SüdamerikaEcuador – Humboldts Straße der Vulkane
Liebhabertour für Natur- und Wanderfans mit Entdeckergeist. Wir erwandern uns die verschiedenen Landschaften geprägt von Bergen und Vulkanen.

Rundreise - Ecuador – Humboldts Straße der Vulkane

  Ecuador 

Highlights der Rundreise
  • Highlight: 4-tägiges Kondor-Trekking (ca. 4 - 6 Std. täglich)
  • Wanderungen: 2 x leicht (2 - 3 Std.), 5 x moderat (4 - 5 Std.)
  • Besteigung des Vulkan Rumiñahui (4.631m) ↑↓ 800m, 6 Std.
  • Am Flusslauf entlang zum 80 Meter hohen Wasserfall Condor Machay laufen
  • Ecuador Feeling pur: In der stilvollen Hazienda Los Mortiños übernachten
  • Durch den immergrünen Amazonas-Urwald wandern
  • Fakultativ: Den Vulkan Cotopaxi (5.897 m) besteigen
Die Straße der Vulkane, so nannte Alexander von Humboldt die andine Bergwelt Ecuadors. Dreißig teils noch aktive Vulkane reihen sich entlang der östlichen und westlichen Andenkette aneinander. Darunter der formschöne Cotopaxi (5.897 m) und der mächtige Chimborazo (6.269 m). Voller Vorfreude starten wir in der kleinen Ortschaft El Tambo (3.600 m) unser Trekking. Auf einsamen Pfaden und teilweise auch weglos geht’s hinauf zum Plateau am Fuße des Antisana. Der Blick auf den Eisriesen ist überwältigend. Vielleicht kreisen über uns sogar Kondore, die in dieser Gegend zuhause sind und unserem Trekking den Namen geben. Weiter geht es über ausgedehnte Pàramo-Ebenen zum Cotopaxi-Nationalpark, wo wir den erloschenen Vulkan Rumiñahui (4.631m) besteigen. Der Ausblick auf den schneebedeckten Cotopaxi begeistert uns. Die Gipfelstürmer haben als krönenden Abschluss unseres Kondor-Trekkings die Möglichkeit, den Vulkan Cotopaxi zu besteigen. Wir anderen umrunden den blaugrünen Quilotoa Kratersee. Nach den bewegten Trekkingtagen haben wir uns etwas Entspannung in einer typischen Hazienda verdient. Anschließend verlassen wir die Straße der Vulkane und fahren Richtung Süden hinunter in den Regenwald. Üppig-grüner Urwald und eine unglaubliche Vielfalt an exotischen Pflanzen und Tieren faszinieren uns. Ein Konzert für alle Sinne.

Tag 1

Anreise nach Ecuador

Flug nach Quito (2.800 m). Willkommen in Ecuador! Wir werden von unserer Reiseleitung begrüßt und zu unserem Hotel gebracht.


Tag 2

Quito - Stadtbesichtigung und Vulkan Pichincha

Nach dem Frühstück im Hotel erkunden wir bei einer Rundfahrt die Altstadt, die von der UNESCO 1979 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Am meisten fasziniert uns aber die Aussicht auf die verschneiten Vulkane am Horizont. Am Nachmittag fahren wir mit dem Telefèrico, die höchste Seilbahn Südamerikas, auf das Pichincha-Massiv (4.100 m)! Hier oben unternehmen wir eine kleine Wanderung über das Paramó in Richtung Berg Rucu Pichincha. Wir kehren in unser Hotel zurück und erholen uns von dem erlebnisreichen und schönen Tag.


Tag 3

Condor Machay Wasserfall am Rio Pita

Wir verlassen Quito und fahren zu den eindrücklichen Wasserfällen des Rio Pita. Dieser Fluss entspringt am Cotopaxi und auf dem Weg Richtung Quito haben das Wasser und die verschiedenen Vulkaneruptionen einen sehr schönen Canyon hinterlassen. Wir wandern dem Flusslauf entlang umgeben von schöner Vegetation und besuchen die beiden großen Wasserfälle Condor Machay und Gran Cascada. Nachmittags Fahrt nach Tababela (2.700 m).


Tag 4

Trekking-Start in El Tambo: Beginn des Condor-Treks

Wir fahren über einen 4100 m hohen Pass Richtung Osten. Bei der kleinen Ortschaft El Tambo (3600 m) wird des gesamte Gepäck auf die Packtiere verladen und wir beginnen unser Trekking. Durch Paramogelände steigen wir langsam auf einen 4000 m hohen Pass auf und haben bei gutem Wetter eine tolle Sicht zum Antisana, dem vierthöchsten Vulkan Ecuador’s. Nun geht es nur noch eine Stunde runter zur Laguna Volcan, welche sich durch austretende Lava bei einem Vulkanausbruch gebildet hat. Wir schlafen heute das erstes Mal im Zelt und werden bestens von unserem Koch versorgt.


Tag 5

Trekking zum Hochplateau des Antisana

Gleich zu Beginn geht es steil hoch und durch einen ursprünglichen Andenbergwald nähern wir uns dem Antisana. Nachdem wir das Waldstück hinter uns gelassen haben, wird es flacher und durch offenes Paramogelände erreichen wir die kleine Lagune Santa Lucia, von wo aus wir einen tollen Blick auf den Antisana haben. Wir gehen auf dieser Ebene noch weiter und errichten an einem Bach unser zweites Lager. Augen auf - in diesem Gebiet lebt die grösste Kondorkolonie Ecuador’s!


Tag 6

Trekking bis zur Laguna Taracocha

Wir lassen den Antisana hinter uns und gehen über weite Ebenen Richtung Cotopaxi. Heute legen wir viel Distanz zurück, machen dabei aber nicht viele Höhenmeter. Am Fusse des Sincholagua, bei der kleinen Laguna Taracocha, schlagen wir ein letztes Mal unsere Zelte auf.


Tag 7

Letzter Trekkingtag zum Rio Pita

Wir steigen kurz zu einem 4500m hohen Pass auf und beginnen auf der anderen Seite den langgezogenen Abstieg zum Pita Fluss. Wir wandern am Sincholagua vorbei und kommen dem Cotopaxi immer näher. Beim Rio Pita angelangt, verabschieden wir die Begleitmannschaft und fahren mit dem Bus kurz zu unserer Unterkunft für die nächsten beiden Nächte. Nach drei Nächten im Zelt genießen wir den Komfort einer warmen Dusche und eines Bettes. Unsere Unterkunft (3.600 m) liegt nahe am Cotopaxi Nationalpark, bietet guten Komfort und beste Sicht auf den Vulkan.


Tag 8

Besteigung des Rumiñahui (4631 m)

Eine kurze Fahrt bringt uns zum Limpiopungo-See im Cotopaxi-Nationalpark. Wir besteigen den zentralen Gipfel des erloschenen Vulkans Rumiñahui. Diese Tour ist in jeder Hinsicht ein Höhepunkt - die Vielfalt an Blumen ist riesig und dieser Vulkan ist der schönste Aussichtsberg für den Cotopaxi. Wir wandern erst dem See entlang und steigen dann durch Paramogelände zu einem Kamm hoch. Der letzte Aufschwung ist dann deutlich steiler und teilweise etwas felsig, aber insgesamt kein Problem zu gehen. Der Weg zurück zum See erfolgt auf derselben Route.


Tag 9

Cotopaxi-Nationalpark

Die Gruppe teilt sich heute sowie am Folgetag in die Gruppen der Wanderer und Bergsteiger.



1)Variante für Wanderer, Hütte am Cotopaxi, 4864 m



Wir fahren, zusammen mit der ganzen Gruppe, zum Parkplatz auf 4600 m und steigen in einer Stunde zur Hütte auf. Der Vulkan und die Gletscher sind zum Greifen nah! Wer möchte kann noch eine dreiviertel Stunde weiter aufsteigen. Hier auf 5000 m sind wir am Rande des Gletschers angelangt. Wir sehen runter auf die weite Hochebene am Fusse des Cotopaxi und auf der anderen Seite liegt der Gipfel, den wir gestern bestiegen haben.



Nachmittags verlassen wir den Nationalpark und fahren auf die Hosteria La Cienega (3.000 m), wo 1802 schon Alexander von Humboldt eingekehrt ist. Wir werden für eine Nacht auf demselben Landsitz verbringen - ein Ort mit Tradition und Geschichte!



Fahrzeit 2.5h, Gehzeit 2-3h, Aufstieg 400 Hm, Abstieg 400 Hm,



2) Variante für Bergsteiger, Eistraining und Hütte am Cotopaxi



Wir fahren, zusammen mit der ganzen Gruppe, zum Parkplatz auf 4600 m und steigen in einer Stunde zur Hütte auf. Nachdem wir uns auf der Hütte eingerichtet haben, gehen wir zum nahe gelegenen Gletscher auf 5000 m und üben einfache Aufstiegs- und Abstiegstechniken mit Steigeisen und Pickel. Es ist gut, wenn wir die ersten Schritte mit den Steigeisen mit Tageslicht machen und uns so vertraut machen. Nachmittags kehren wir auf die Hütte (4864 m) zurück und ruhen uns aus. Nach einem frühen Abendessen legen wir uns schon bald schlafen.



Fahrzeit 1h, Gehzeit 3-4h, Aufstieg 400 Hm, Abstieg 150 Hm


Tag 10

Wanderung am Quilotoa Kratersee oder Gipfel-Besteigung Cotopaxi (fakultativ) - Baños

1) Variante für Wanderer, Quilotoa Kratersee, 3850 m



Die Fahrt zum Kratersee des Quilotoa führt durch sehr schönes Landwirtschaftsgebiet. Die Leute leben teilweise noch sehr ursprünglich. Am See angelangt haben wir verschiedene Möglichkeiten für tolle Wanderungen. Die Länge variiert je nach Lust und Wetter. Was immer wir auch machen, der Ausblick zum Kratersee ist einmalig.



Im Anschluss fahren wir zur Panamericana zurück und weiter nach Baños (1.900 m), dem Tor zum Urwald. Dieser Ort liegt am Fuße des noch aktiven Vulkans Tungurahua in einem tief eingeschnittenen Tal. Wir spüren den Einfluss des feuchten Amazonas Gebietes, ist es hier doch schon wärmer und grüner als im Hochland. Wir übernachten in einem kleinen Hotel im Ort. Ab hier ist die ganze Gruppe wieder zusammen.



(Fahrzeit 5h, Gehzeit, 3-5h, Aufstieg 300 Hm, Abstieg 300 Hm)



Variante 2) Bergsteiger, Besteigung Cotopaxi, 5897m



Wir starten kurz nach Mitternacht. Der Cotopaxi überrascht durch seine ständige Steilheit. Technisch ist der Aufstieg meist einfach, aber konditionell anspruchsvoll. Der Gipfelhang ist dann 40 bis 45 Grad steil. Kurz nach Sonnenaufgang sollten wir auf dem Gipfel stehen und bei schönem Wetter kann man den Krater und alle Schneeberge Ecuadors sehen. Abstieg auf gleicher Route zur Hütte und weiter zum Parkplatz, wo der Bus auf uns wartet.



Müde und glücklich fahren wir nach Baños (1.900 m). Der Kontrast könnte größer nicht sein, es ist doch deutlich wärmer und grüner hier unten. Wir übernachten in einem kleinen Hotel im Ort. Ab hier ist die ganze Gruppe wieder zusammen.



(Fahrzeit 3h, Gehzeit, 9-10h, Aufstieg 1100 Hm, Abstieg 1350 Hm )


Tag 11

Abenteuer Urwald - Fahrt zu unserer Amazonas Lodge

Wir fahren talwärts und besuchen eindrückliche Wasserfälle auf dem Weg. Die Anden liegen endgültig hinter uns und es wird immer flacher. Auf guter Straße durch den Urwald erreichen wir den Rio Napo, den größten Fluss im ecuadorianischen Urwald. Wir kommen schlussendlich nach Archidona (500 m), von wo aus es nicht mehr weit ist bis zu unseren Lodge. Diese Unterkunft bietet einen guten Mix aus Komfort und Dschungelabenteuer.



Nach einem intensiven Hochlandprogramm tauchen wir in den ecuadorianischen Urwald ein. Es erwartet uns ein komplett anderes Ökosystem und eine total grüne Umgebung. Nach dem Abendessen unternehmen wir eine kleine Nachtexkursion in den Urwald. Nachts sieht man viele Insekten und vielleicht auch das eine oder andere nachtaktive Tier und wir legen Berührungsängste ab. Zurück auf der Lodge lauschen wir den Geräuschen des Urwalds zu.


Tag 12

Urwaldexkursion im Amazonas

In der Nähe des Jondachi-Flusses befindet sind der Grand Canyon, eine Attraktion von großer landschaftlicher Schönheit. Wir folgen dem Fluss talwärts und gelangen zu einer kleinen Lagune wo sich ein erfrischendes Bad anbietet. Ganz in der Nähe befinden sich die Höhlen, welche wir erkunden werden. Nach einem mitgebrachten Picknick beginnt der anstrengende Teil des Ausfluges. Wir wandern auf dem selben Weg wieder hoch zum Ausgangspunkt zurück. Der Primärwald durch den Canyon, die Lagune und die Höhlen entschädigen aber bei weitem die körperliche Anstrengung.


Tag 13

Fahrt nach Quito

Wir genießen den Morgen noch auf der Lodge im Urwald und fahren gegen Mittag los. Bald beginnt schon der Anstieg in die Anden. Wir müssen über die Ostkordillere fahren, um wieder nach Quito zurück zu kommen. Dabei kommen wir am Ausgangspunkt unseres Trekkings (El Tambo) vorbei und legen mit dem Bus 3.500 Höhenmeter zurück. Dabei sieht man den Unterschied der verschiedenen Vegetationszonen bestens. Gegen Abend werden wir in Quito in unserem bekannten Hotel eintreffen.


Tag 14

Freier Vormittag in Quito und Rückflug nach Deutschland

Den Vormittag haben wir zur freien Verfügung in Quito, machen vielleicht noch letzte Einkäufe und fahren nachmittags zum Flughafen. Rechtzeitig vor Abflug machen wir uns auf den Weg Richtung Flughafen und treten unseren Rückflug nach Europa an. Eine schöne Reise durch zwei komplett verschiedene Regionen Ecuador’s geht zu Ende.


Tag 15

Ankunft

Ankunft am Heimatflughafen.



Anschlussprogramm
Verlängerung:
Galápagos - Inselhüpfen (6 Tage)

Termine & Preise

Flug im Preis nicht enthalten Hinweis:
In den Preisen ist kein Flug enthalten. Ein Flug kann bei Bedarf hinzugebucht werden. Wir sind Ihnen gerne behilflich.


Termine Doppelzimmer
17.10.2021  -  30.10.2021
(14 Tage)
3.595 €
13.12.2021  -  27.12.2021
(15 Tage)
3.795 €
29.01.2022  -  12.02.2022
(15 Tage)
3.695 €


Anschlussprogramm
Verlängerung:
Galápagos - Inselhüpfen (6 Tage)


Inklusivleistungen

  • Lokale deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Quito
  • Flug mit Iberia ab/bis Frankfurt via Madrid nach Quito
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebühren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • Übernachtung 8 x in Hotels, 2 x in Lodges, 3 x in Zelten
  • 13 x Frühstück, 11 x Mittagessen, 9 x Abendessen
  • Begleitmannschaft beim Trekking
  • Eintrittsgebühren lt. Programm
  • Reisekrankenschutz

Exklusivleistungen

  • Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 150, 00 €)
  • Trinkgelder
  • Individuelle Ausflüge und Besichtigungen

Sonstiges

Zahlung

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%

Restzahlung fällig 28 Tage vor Reisebeginn.

Der Veranstalter kann wegen Nichterreichens einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Vertrag zurücktreten, wenn a.) in der Reiseausschreibung die Mindestteilnehmerzahl beziffert wird sowie der Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Reisenden die Erklärung zugegangen sein muss, angegeben ist und b.) in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen wird. Ein Rücktritt ist spätestens 14 Tage vor dem vereinbarten Reiseantritt dem Kunden gegenüber zu erklären. Tritt der Reiseveranstalter von der Reise zurück, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.


Mobilität
Diese Reise ist allgemein nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Bitte kontaktieren Sie uns, um hierzu genauere Informationen unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse zu erhalten.


Alle Angaben ohne Gewähr. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen des jeweiligen Veranstalters, die Sie zusammen mit dem Buchungsformular von uns erhalten. Gerne schicken wir Ihnen diese auf Anfrage auch schon vorher jederzeit zu.


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