacasee. Auch ein Flug über die geheimnisvollen Nazca-Linien ist ein einmaliges Erlebnis, da diese nur aus der Luft in ihrem ganzen Ausmaß zu sehen sind. Für Tierliebhaber eignet sich beispielsweise das Naturparadies Islas Ballestas für einen Ausflug.
Wunder der Anden

Wunder der Anden
18 Tage
  Bolivien Peru

18-tägige Wanderreise zu den Höhepunkten der Anden
Die beiden Andenländer Bolivien und Peru auf solch besondere Weise erleben und dabei noch optimale Akklimatisation erfahren. Dabei sind Sie wie die Einheimischen auf dem Landweg unterwegs: zu Fuß,...

ab 3.940 Details


Kleine Gruppengröße, max. 12 Teilnehmer
Nevado Pisco (5752 m) und Huascaran (6768 m)

Nevado Pisco (5752 m) und Huascaran (6768 m)
20 Tage
  Peru

20-tägige Bergexpedition in den peruanischen Anden
Erkunden Sie die bezaubernde Cordillera Blanca - ein Paradies für Wanderer und Bergsteiger - Messerscharfe Firngrate, himmelstürmende Eisriesen, zerklüftete Gletscher und dazu ein günstiges...

ab 3.150 Details


Kleine Gruppengröße, max. 12 Teilnehmer
Peru & Bolivien:Impressionen

Peru & Bolivien:Impressionen
16 Tage
  Bolivien Peru

16-tägige Reise zu den Höhepunkten Perus und Boliviens
Auf dieser Reise entdecken Sie die schönsten Höhepunkte Perus und kombinieren diese mit einem Abstecher zu Boliviens Hauptstadt La Paz, der schönen Sonneninsel und dem grell leuchtenden,...

ab 3.649 Details


Kleine Gruppengröße, max. 12 Teilnehmer
Kulturhighlights von Nord bis Süd

Kulturhighlights von Nord bis Süd
19 Tage
  Peru

19- tägige Rundreise zu den Kulturhighlights Perus
Wir erleben Peru in seiner ganzen Vielfalt. Von Norden bis Süden erkunden wir den faszinierenden Andenstaat. Wir tauchen ein in die reiche Kultur, besuchen kontrastreiche Landschaften und drei...

ab 3.999 Details


Mit dem eBike durch die Anden Perus

Mit dem eBike durch die Anden Perus
14 Tage
  Peru

14-tägige Fahrradreise die Anden
Machu Picchu, der Titicacasee und der Colca Canyon, Arequipa und Cusco: Weltberühmt sind die Sehenswürdigkeiten im Süden Perus – die Sie auf dieser E-Bike-Reise aus ganz neuen Blickwinkeln...

ab 3.640 Details


Kleine Gruppengröße, max. 12 Teilnehmer

Peru

Peru liegt im Westen Südamerikas und besitzt im Norden Grenzen mit Kolumbien und Ecuador. Im Osten grenzt der Andenstaat an Brasilien und Bolivien, sowie im Süden an Chile. Im Westen wird das Land durch den Pazifik begrenzt. Wenn man an Peru denkt, hat man Bilder der Anden vor den Augen, die indigene Bevölkerung mit ihrer typisch bunten Kleidung und ein Alpaka das in herrlicher Landschaft grast. Manche denken wahrscheinlich noch an die Inkas und vielleicht an das gut Essen und den bekannten Pisco Sour. Doch das das Reiseland Peru überrascht mit vielen weiteren Sehensürdigkeiten.

Machu Picchu, Cusco

Unumstritten das Top-Highlight jeder Perureise ist der Machu Picchu, die weltbekannten altertümlichen Ruinen sind eines der neuen 7 Weltwunder. Aus dem Urubamba-Tal, in welchem die “Verlorene Stadt der Inkas” liegt, ist diese nicht zu erblicken und blieb deshalb so lange unentdeckt. Bis heute ist die Geschichte der Stadt nicht klar und gibt weiterhin Rätsel auf. Da die mystische Inkastadt in einem schwer zugänglichen Gebiet liegt und dorthin keine Straßen führen, gibt es nur 2 Möglichkeiten diese zu besichtigen. Startpunkt ist das wunderschöne Städtchen Cusco. Von hier aus hat man die Möglichkeit mit dem Zug nach Aguas Calientes zu fahren, einem kleinen Dorf am Fuße des Machu Picchu. Von dort gibt es einen Bus zu den Ruinen, die Serpentinenstrecke kann aber auch per Fuß zurückgelegt werden. Wer ein besonders authentisches und unvergessliches Erlebnis haben möchte, sollte den Machu Picchu über den Inka-Trail zu Fuß erreichen. Diese entweder 2- oder 4-tägige Wanderung führt über mehrere hohe Pässe und vorbei an dem bekannten Sonnentor. Die Teilnahme am Inka-Trail sollte frühzeitig gebucht werden, da die Besucherzahl beschränkt ist.

Die Stadt Cusco sollte bei der Reise zum Machu Picchu nicht links liegen gelassen werden. Der Hauptplatz Plaza de Armas mit der mächtigen Kathedrale ist wohl der schönste in ganz Peru. Cusco ist kulturelles Zentrum des Landes, eine wahres koloniales Schmuckstück mit lohnenswerten Museen und Ausgangspunkt für viele Ausflüge zu den wichtigsten und beeindruckendsten Inkastätten. Darunter die Festung Sacsayhuamán, der Festplatz Q’enko, die Kreise von Moray und natürlich das berühmte heilige Tal der Inkas.

Nazca-Linien

Die Nazca-Linien sind riesige Scharrbilder in der Wüste der Stadt Nasca. Benannt sind die bis zu 20 qkm langen schnurgeraden Linien nach der Kultur Nasca, welche die riesigen Figuren zwischen 200 und 700 nach Christus erschaffen haben. Dargestellt sind Menschen und Tierbilder, die vermutlich im Rahmen von Fruchtbarkeitsritualen entstanden sind. Auf Grund der enormen Größe sind sie nur von den Hügeln der Umgebung aus oder aus dem Flugzeug zu erkennen.

Amazonas-Regenwald

Das Gebiet des Regenwaldes umfasst ca. 60% des peruanischen Staatsgebietes und ist damit ca. dreimal so groß wie Deutschland. Hier leben viele verschiedene noch ursprüngliche indigene Völker. Iquitos, das Tor zum peruanischen Amazonas gilt als die größte Stadt der Welt, die nicht über eine Fernstraße erreichbar ist. Die Stadt selbst ist touristisch wenig attraktiv, aber man kann hier aus einem großen Angebot an Touren und Kreuzfahrten wählen, um die unglaubliche Welt des Regenwaldes erkunden. Die Übernachtung ist in traumhaften Dschungel-Lodges möglich. Bei den angebotenen Outdoor-Aktivitäten durchstreift man den dichtbewachsenen Urwald, fährt mit Kanus durch die vielen Seitenarme des Amazonas und kann die einzigartige Tierwelt beobachten.

Die unvergessliche Natur des Amazonas ist auch von Puerto Maldonado aus erlebbar. Die Stadt liegt nahe der bolivianischen Grenze im Amazonasbecken und der faszinierende Manu Nationalpark ist von hier aus zu erreichen. Es ist ein Naturreservat der Superlative. Dort ist die größte Vielfalt an Säugetieren weltweit beheimatet (über 200 Arten), sowie um die 800 Vogelarten und auf einem Baum leben mehr Insekten als auf den gesamten britischen Inseln. Grund für die Artenvielfalt sind u.a. die vielen Klimazonen, die der Park umfasst. Der Manu Fluss schlängelt sich kurvenreich durch das Andenhochland, über den Bergnebelwald hinab zum Tieflandregenwald.

Für alle Reisenden die nicht genügend Zeit haben um diesen Nationalpark zu erleben, stellt das Tambopata Candamo Reservat eine gute Alternative dar.

Titicacasee

Der größte See Südamerikas liegt zum Teil in Peru und zum anderen Teil auf bolivianischem Staatsgebiet. Das höchstgelegene kommerziell schiffbare Gewässer der Erde liegt auf 3810m Höhe inzwischen der scheebedeckten Gipfeln der Anden - ein einmaliges Panorama. Touristische Highlights am heiligen See der Inkas sind vor allem die weißen Strände, die Strohinseln der indigenen Uros und natürlich eine Bootsfahrt über den See mit fantastischem Ausblick. Auf der Halbinsel Capachica liegt das charmante Dorf Llachón, hier kann man das ursprüngliche und traditionelle Leben peruanischer Bauern kennenlernen. Am Ufer des Titicacasees liegt auch Puno, eine Stadt mit vielen Legenden, farbenfrohen Festen und einer lebendigen Folklore.

Arequipa & Colca Canyon

Die “weiße Stadt” Arequipa ist neben Cusco die schönste Stadt des Landes und liegt malerisch inmitten einer faszinierenden Berglandschaft mit Blick auf die Kegel von drei erloschenen Vulkanen. Hauptsehenswürdigkeit ist das, über lange Zeit von der Außenwelt abgeschottete Kloster Santa Catalina, mit seinen bunten Wänden und der beeindruckenden Größe der kolonialen Bauten.

In der Nähe von Arequipa lässt sich der Colca Canyon, der zweittiefste Canyon der Welt bestaunen. An der tiefsten Stelle misst er 3269m und ist damit mehr als doppelt so tief als sein Verwandter der Grand Canyon in den USA. In der Schlucht gibt es Felsmalereien und Höhlen die vom Stamm der Collaguas stammen. Ebenfalls wurden von ihnen die Terrassenflächen errichtet, die auch heute noch landwirtschaftlich genutzt werden. Wie der Name bereits verrät ist das Kreuz des Kondors ein guter Aussichtspunkt um den König der Anden majestätisch durch die Lüfte gleiten zu sehen. Nach ausgiebigen Wandertouren oder anderen Outdooraktivitäten laden die heißen Thermalquellen im Colca-Tal zum Entspannen ein.

Huaraz & das Abenteuer Anden

Die Cordillera Blanca ist wohl eine der spektakulärsten Gebirgsketten der Welt. Die wunderschönen Wanderrouten und beeindruckenden Gipfel lassen das Herz von Bergsteigern, Trekking-Fans und Aktivreisenden höher schlagen. Aber auch für ungeübte Wanderer finden sich unvergessliche Routen. Ausgangspunkt der schönsten Wanderungen ist das auf 3100m gelegene Huaraz. Ein absolutes Plus dieser Region ist, dass sie noch ein echter Geheimtipp ist und nicht von Touristen überlaufen.

Weitere Tipps um das unbekannte Nordperu zu erkunden sind die Festung Kuelap, die Pyramiden nahe Trujillo, die Lehmziegeltadt Chan Chan, die Gräber von Sipán, der Strand von Máncora.

Mobilität

Das Straßennetz in Peru ist recht gut ausgebaut, es sind jedoch nur die großen Hauptverbindungsstraßen asphaltiert, Erdrutsche und unwegsame Straßen erschweren das Fahren. Insbesondere während der Regenzeit müssen viele Straßen gesperrt werden. Deshalb sollte eine Mietwagenreise gut überlegt sein und ist je nach Wunschroute mehr oder weniger empfehlenswert. Wer trotzdem die Freiheit einer Individualreise genießen möchte, kann problemos auf das sehr gut vernetzte und preiswerte Bussystem zurückgreifen. Zwischen den Städten verkehren die Busse in kurzen Zeitabständen aber auch zu entlegenen Gebieten fahren sie recht regelmäßig.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Gruppenreisen, welche die Highlights Perus ansteuern. Bei Aktivreisen kann zwischen verschiedenen Schwierigkeitsstufen gewählt werden. Eine organisierte Kleingruppenreise ist die beste Möglichkeit um in kurzer Zeit möglichst viel von dem beeindruckenden Andenland zu erleben, zumal man viele Gegenden nur im Rahmen von geführten Touren besuchen kann.