SüdamerikaDie besten Trekking-Highlights Venezuelas
Sie verbringen unvergessliche Tage im Herzen der Gran Sabana, nehmen am 6-tägigen Trekking auf den 2.810 m hohen Tafelberg Roraima sowie am 4-tägigen Anden-Trekking in der Sierra Nevada teil und treffen unterwegs auf Pemon-Indianer.

Rundreise - Die besten Trekking-Highlights Venezuelas

  Venezuela 

Highlights der Rundreise
  • Sechs Tage Trekking auf den Tafelberg Roraima (2.810 m)​
  • Vier Tage Anden-Trekking in der Sierra Nevada
  • Gipfelmöglichkeit (inklusiv): Pico Humboldt (4.942 m)
  • Heilige Stätten der Pemon-Indianer: die Tafelberge der Gran Sabana
  • Auf dem Aponwao-Fluss per Einbaum zum Chinak Meru-Wasserfall
Zu Fuß entdecken Sie die Welt der heiligen Tafelberge und das Andenhochland der Sierra Nevada. Zunächst besuchen Sie die Grand Sabana und starten von der Indianersiedlung Iboribo per Einbaum zum Wasserfall Chinak Meru. Schon bald stehen Sie vor dem höchsten Tafelberg der Welt: Während sich der Roraima (2.810 m) mit seinen senkrechten Felswänden vor Ihnen auftürmt, durchqueren Sie kleine Flüsse und üppigen Bergregenwald bis zum Fuß des Tepuis. Sie dringen ein in eine mystische Welt. Kleine Kaskaden plätschern über den Weg und in der Ferne stürzen Wasserfälle in die Tiefe. Die Steilwände sind überwuchert von fleischfressenden Pflanzen und endemischen Bromelien, die nur auf diesem Fleckchen Erde zu finden sind. Dann stehen Sie auf dem Dach des heiligen Roraima und unter Ihnen liegt die "vergessene Welt". Merida ist der Ausgangspunkt Ihres Andenabenteuers. Sie durchwandern verschiedene Vegetationsstufen und lernen die raue Paramo-Landschaft kennen. Vor Ihnen erhebt sich der zweithöchste, doch schönste Gipfel des Landes, der Pico Humboldt (4.942 m). Der Aufstieg ist mühsam, von oben bietet sich Ihnen als Belohnung ein grandioser Blick auf die umliegenden, teils schneebedeckten Gipfel der venezolanischen Anden!

Tag 1

Flug nach Caracas, Fahrt nach Macuto

Eine der schönsten Trekkingtouren in Südamerika erwartet uns! Wir fliegen mit Air France über Paris nach Caracas.
Der Landeanflug auf den Flughafen in Maiquetia ist spektakulär: Die Karibikküste, der Urwald und die quirlige Atmosphäre in der Umgebung des Flughafens beeindrucken schon bei der Ankunft. Das Avila-Bergmassiv - die grüne Lunge von Caracas - trennt die temperamentvolle Sechsmillionenstadt Caracas (920 m) von der Küste. Vom Flughafen bringt uns ein Abholservice zu unserem Hotel im nahe gelegenen Strandort Macuto. Im Hotel können wir uns kurz frisch machen. Am Abend treffen wir unsere deutschsprachige Reiseleitung und besprechen die nächsten Tage unserer Trekkingtour. Wer mag, kann sich im Pool des Hotels erfrischen.
Fahrstrecke: 5-10 km; Hotel Ole Caribe


Tag 2

Auf dem Weg zu den Tafelbergen, Fahrt Puerto Ordaz - Las Claritas

Buenos días - guten Morgen! Früh werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen nach Puerto Ordaz. Da unser Flug bereits um 06:30h geht, gibt es heißen Kafee und etwas zu Essen nur am Flughafen. Nach einem etwa einstündigen Flug erreichen wir Puertzo Ordaz. Hier warten die Toyota Landrover und wir fahren durch die manchmal endlos scheinende Landschaft der Gran Sabana, einer geheimnisvoll anmutenden, wenig besiedelten, über 500.000 km² großen Hochfläche. Die Ausblicke auf die von Moriche-Palmen übersäte und von zahlreichen Flussläufen durchzogene, sanft gewellte Savanne weckt ein Gefühl der grenzenlosen Freiheit. In El Callao legen wir einen kleinen Stopp ein, um die stillgelegte Goldmine zu besichtigen und um uns ein Mittagessen schmecken zu lassen. In den 70-er und 80-er Jahren war El Callao ein kleines "El Dorado". Damals erlebte es einen Goldrausch, aber selbst heutzutage werden in der Umgebung von El Callao erhebliche Mengen Gold gefördert. Im Ort werden teilweise recht günstig Schmuckstücke aus Gold angeboten. Am späten Nachmittag erreichen wir die Unterkunft Camp Manacas mit neu gebauten Bungalows. Es liegt nördlich von Las Caritas (bekannt als km 88).
Fahrzeit: ca. 5 Std.; Fahrstrecke von: ca. 350 km; Camp Manacas


Tag 3

Ins Herz der Grand Sabana - Kavanayen

Auf der kurvenreichen Strecke "La Escalera" fahren wir von 200 m auf 1.440 m Höhe. Wir kommen vorbei an Galeriewäldern, im Hintergrund erheben sich hohe, oft Wolken verhangene Tafelberge. Kleine Kaskaden stürzen an den Flanken hinab. Die Gran Sabana ist die Heimat der Pemon-Indianer. Ihnen sind die Tafelberge (Tepuis) heilig. Sie betrachten diese uralten, mystischen Tepuis als Häuser der Götter. Nach 3 1/2 Stunden Fahrzeit erreichen wir die Indianersiedlung Iboribo. Wir besteigen die traditionellem Einbaumboote und fahren kurz über den Aponwao-Fluss zum 107 m hohen Chinak Meru-Wasserfall. Ein eindruckvolles Naturschauspiel, das wir von unten und bei einer kleinen Wanderung von oben erleben können. Nach dem Mittagessen in Iboribo fahrt ca. 90 Minuten über eine Schotterpiste zum Missionsdorf Kavanayen und anschließen nochmals 30 Mintuen weiter zu unserer Unterkunft: Camp Chivaton.
Gehzeit: ca. 1 Std.; Fahrzeit: ca. 5 Std.; Fahrstrecke von: ca. 230 km; Aufstieg: 100 Hm; Abstieg: 100 Hm;


Tag 4

Fahrt Kavanayen - Santa Elena

Fahrt zurück auf die asphaltierte "Troncal 10" Kurz danach haben wir die Möglichkeit zu einem erfrischenden Badestopp und einer Wassermassage am Wasserfall Kawi. Kurz darauf der nächste Wasserfall, der 55 m hohe Kawa. Danach ein weiterer Stopp am Punkt "El Oso" mit sehr guter Aussicht auf sechs sich aneinanderreihenden Tafelberge. Wir fahren weiter durch den von Tafelbergen, Palmen und Wasserfällen geprägten Landstrich und erreichen das Indianerdorf San Francisco de Yuruani. Nach dem Mittagessen besuchen wir einen weiteren Wasserfall "La Cortina" (die Gardine), hinter dem die Mutigen unter uns bei Niedrigwasser entlang wandern können. Anschließend besichtigen wir den Jaspe-Wasserfall. Das mehrere Hundert Meter lange Flussbett beeindruckt durch sein Farbenspiel: Durch den roten Jaspis (ein Halbedelstein), der fast das gesamte Flussbett bedeckt, wirkt sogar das Wasser rötlich. Wenn der Himmel blau ist und weiße Wölkchen vorbeiziehen, ist der Anblick besonders schön. Nicht umsonst ist der Jaspe-Wasserfall ein sehr beliebtes Fotomotiv. In Santa Elena, in unserer sehr charmanten Posada angekommen, lassen wir uns ein 3-Gänge-Abendessen schmecken. Heute Abend besprechen wir unsere Trekkingtour auf den Roraima-Tafelberg, zu der wir morgen starten, und klären noch offene Fragen. Die Posada Los Pinos ist von einem wunderschönen tropischen Garten umgeben. Wem nach einer kleinen Erfrischung zumute ist, dem empfehlen wir ein abendliches Bad im Erlebnis-Pool.
Fahrzeit: ca. 4, 5 Std.; Fahrstrecke von: ca. 250 km; Posada los Pinos


Tag 5

Santa Elena - Paraitepui: Wandern zum Camp Tek

Endlich beginnt das Abenteuer: Unsere sechstägige Trekkingtour auf den höchsten Tafelberg der Welt, Roraima (2.810 m), beginnt. Zunächst fahren wir im 4x4 Toyota von Santa Elena nach Paraitepui (1.200 m), dem Ausgangspunkt des Trekkings. Wir wandern circa 4 Stunden, insgesamt etwa 12 km bis zum Camp Tek. Vom Pfad durch die Savanne bieten sich bereits eindrucksvolle Blicke auf den Roraima und den benachbarten Kukenan-Tafelberg. Unterwegs durchqueren wir Galeriewälder und balancieren über Baumstämme, um kleine Bäche zu überwinden. Unser Camp liegt auf ungefähr 1.050 m Höhe, in der Nähe des Flusses Rio Tek. Am Abend genießen wir ein frisch zubereitetes, warmes Abendessen.
Gehzeit: ca. 4, 5 Std.; Fahrzeit: ca. 2 Std.; Abstieg: 150 Hm; Zelten im Camp Tek


Tag 6

Camp Tek - Basislager

Nach einem schmackhaften Frühstück schnüren wir wieder unsere Wanderschuhe und machen uns auf den Weg zum Basislager (1.870 m). Zunächst sind zwei Flüsse zu durchqueren. Mit Hilfe unserer professionellen Guides werden wir die Durchquerung meistern. Bei Hochwasser ist besondere Vorsicht geboten, die Steine sind extrem glatt. Wir empfehlen, Socken zu tragen, um die Rutschgefahr zu minimieren. Bei Hochwasser spannen unsere Führer ein Seil über den Fluss und stehen uns mit Rat und Tat zur Seite! Die Wanderung dauert circa 5 Stunden und ist etwa 14 km lang. Wir kommen vorbei an Orchideen und fleischfressenden Pflanzen - der Urwald beginnt bereits und es bieten sich zahlreiche Fotomotive. Mittags gibt es ein leichten Snack. Am Abend können wir uns wieder auf ein reichhaltiges, warmes Essen im Camp freuen.
Gehzeit: ca. 5 Std.; Aufstieg: 820 Hm; Zelten am Basis-Camp


Tag 7

Basislager - Hochplateau des Roraima

Es ist so weit, heute erreichen wir unser Ziel: das Hochplateau des heiligen Roraima, den die Pemon-Indianer auch als "die Mutter aller Wasser" bezeichnen! Nach dem Frühstück durchqueren wir den Bergregenwald. Mit ein wenig Glück sehen wir sogar einen der hier beheimateten Ameisenbären. Der Aufstieg ist beschwerlich. Während der 2-stündigen Etappe bis zur Wand des Roraima sind steile, rutschige Passagen zu überwinden. Am Fuß des Berges endet der Bergregenwald, nun sind es noch circa 2 Stunden bis zum Hochplateau. Wir tauchen ein in eine geheimnisvolle Welt. Auf der einen Seite ist der Abgrund (wobei der Weg immer von Bäumen und Sträuchern eingeschlossen ist), auf der anderen Seite ragt die Felswand empor. Kleine Wasserfälle stürzen die Felswände hinunter. Unser Weg führt vorbei an grotesken Gesteinsformationen. Schließlich kommen wir oben an, stehen endlich auf dem Dach des höchsten Tafelberges der Welt (2.810 m)! Geschafft! Märchenhafte Figuren aus Stein, die aussehen wie Drachenköpfe, Schildkröten oder Fantasiefiguren, begrüßen uns stumm. Am Nachmittag erkunden wir dieses spannende Hochplateau. Bei einem leckeren, warmen Abendessen in unserem heutigen "Hotel" können wir diese faszinierende Gegend in Ruhe betrachten und auf uns wirken lassen. Schlafhöhe: ca. 2.810 m.
Gehzeit: ca. 4 Std.; Aufstieg: 940 Hm; Zelten auf dem Roraima


Tag 8

Erkundung des Hochplateaus

Einmal auf dem höchsten Tafelberg der Welt stehen! Das haben wir uns verdient. Wir genießen es, auf dem Dach des Roraima Tepui zu verweilen und finden Zeit, um die "Seele baumeln" zu lassen, sei es beim Besuch des Tals der Kristalle oder beim Aussichtspunkt auf das "Labyrinth". Der Blick über die Tafelberg-Landschaft ist atemberaubend. Unter uns liegt das Dreiländereck Guayana, Venezuela und Brasilien. Bei unserer Erkundung auf dem Roraima sehen wir bizarre Gesteinsformationen und entdecken schimmernde Kristalle. Heute übernachten wir wieder in den sog. "Hotels". Dies sind Felsvorsprünge, die uns beim Zelten Schutz vor Wind und Regen bieten. Schlafhöhe: ca. 2.810 m.
Gehzeit: ca. 2 Std.; Zelten auf dem Roraima


Tag 9

Abstieg Roraima - Camp Tek

Nach dem Frühstück haben wir noch einmal die Möglichkeit, Fotos zu machen und die Aussicht zu genießen, bevor der Abstieg beginnt. Unsere Wanderung dauert circa 7 Stunden, wir steigen von 2.810 m auf 1.050 m ab. Im Camp am Fluss Tek endet unser heutiges Trekking. Die Strecke weist während einer Dauer von 3 Stunden ein starkes Gefälle auf und die beiden Flüsse müssen auch wieder durchquert werden. Ein leichtes Mittagessen stärkt uns unterwegs. Am Abend können wir uns an einem kleinen Wassersturz erfrischen und uns am grandiosen Panoramablick auf die Tepuis Kukenan und Roraima erfreuen. Müde, aber erfüllt von vielen neuen Eindrücken sinken wir in den Schlaf.
Gehzeit: ca. 7 Std.; Abstieg: 1760 Hm; Zelten im Camp Tek


Tag 10

Wanderung bis Paraitepui, Fahrt nach Santa Elena

Am Vormittag wandern wir 4 Stunden bis nach Paraitepui (1.200 m). Am Ausgang des Nationalparks werden wir möglicherweise nach Kristallen durchsucht, denn es ist strengstens verboten, Kristalle mitzunehmen. In Paraitepui erwartet uns unser Fahrer und wir erfrischen uns mit kalten Getränken. Wir fahren zurück nach Santa Elena. Unterwegs stoppen wir im Dörfchen San Francisco de Yuruani, in dem Pemon-Indianer leben. Sie bieten hübsche Handarbeiten und Souvenirs zum Verkauf an. Wir verbringen unsere Mittagspause (Mittagessen) in der Gemeinde. Nachmittags kommen wir in Santa Elena an und können den Tag in unserer gemütlichen Posada erholsam ausklingen lassen.
Gehzeit: ca. 4 Std.; Fahrzeit: ca. 2 Std.; Aufstieg: 150 Hm; Posada Los Pinos


Tag 11

Fahrt nach Puerto Ordaz

Wir fahren zurück nach Puerto Ordaz und fliegen am späten Nachmittag nach Caracas. Transfer Hotel.
Fahrzeit: ca. 5 Std.; Fahrstrecke von: ca. 350 km; Hotel Ole Caribe Caracas


Tag 12

Flug Caracas - El Vigia, Fahrt nach Merida

Am Morgen Flug nach El Vigia. Auf dem Landweg fahren wir nach Merida, einer sehr lebhaften und jungen Stadt, in der Tausende von Studenten leben. Merida liegt auf 1.640 m Höhe, ihren Namen, "Stadt des Frühlings", verdient sie in der Tat, denn die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei circa 19 Grad. Kultur wird hier groß geschrieben, leben doch sehr viele Künstler, Schauspieler und Musiker in dieser charmanten Stadt. Der Nachmittag steht für persönliche Entdeckungen zur freien Verfügung. Am Abend gehen wir gemeinsam essen und können letzte Details bezüglich unserer Andentour besprechen. Wir übernachten in einer wunderschönen Posada.
Fahrzeit: ca. 2 Std.; Posada Casa Sol


Tag 13

Beginn der Andentour: Merida - La Mucuy - Laguna Coromoto

Unser Anden-Abenteuer kann losgehen! Nachdem wir uns bei einem leckeren venezolanischen Frühstück gestärkt haben, fahren wir nach La Mucuy in den Sierra-Nevada-Nationalpark. La Mucuy (2.100 m) ist der Ausgangspunkt unserer Trekking-Tour. Hier merken wir vielleicht schon, dass der Sauerstoffgehalt der Luft aufgrund der Höhe geringer ist und das Atmen nun etwas schwerer fällt. Gut, dass wir von einer Mannschaft begleitet werden und die Träger den Transport des Hauptgepäcks übernehmen. Wir selbst tragen lediglich unsere persönlichen Dinge sowie Helm, Isomatte, Schlafsack, Steigeisen, Eispickel (insgesamt ca. 12 kg pro Person). Zunächst wandern wir durch den grünen subtropischen Nebelwald. Uns bleibt Zeit, um die einzigartige Pflanzenwelt zu beobachten. Fast überall entdecken wir Farne, Bambusgewächse, Bromelien und wunderschöne Orchideen. Je höher wir steigen, desto karger wird die Vegetation. Es ist spannend zu sehen, wie die Landschaft sich ändert. Soeben waren wir noch von grünen, blühenden Pflanzen umgeben, und schon beginnt die Paramo-Vegetation. Typisch für die Paramo-Ebene sind die sog. Mönchspflanzen (Frailejones), deren Blüten von Oktober bis Dezember strahlend gelb leuchten. Am Ende des heutigen Trekkingtages erreichen wir unseren idyllischen Zeltplatz direkt am Ufer des Sees Coromoto (3.200 m) und schlagen unsere Zelte auf. Unter dem klaren Sternenhimmel der Anden können wir sicherlich gut schlafen. Schlafhöhe: ca. 3.200 m.
Gehzeit: ca. 5 Std.; Fahrzeit: ca. 1 Std.; Aufstieg: 1100 Hm; Zeltcamp an der Lagune Coromoto


Tag 14

Aufstieg zum Basislager: Laguna Coromoto - Laguna Verde

Dieser Tag steht ganz im Zeichen der atemberaubenden Andenlandschaft und der großartigen Aussichten auf die umliegende Bergwelt! Durch Wälder und die Paramo-Landschaft wandern wir gemütlich Richtung Laguna Verde (4.000 m). Der smaragdgrün schimmernde, von Gletscherwasser gespeiste See ist heute unser Ziel. Hier schlagen wir unser Nachtlager auf. Doch vorher müssen wir unterwegs einige kleine Herausforderungen meistern. Während der letzten Eiszeit wurden aus dem Gebirgsmassiv gewaltige Steine herausgesprengt, über diese werden wir klettern. Während der Wanderung und von unserem traumhaften Zeltplatz aus haben wir bei guter Sicht einen herrlichen Blick auf den teils schneebedeckten Gipfel des Pico Humboldt (4.942 m). Schlafhöhe: ca. 4.000 m.
Gehzeit: ca. 4, 5 Std.; Aufstieg: 800 Hm; Zeltcamp an der Laguna Verde


Tag 15

Wanderung an der Laguna Verde oder Gipfel Pico Humboldt (4.942 m)

Die Gipfelstürmer unter uns kommen heute voll auf ihre Kosten. Aber auch diejenigen, die nicht zum Pico Humboldt (4.942 m) aufsteigen möchten, haben einen schönen Tag vor sich! Schon frühmorgens beginnt nach einem stärkenden Frühstück die Tour. Zunächst wandern wir zur Laguna El Suero, um von dort aus mal wandernd, mal kletternd zum Fuß des Gletschers zu gelangen. Nun kommen Seile, Steigeisen, Eispickel und Gurte zum Einsatz, damit wir ins ewige Eis vordringen können. Für die Mühen des Aufstiegs werden wir mit einem atemberaubenden Rundblick über die teilweise schneebedeckten Gipfel der Anden belohnt. Bei guter Sicht erhaschen wir auch noch einen Blick in die Tiefebene der Llanos und in die kolumbianischen Anden. Zudem können wir auf die fast ebene Gletscherplatte schauen. Der Pico Humboldt ist zwar nicht der höchste Berg Venezuelas - dies ist der Pico Bolivar (ca. 5.000 m) - doch gilt er als der schönste Gipfel mit dem größten Gletscher in den venezolanischen Anden. Unsere Zelte stehen heute wieder an der türkisgrünen Laguna Verde (4.000 m).
Diejenigen unter uns, die nicht zum Gipfel aufsteigen, verbringen einen gemütlichen Tag in der Umgebung des Sees Verde. Wer möchte, kann auch bis zur Laguna El Suero oder zum Fuß des Gletschers mitwandern. Schlafhöhe: ca. 4.000 m.
Gehzeit: ca. 7 bis 8, 5 Std.; Aufstieg: 942 Hm; Abstieg: 942 Hm; Zeltcamp Laguna Verde


Tag 16

Laguna Verde - La Mucuy - Merida

Klare Luft, eine einsame Landschaft, ein smaragdgrüner See und der Blick auf den Humboldt-Gletscher… all das können wir noch einmal beim Frühstück an unserem Zeltlager genießen. Heute wandern wir durch die Andenlandschaft zurück zur Laguna Coromoto (3.200 m) und dann weiter bis nach La Mucuy (2.100 m). Hier werden wir abgeholt und zurück in die sog. Zivilisation gebracht. In unserer charmanten Posada erholen wir uns von der Wanderung. Den freien Abend verbringen wir in Merida. Wer Forelle mag, ist hier übrigens genau richtig; diese typische kulinarische Spezialität der Andenregion gibt es in Merida in allen nur erdenklichen Variationen.
Gehzeit: ca. 7 Std.; Fahrzeit: ca. 1 Std.; Abstieg: 1900 Hm; Posada Casa del Sol


Tag 17

Merida - Freizeit und Erholung in der Anden-Stadt

Heute haben wir noch einen Tag zum entspannen und können uns von unserer erlebnisreichen Trekking-Tour erholen. Wer will, erkundet Merida auf eigene Faust und stellt dabei schnell fest, dass die Stadt mit über 300.000 Einwohnern durch die vielen jungen Studenten und die Künstler, Maler und Musiker seinen eigenen kulturellen Charme hat und eine gewisse Lebensfreude ausstrahlt.
Gehzeit: ca. 7 bis 7, 5 Std.; Fahrzeit: ca. 1 Std.; Abstieg: 1900 Hm; Posada Casa del Sol (oder ähnlich)


Tag 18

Flug nach Caracas, Rückflug nach Europa oder Verlängerung

Fahrt nach El Vigia und Flug nach Caracas. Unsere Reiseleitung verabschiedet sich voraussichtlich bereits in El Vigia. Am Flughafen in Caracas erwartet uns ein Mitarbeiter, der uns bezüglich des internationalen Rückflugs nach Europa am Flughafen behilflich sein wird, sofern unsere Reiseleitung nicht selbst mit nach Caracas fliegt.


Tag 19

Ankunft in Deutschland

Wir landen wir in Paris (Air France) zwischen und fliegen weiter zum Zielflughafen.



Anschlussprogramm
Karibik-Verlängerung auf den Trauminseln Los Roques (3 Tage / 2 Nächte)

Termine für diese Reise sind bereits in Arbeit. Gerne informieren wir Sie, sobald die Termine feststehen. Bitte teilen Sie uns Ihr Interesse an dieser Reise mit. Oder schauen Sie sich doch bei uns um, wir haben sicher was passendens für Sie.

Inklusivleistungen

  • Deutsch sprechende Reiseleitung ab/bis Caracas
  • Flug mit Air France ab Berlin, Frankfurt, München nach Caracas und zurück
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Inlandsflüge mit Conviasa und Aserca: Caracas-Merida, Merida-Caracas-Puerto Ordaz, Puerto Ordaz-Caracas
  • Übernachtung in Hotels, Posadas, Camps und Zelten
  • Meist Vollpension
  • Begleitmannschaft beim Trekking
  • Gepäcktransport
  • Gepäckdepotvor den Trekkings möglich
  • Transfers/Fahrten lt. Programm
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Top-Schutz: Reiserücktritts-Versicherung, Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall-Hilfe, Rundum-Sorglos-Service

Exklusivleistungen

  • Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 100, - bis € 250, -)
  • Trinkgelder (ca. € 80, - bis € 100, -)
  • individuelle Ausflüge und Besichtigungen
  • Flughafengebühren für die Inlandsflüge (ca. 8, - USD pro Strecke)
  • ggf. Ausreisesteuer am Flughafen (ca. 15, - USD).

Sonstiges

Zahlung

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%

Restzahlung fällig 28 Tage vor Reisebeginn.

Der Veranstalter kann wegen Nichterreichens einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Vertrag zurücktreten, wenn a.) in der Reiseausschreibung die Mindestteilnehmerzahl beziffert wird sowie der Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Reisenden die Erklärung zugegangen sein muss, angegeben ist und b.) in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen wird. Ein Rücktritt ist spätestens 14 Tage vor dem vereinbarten Reiseantritt dem Kunden gegenüber zu erklären. Tritt der Reiseveranstalter von der Reise zurück, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.

Impfung

Empfohlen wird Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Keuchhusten, Gelbfieber und Hepatitis A.

Mobilität
Diese Reise ist allgemein nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Bitte kontaktieren Sie uns, um hierzu genauere Informationen unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse zu erhalten.


Alle Angaben ohne Gewähr. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen des jeweiligen Veranstalters, die Sie zusammen mit dem Buchungsformular von uns erhalten. Gerne schicken wir Ihnen diese auf Anfrage auch schon vorher jederzeit zu.


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