SüdamerikaGroße Costa Rica Naturreise
Viele Highlights stehen auf dem Programm wie die Nationalparks Tapanti, Cahuita, Vulkan Arenal, Palo Verde, Rincon de la Vieja, Marino Ballena oder Vulkan Poás. Ein Querschnitt durch alle Lebensräume der feuchten Tropen erwartet Sie auf dieser dreiwöchigen Tour!

Rundreise - Große Costa Rica Naturreise

  Costa Rica 

Highlights der Rundreise
  • ​Besuch der Hanging Bridges
  • Vulkan Rincón de la Vieja NP
  • Wanderung zum Nauyaca Wasserfall
Eine umfassende Rundtour durch die Schweiz Zentralamerikas. Kleinste Gruppen, gemütliche kleine Privatpensionen in ausgesuchten Lagen, deutsche Fachreiseleitung und ein entschleunigtes Programm mit gleichzeitig maximalem Naturerlebniswert sind die Kennzeichen dieser Reise. Geeignet für alle Menschen, die in angenehmer und auch sicher komfortabler Art und Weise den Tropischen Regenwald, Mangroven, Vulkane, paradiesische Küsten und malerische Seen erleben wollen, ist diese Reise die beste Wahl!​ Die Erkundungen unternehmen Sie zu Fuß oder auch mal per Boot, und oft gibt es interessante Stopps abseits der Touristenpfade!

Tag 1

Die Ankunft in San José und die Fahrt von Alajuela bis Orosi

Nach der frühmorgendlichen Ankunft (möglichst mit Condor) fahren wir nach der Begrüßung durch den Reiseleiter zunächst zum "Frischmachen" in das B&B Vista Linda Montaña. Und es gibt auch ein kleines Frühstück! Etwas vom Flug erholt starten wir unsere Costa Rica Naturreise und brechen auf Richtung Orosital. Dazu durchqueren wir das dichtbesiedelte Zentraltal und die Hauptstadt San José. In Cartago, der früheren Hauptstadt, werden wir einen Stopp im Zentrum einlegen, auch um die Marienbasilika zu besichtigen. In Orosi angekommen, beziehen wir unsere geschmackvoll eingerichteten Zimmer der Lodge und haben Zeit zur Entspannung. Am Nachmittag besuchen wir dann zur Einstimmung in die Vegetation des Landes den nahegelegenen Botanischen Garten Lancester. Anschließend werden wir dann im Dorf Orosi ein Restaurant aufsuchen, um die typische, einheimische Küche zu testen.


Tag 2

Tapanti Nationalpark im Bergregenwald

Wir unternehmen einen Ausflug in den nahen Tapanti Nationalpark auf ca. 1.400 m Meereshöhe. Schon der Weg dahin bietet zahlreiche schöne Ausblicke auf tropische Berglandschaften, Kaffeeplantagen und Beobachtungsmöglichkeiten von z. B. Montezuma-Stirnvögeln (Oropendola) oder Veraguasittichen. Im Schutzgebiet erkunden wir auf mehreren kleinen Spaziergängen den Bergregenwald mit seinen tausend Grüntönen, Geräuschen und Düften. Wenn die Sonne scheint, bietet sich auch ein Bad im Wildfluss an. Der Tapanti Nationalpark ist auch vom Klima her ein angenehmer Ort zur Eingewöhnung. Am Nachmittag dann im Kaffeedorf Orosi haben wir bestimmt noch Zeit für den Besuch eines benachbarten einfachen Thermalbades oder für einen Dorfrundgang. Orosi besitzt eine der schönsten Kirchen in Costa Rica.


Tag 3

Fahrt vom Orosital über Turrialba bis Puerto Viejo de Talamanca

Heute verlassen wir Orosi, bleiben aber zunächst noch im gleichnamigen Tal, um uns u. a. den Staudamm des Cachi-Stausees und die Ruinen von Ujarras mit der ältesten Kirche des Landes anzusehen. Es geht nun über eine Hochebene mit Gemüse und Viehwirtschaft bis nach Turrialba, einer Kleinstadt und landwirtschaftlichen Zentrum auf rund 600 m Höhe. Hier gibt es bestimmt einen Kaffee! Es geht nun über einen durch die Wildflüsse Reventacon und Pacuare eingefassten Höhenrücken mit üppigen Bergregenwald Später reisen wir weiter durch die karibische Tiefebene über Limón bis nach Puerto Viejo und wohnen in einer einmalig schön und direkt am Palmenstrand gelegenen Privatanlage mit "Hausleguanen". Einige Kilometer zuvor besuchen wir ein kleines privates landwirtschaftliches Projekt der Bribi-Indianer und können hier Interessantes zum Thema Kakao erfahren. Wie bei jeder Tagesetappe versuchen wir vor Einbruch der Dunkelheit an der neuen Unterkunft zu sein, um uns zu orientieren und hier ein Bad in der Karibik nehmen zu können.


Tag 4

Cahuita Nationalpark

Der bekannte Cahuita Nationalpark auf einer Halbinsel in der Karibik ist das Ziel des heutigen Tages: Nur wenige Kilometer von unserer Herberge starten wir unsere Wanderung im Dorf Cahuita. In den Strandmandelbäumen, die sich mit Kokospalmen über das Korallenriff neigen, entdecken wir ziemlich sicher Faultier, Weißschulterkapuzineraffen und Krabbenbussard. Wir erfahren, wo der wilde Pfeffer wächst und warum die Einsiedlerkrebse nie allein sind. Wir sehen Strandtrauben, auf deren Blätter man schreiben kann und Helmbasilisken, einen Leguanverwandten, der wie Jesus über das Wasser laufen kann


Tag 5

Manzanillo Tierschutzgebiet

Das Schutzgebiet Manzanillo unweit südlich von Puerto Viejo ist unser heutiges Expeditionsziel. Gyula Penzes, ein lokaler Guide mit ungarisch-deutschen Wurzeln, wird uns gerade die Flora mit ihren vielfältigen medizinischen Einsatzmöglichkeiten nahe bringen. Er hat viel von den Bribri-Indianern gelernt, mit denen er auch zusammengelebt hat. Mit Glück sehen wir auch Halsbandarassari, eine Tukanart oder eine Greifschwanzlanzenotter. Rund 4-5 Stunden dauert die geführte Tour und am Ausgang des Schutzgebietes haben wir dann noch Zeit am perfekten Postkartenstrand zum Baden und bei guter Sicht unter Wasser auch zum Schnorcheln.


Tag 6

Von Puerto Viejo de Talamanca bis Boca Tapada

Wir verlassen die Karibische Küste und setzen unsere Fahrt fort Richtung Boca Tapada. Unterwegs genießen wir die üppige grüne Landschaft und werden mehrere Stopps einlegen, um weitere Küstenabschnitte nicht zu verpassen oder die Füße in einem Wildfluss zu baden. Des Weiteren sehen wir Bananen-, Papaya-, Ananas- und Zierpflanzenplantagen. Die letzten 35 km dieser recht langen Etappe bestehen aus Naturstraße und sind schon anstrengend. Die Fahrt an sich jedoch ein echtes Erlebnis; geht es doch in eine noch recht wenig erschlossene Region Costa Ricas. Gerade für die Vogelbeobachtung sind die Bedinungen hier sehr gut. Aber auch um Spaziergänge im Tieflandregenwald zu unternehmen. Die Unterkunft "Pedacito de Cielo", was soviel bedeutet wie "Ein kleines Stückchen vom Himmel", ist geschmachvoll eingerichtet und liegt direkt und mit toller Aussicht am Rio San Carlos. Der Herbergsvater ist gleichzeitig Küchenchef und das schmeckt man auch!


Tag 7

Bootsfahrt zur Beobachtung der Flora & Fauna am Río San Carlos und Spaziergang im Regenwald

Eine gut 3-stündige Flussfahrt mit einem zusätzlichen heimischen Bootsführer in einem überdachten Boot entlang von Urwald, Galeriewald und Plantagen steht heute auf dem Programm. Mit Glück sehen wir Spitzkrokodile, Eisvögel, Brüllaffen und Schlangenhalsvögel oder sogar den neotropischen Fischotter. In gemächlicher Fahrt gleiten wir durch die fantastische Flusslandschaft bis an die Grenze zu Nicaragua und haben beste Chancen, Wasservögel, insbesondere viele Reiher, Ibisse und große Leguane vor die Linse zu bekommen. Der restliche Nachmittag ist reserviert für eine Wanderung im hauseigenen Schutzgebiet im Tieflandregenwald. Dabei besuchen wir auch eine Lagune mit Brillenkaimanen. Beste Möglichkeiten zum Fotografieren von Papageien, Tukanen oder Tangaren bietet der Garten unserer Lodge. Und das auch bei Regenwetter von der Terrasse aus!


Tag 8

Fahrt von Boca Tapada in die Region Arenal mit Besuch der Arenal Hanging Bridges

Westwärts geht es immer weiter Richtung Region Vulkan Arenal. Unterwegs sehen wir in immer hügeligere Landschaft mit vielen kleinteiligen Plantagen. Wo es was zu sehen oder zu entdecken gibt, halten wir an. Linker Hand kommt das Bergmassiv um den Vulkan Poás in Sicht. Den Nationalpark Braulio Carillo lassen wir ebenfalls links liegen und steuern nun gerade auf den perfekt geformten rund 1.600 m hohen Schichtvulkan Arenal zu. In dem Touristenzentrum La Fortuna legen wir eine Pause ein. Anschließend, und immer mit Vulkanpanorama, reisen wir die wenigen Kilometer über den Staudamm des Arenalsees bis zu den bekannten Hanging Bridges. 17 Hängebrücken z. T. bis 45 m Höhe bieten uns ganz neue Perspektiven und Ausblicke des hier auf 600 m Höhe beginnenden Bergregenwaldes. Ein aufregender, aber absolut sicherer Spaziergang von rund 2, 5 Stunden - auch für Leute ohne "Höhenerfahrung". Danach geht’s dann zur Lodge.


Tag 9

Vulkan Arenal Nationalpark oder Vulkan 1968 Privatpark

Morgens nach dem Frühstück vor umwerfender Kulisse brechen wir auf in den Arenal Nationalpark oder den privaten Park '68 mit Bergregenwald und Lavaformationen am derzeit nicht sichtbar aktiven Vulkan Arenal (immer unter den Top 10 der Aktiven der Erde!). Welche Tour wir heute unternehmen, machen wir abhängig von der Witterung und der Leistungsfähigkeit der Gruppe. Beide Parks liegen im selben Lebensraum direkt nebeneinander und bieten hochinteressante Naturerlebnisse sowohl aus botanischer wie auch geologischer Sicht. Aber auch die Vogelliebhaber kommen nicht zu kurz: Mit Glück sehen wir Tukane, Langschwanzhäher und Scharlachbürzeltangaren. Oder auch die Säuger Nasenbären und Grauhörnchen. Am späteren Nachmittag können wir bei passendem Wetter eine Badestelle am See aufsuchen oder genießen den Pool der Herberge.


Tag 10

Reise nach Bijagua - Besuch im Palo Verde oder Vulkan Tenorio Nationalpark

Nun reisen wir in den trockeneren Nordwesten des Landes, in die Provinz Guanacaste. Zu dreiviertel umrunden wir dabei den fotogenen Arenalsee und halten sicher an den schönsten Plätzen. An der Schnittstelle zwischen dem vulkanischem Festland und der Sandstein-Halbinsel Nicoya befindet sich der weniger bekannte Nationalpark Palo Verde. Hier im Mündungsgebiet des Rio Tempisques und noch unter Gezeiteneinfluss des Pazifiks sowie aber schon im Klimat des Trockenwaldes befindet sich ein Sumpfgebiet, das für die Vogelwelt von überregionaler Bedeutung ist: Amerikanischer Nimmersatt oder Rosalöffler und Silberreiher sind zu erwarten. Mit viel Glück ist sogar der Jabiru-Storch zu sehen! Das ist sicher Entschädigung für die etwas unruhige Anreise über eine Naturstraße. Wenn die Witterung eher für den Besuch des Nationalparks Vulkan Tenorio mit dem blauen Rio Celeste spricht, dann ändern wir das Programm spontan.


Tag 11

Reise von Bijagua bis La Cruz: Wanderung im Trockenwald

Es geht nun ganz nahe an die Grenze zu Nicaragua, nach La Cruz. Oder genauer nach Sonzapote und der Finca Canas Castilla im hügeligen Trockenwald. Die Familie Sutter aus der Schweiz betreibt hier eine Finca von 68 Hektar. Mehrere Wanderwege und Naturlehrpfade auf dem Gelände laden ein, diesen facettenreichen Lebensraum kennenzulernen. Und dazu haben wir auch am Nachmittag Zeit. Beste Beobachtungsmöglichkeiten für z. B. Klammeraffen, Brüllaffen und Rotnackenzaunkönig oder Amazonenarten bestehen aber auch sogar von den Hängematten aus vor den am aufgestauten Fluss liegenden Cabinas. Am Abend kocht die Herbergsmutter Agi und es darf unter dem Rancho geklönt werden.


Tag 12

Die Küste bei La Cruz

Der ganze Tag gehört der nahen Küste und der trockenen Halbinsel vor La Cruz. In wenigen Minuten von unserer Herberge entfernt erreichen wir die Region unseres Ausfluges und besuchen drei so unterschiedliche, einsame Buchten: Playa Rajada, Playa Manzanillo und Playa Soley. In der Ersten haben wir Zeit zum Baden und wer möchte, kann auch über die Klippen klettern oder schnorcheln. Am Nachmittag, in der dritten Bucht, unternehmen wir dann zu Fuß eine Exkursion zu einer Mangrovenmündung: Braune Pelikane, Stelzenläufer, Fregattvögel oder Amazonasfischer können erwartet werden. Mit ein wenig Glück sehen wir auch große Spitzkrokodile. Wir versuchen den Tag so zu gestalten, dass wir auf dem Weg zurück nach La Cruz und zur Herberge den oft malerischen Sonnenuntergang genießen können. Wenn wir Lust haben, begeben wir uns anschließend im Dorf auf die Nahrungssuche.


Tag 13

Ausflug zum Rincón de la Vieja Nationalpark

Wer möchte, der fährt heute mit in den Rincon Nationalpark. Wer alternativ einen freien Tag auf dem Gelände oder mit einer weiteren Wanderung in der Umgebung verbringen möchte, dem gibt der Reiseleiter dazu Anleitung. Im Rincón erwartet uns nach 1, 5-stündiger Anreise eine umwerfende Kulisse: Übergang Bergregenwald zu Trockenwald und hohe vulkanische Aktivität in Form von Schlamm- und Gasquellen sowie brodelnden Töpfen. Alte, beeindruckende Würgefeigen und Wildbäche säumen den Wanderpfad. Bei heißem Wetter können Klettergeübte einen Naturpool im Regenwald besuchen. Abends werden wir wieder in der Herberge essen.


Tag 14

Fahrt von La Cruz bis Sámara

Über die Provinzhauptstadt Liberia und Santa Cruz sowie Nicoya fahren wir an den Küstenort Sámara. Dort bewohnen wir rund 4 km nordwestlich des Hauptortes für die nächsten zwei Nächte eine schöne Anlage mit Pool nur durch einen Mangrovensumpf vom menschenleeren Pazifikstrand getrennt. Der Nachbar bietet Ultraleichtrundflüge an und wer dazu Lust hat, sollte schon heute für morgen reservieren. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und unsere Herberge verfügt über ein Restaurant!


Tag 15

Wandertag nach Sámara über die Küste

JJe nach Gezeiten starten wir zu unserer Tagestour, denn wir müssen bei niedrigem Wasserstand durch einen Fluss nahe der Mündung. Der Weg führt zunächst am Strand entlang. Bei einem Schildkrötenprojekt auf halber Strecke des Strandes können wir uns über die Arbeit der vielen jungen Leute aus Europa und Nordamerika informieren. Weiter machen wir einen Abstecher auf das Felswatt und die Klippen, je nach Leistungsfähigkeit. Wem das zu strapaziös ist, der kann im Schatten und bestenfalls mit dem Fernglas in der Hand zur Vogelbeobachtung auf die Kollegen warten. Schließlich setzen wir den Weg fort, nun übers Land und durch Trockenwald bis zum Ort Sámara. Dort werden wir Zeit zum Baden, Mittagessen (Redsnapper im Strandlokal!) oder Shoppen haben und uns zu verabredeter Zeit wieder auf den Rückweg machen. Einen Teil davon werden wir fahren, den Rest dann im Halbschatten und begleitet von Brüllaffen laufen. Alternativ und bei sehr heißem Wetter unternehmen wir eine Erkundungstour verschiedener Buchten und/oder dem Ort Samara mit dem Bus. Jeweils am Vorabend beraten wir den nächsten Tag.


Tag 16

Reise von Sámara bis Quepos beim Manuel Antonio Nationalpark

Heute reisen wir wieder über Nicoya und die spektakuläre Brücke über die Tempisquemündung und die Küstenstadt Puntarenas bis ins weiter südlich gelegene Quepos bei bekannten Manuel Antonio Nationalpark. Dieser beliebte Badeort liegt ca. 150 km südlich von Puntarenas an der Pazifikküste. Unterwegs legen wir verschiedene Stopps ein: Am Strand von Puntarenas, bei den Spitzkrokodilen am Rio Tarcoles und wo immer wir möchten. Seine Bekanntheit verdankt der Ort Quepos dem Manuel Antonio Nationalpark mit seinen schönen, wilden Stränden. Der Park zählt zu den meistbesuchten des Landes und schützt ein Regenwaldgebiet, in dem neben vielen weiteren Tierarten vor allem die vom Aussterben bedrohten Titi-Äffchen, eine Art Totenkopfäffchen, leben. Um der Pflanzen- und Tierwelt auch einmal eine Atempause zu ermöglichen, ist der Park jeweils montags geschlossen. Jedoch auch außerhalb des Schutzgebietes findet man einen schönen, ca. 3 km langen und je nach Gezeiten 50 - 200 Meter breiten, hellen Sandstrand.

In der Nähe des Parkeingangs bilden einige Restaurants, Souvenirshops, Bars und einfache bis sehr luxuriöse Unterkünfte den direkt am Strand gelegenen Ort Manuel Antonio. Der eigentliche Hauptort heißt Quepos und ist rund 6 km nördlich von Manuel Antonio gelegen. Eine Straße führt in vielen Kurven durch ein Hügelgebiet dorthin. Der ehemalige Fischerort Quepos bietet eine Vielzahl von Restaurants, Bars und Discotheken und wir werden hier abends ausgehen und gemeinsam ein Restaurant besuchen, wenn Sie mögen.


Tag 17

Manuel Antonio Nationalpark - Fahrt nach Uvita

Am Vormittag bleibt für Sie Zeit für den touristischen, aber gerade landschaftlich wunderschönen Nationalpark Manuel Antonio. Sie können den Park erkunden und Baden gehen bei den herrlichen Stränden. Aber auch viele sehr zutrauliche Tiere wie Waschbären und Totenkopfäffchen laufen einem mit Glück über den Weg. Später fahren wir zurück zum Hotel, laden das Gepäck ein und fahren rund eine Stunde weiter südlich nach Uvita. Dort kommen wir sicher noch vor dem Sonnenuntergang an! Das Abendessen wird uns in der Finca Bavaria, welche malerisch und in Alleinlage rund 150 m über dem Südpazifik und Urwald liegt, serviert.


Tag 18

Die Küste der Region Pacifico Sur

Manche können sich nach dem ausgiebigen Frühstück nicht von der umwerfenden Kulisse losreißen und legen hier einen Ruhetag am Pool oder an dem über einen Kletterpfad und nach rund halbstündigem Spaziergang erreichbaren Hausstrand ein. Wer aber die Region und Natur in der Nachbarschaft erkunden möchte, begibt sich mit auf den Tagesausflug in den Meeresnationalpark Ballena. Hier erwandern wir ein Felswatt in der Form einer Walflosse und haben auch Zeit zum Baden. Mit Glück sehen wir Weißen Ibis, Winkerkrabben, Schlangenseesterne und "Stranddollar". Dieser Spaziergang aufs Meer hinaus bietet eine Panoramaaussicht auf den Nationalpark und die Küstenkordillere wie sonst nur eine Bootsfahrt. Weiter besuchen wir wahlweise eine Bucht mit begehbaren oder gar schwimmbaren Höhlen, einen Tilapiazüchter in den Bergen, eine Badestelle unter einem Wasserfall und wenn noch Zeit genug bleibt, ein authentisches Dörfchen.


Tag 19

Wanderung zum Nauyaca Wasserfall oder Mangroven-Bootstour für Tierbeobachtungen

Eine sportliche Wanderung, rund zwei Stunden Hinweg und zwei Stunden Rückweg, sind heute im Angebot: Nach 30 Minuten Anreise erreichen wir den Ausgangspunkt. Die Tour führt uns durch Sekundär- und Primärwald, durch Kulturland und vorbei an Plantagen. Immer entlang eines Wildflusses und bis zum wohl schönsten Wasserfall Costa Ricas, dem Nauyaca Wasserfall. Hier werden wir eine große Pause einlegen und wer möchte, kann hier picknicken oder im glasklaren, warmen Wasser baden. Am Nachmittag sind wir zurück und es bleibt auch Zeit, um den Garten der Finca zu genießen. Alternativ können wir (je nach Leistungsfähigkeit der Gruppe und der Witterung) eine Bootstour unternehmen, wo die Osa Halbinsel mit dem bekannten Corcovado Nationalpark beginnt. Meist ist sie das Gebiet sehr ergiebig, was Vögel, Affen und Reptilien betrifft und zeigt noch einen anderen Lebensraum als die Tour am Rio San Carlos (Diese Bootstour erfordert eine Zuzahlung von 25 $ p.P.).


Tag 20

Reise von Uvita bis Alajuela: Rückkehr ins Zentraltal

Nach dem gemütlichen Frühstück mit toller Aussicht fahren wir zunächst entlang der Pazifikküste bis nach Dominical, einem Surferparadies. Über das rund 1.000 m hohe Vorgebirge bis in die Provinzstadt San Isidro. Hier oder dort legen wir, wo es schön ist, Kaffeepausen ein und haben Zeit für ein Foto, bevor es nun immer weiter bergauf geht. Wir durchqueren innerhalb kurzer Zeit sämtliche Klimazonen der feuchten Tropen bis wir auf rund 3.400 m Höhe im Paramo sind. Hier schauen wir uns die endemische Vegetation an. Stephan weiß, wo die Puya, eine bodenwachsende Hochgebirgsbromelie wächst und wo hier sogar noch Kolibris fliegen! Wenn wir gut in der Zeit sind, schauen wir uns auch noch den Lebensraum des Quetzales mit den gigantischen Eichenbäumen auf rund 2.650 m an. Über Cartago und San José erreichen wir dann am späten Nachmittag unser Heimathotel. Dort können wir auch zu abend essen.


Tag 21

Nationalpark Poás - Grecia - Sarchi

Das Zentraltal Costa Ricas bietet trotz der dichten Besiedlung vielfältige Sehenswürdigkeiten: Wir erkunden zunächst den Vulkan Poás im gleichnamigen Nationalpark. Auf rund 2.600 m schauen wir direkt in einen aktiven Krater, wenn nicht Nebelwolken die Sicht beeinträchtigen. In den Lagen um die 2.000 m ist Erdbeerland und wir testen einen der Erdbeer-Batidos in der Nähe eines Kolibrigartens. Bestimmt bekommen wir hier gleich mehrere Arten aus kurzer Distanz zu sehen. Anschließend besuchen wir die Dörfer Grecia und Sarchi. Nette Kirchen, Parks und typisch costaricanisches Leben erwarten uns hier. Gerade Sarchi ist ein Zentrum für Möbelherstellung, Handwerkskunst und für Souvenirs. Die bekannten bunten Ochsenkarren haben hier ihren Ursprung. Alternativ zum Poasbesuch, wenn der Vulkan mal wieder keinen Besucher in seine Nähe lässt, besuchen wir den Catarata del Toro, den höchsten und schönsten Wasserfall des Landes und die Dörfer Grecia und Sachi.

Zum Abschiedsabendessen suchen wir am Abend nettes Lokal nahe der Unterkunft mit grandioser Aussicht über das Zentraltal mit Alajuela und San José auf oder speisen im Restaurant des Heimhotels.


Tag 22

Die unvermeidliche Heimreise

Heute endet unsere Große Costa Rica Naturreise. Am frühen Morgen und nach einem kleinen Frühstück im Stehen fahren wir zusammen zum Flughafen und treten nun die Rückreise an. Selbstverständlich gibt es noch Hilfe beim Einchecken!



Anschlussprogramm
Sie wollen Ihre Reise durch ein Vor- oder Anschlussprogramm individuell verlängern? Sprechen Sie uns an, wir unterbreiten Ihnen gerne ein maßgeschneidertes Angebot.

Termine & Preise

Flug im Preis nicht enthalten Hinweis:
In den Preisen ist kein Flug enthalten. Ein Flug kann bei Bedarf hinzugebucht werden. Wir sind Ihnen gerne behilflich.


Termine Doppelzimmer
25.11.2019  -  16.12.2019
(22 Tage)
3.300 €
Aufschlag - Einzelzimmer 550  €


Anschlussprogramm
Sie wollen Ihre Reise durch ein Vor- oder Anschlussprogramm individuell verlängern? Sprechen Sie uns an, wir unterbreiten Ihnen gerne ein maßgeschneidertes Angebot.


  • ​Bitte beachten: Die Ausflugsprogramme der Tage vier und fünf könnten je nach Wetterlage getauscht werden.

Inklusivleistungen

  •     landesüblicher Kleinbus für die ganze Reisezeit z. B. Nissan Urvan oder Toyota Hiace
  •     Unterkunft in Doppelzimmern in Mittelklassehotels und malerisch gelegenen Lodges; zumeist in idyllischer Alleinlage, zuweilen im Dorf
  •     immer mit Frühstück, z. T. costaricanisch d.h. auch mit Reis und Bohnen; meist jedoch "Kontinental", d. h. Brot, Marmelade, Käse, Ei usw.
  •     4 x Abendessen oder wie im Verlauf vermerkt
  •     deutschsprachiger, naturkundiger Reiseleiter (Stephan Martens)
  •     eingeschlossene Abendessen gemäß Verlauf mit jeweils einem nichtalkoholischen Getränk
  •     Urwaldflussfahrt (Sarapiqui oder Rio San Carlos) mit zusätzlichem heimischem Guide
  •     Führung im Manzanillo-Schutzgebiet mit zusätzlichem Lokalguide
  •     Besuch eines Kakao-Projektes der Bribri-Indianer
  •     Besuch der Arenal Hanging Bridges am Vulkan Arenal
  •     Besuch vieler Nationalparks inkl. Eintritt & Besuch weiterer Natursehenswürdigkeiten
  •     Empfehlungen für Restaurants & Einkaufsmöglichkeiten; i.d.R. besuchen wir zusammen als Gruppe die Restaurants
  •     Hilfeleistung bei der Buchung von weiteren Unternehmungsmöglichkeiten vor Ort wie Thermalbadbesuch, Rundflug mit Ultraleichtflugzeug; natürlich wenn nötig mit Fahrdienst
  •     Hilfe beim Einchecken am Flughafen in San Jose bei der Abreise
  •     Reisepreissicherungsschein

Exklusivleistungen

  • ​Internationale Flüge (Reise ist auf Flüge mit Condor ausgerichtet)
  • Speisen und Getränke tagsüber und abends (soweit nicht im Verlauf als inklusive angegeben)
  • Nicht-alkoholische und alkoholische Getränke
  • Souvenirs und Trinkgelder (Zimmermädchen, Fahrer, Kofferträger, etc.)
  • Fakultative Ausflüge oder Leistungen

Kundenbewertungen

die Negativpunkte sind sehr schnell aufgelistet: Es gab außer dem mickrigen Frühstück in Boca Tapada (toll und liebevoll angerichtet aber fast nur dürres Toastbrot) keinen einzigen!! Wir haben die Reise von der ersten bis zur letzten Minute sehr genossen. Der Reiseleiter und wir vier Reiseteilnehmer waren uns auf Anhieb sehr sympathisch und hatten eine identischische Interessenslage: So viel Natur zu sehen und zu fotografieren wie es geht. Deshalb waren wir schon vor Sonnenaufgang bis in die Nacht hinhein auf der Pirsch. Der Reiseleiter hatte große Geduld mit uns Fotografen und betonte immer wieder, dass wir uns die Zeit nehmen sollten, um das perfekte Bild zu „schießen“. Sein Wissen über Costa Rica, die Tier- und Pflanzenwelt ist fast umfassend. Ab und zu ein Badestrand war eine willkommene Abwechslung, aber bereits nach einer Stunde kam bei den Fotografen Unruhe auf, etwas an Natur zu verpassen. Wir waren nicht nur beim Strandaufenthalt sehr flexibel und er hatte immer eine Alternative im Ärmel.
Die Reise nach Costa Rica hat mir ausserordentlich gut gefallen. Wir waren eine tolle Gruppe und haben uns bestens verstanden. Mit kompetentem und nettem Reiseleiter. Er hat uns mit dem Kleinbus sicher und mehr oder weniger bequem (etwas enge Sitzabstände) zu wunderschönen Orten gebracht. Ich kann eigentlich nicht sagen, wo es mir am besten gefallen hat. Ich bin gerne zu Fuss unterwegs und die Wanderungen im Regenwald oder den Stränden entlang waren toll. Der Reiseleiter weiss unendlich gut Bescheid über Costa Rica, übers landestypische Essen, die Tierwelt und natürlich über all die bunten Vögel und allerhand Pflanzen. Er hat uns sein Wissen spannend und gut verständlich übermittelt. Die Unterkünfte hat er bestens ausgesucht; besonders jene weitab in der „Wildnis“. Die familiär geführten Dschungel Lodges haben es mir besonders angetan. Ich habe mich immer sehr willkommen und gut betreut gefühlt. Das schönste am frühen Morgen war von den Vögel geweckt zu werden oder vom Brüllen der Affen. Mit dem Fotobuch, das ich nächstens in Angriff nehme, werde ich mich immer an die schöne Reise erinnern können.
Liebes Team! Wir möchten Euch noch einmal DANKE zu sagen für die schönen Tage, die wir in Costa Rica verbringen konnten. Unser Guide, bemühte sich mit viel Einfühlungsvermögen, uns die vielen Naturschönheiten des Landes zu vermitteln. Wir übernachteten in vielen verschiedenen Fincas, die alle ihren eigenen Charme hatten. Jede für sich war etwas Besonderes.
Es war traumhaft und auch der Regen war bei diesem warmen Wetter nicht störend. Die vielen Eindrücke wie Farben, Geräusche kann man gar nicht beschreiben. Wir hatten eine herrliche Zeit und wir können diese Reise nur jedem weiter empfehlen. Es war glaube ich nicht die letzte Rundreise, die wir unternommen haben. Die ganzen Unterkünfte waren ganz toll ausgesucht und jede hatte ihren eigenen Charme, die Reiseroute gut geplant, den Vulkan extra von den Wolken befreit und vieles mehr. Aber dies alles hat sich in unseren Gedanken festgesetzt und wenn wir die CD „Simbiosis, piano and rainforest von Manuel Obregon“ auflegen, können wir uns wieder an Costa Rica erinnern und davon träumen

Sonstiges

Zahlung

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%

Restzahlung fällig 30 Tage vor Reisebeginn.


Mobilität
Diese Reise ist allgemein nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Bitte kontaktieren Sie uns, um hierzu genauere Informationen unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse zu erhalten.


Alle Angaben ohne Gewähr. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen des jeweiligen Veranstalters, die Sie zusammen mit dem Buchungsformular von uns erhalten. Gerne schicken wir Ihnen diese auf Anfrage auch schon vorher jederzeit zu.


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