SüdamerikaHöhepunkte Boliviens II
Erlebnisreise mit Wanderungen durch die Naturvielfalten Boliviens bis zum Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Welt.

Rundreise - Höhepunkte Boliviens II

  Bolivien 

Highlights der Rundreise
  • Boliviens wilde Schönheit und verborgene Schätze entdecken
  • Highlights: Uyuni-Salzwüste, Titicacasee, La Paz und Sucre
  • Nur bei uns: Abstecher ins Tiefland im noch unbekannten Osten
  • Nationalpark Avaroa: Aktive Vulkane, bunte Lagunen und Geysire
  • Das Besondere: Zu Gast bei Bastian in den Tunari-Bergen
  • Geheimtipp Reisezeit März: surreale Spiegelungen im überfluteten Salzsee erleben
Nur wenige Orte bieten noch so unberührte Natur und ursprünglich lebende Bewohner wie Bolivien. Diese Reise verbindet alle Höhepunkte des Landes mit acht leichten bis moderaten Wanderungen sowie kleinen „Schmankerln“ und ermöglicht eine angenehme Akklimatisation. Auch die Unterkünfte sind mit Bedacht ausgewählt: familiär, liebevoll eingerichtet und idyllisch bzw. zentral gelegen. Sogar an der Salzwüste, wo es oft nur einfache Mehrbettunterkünfte gibt, übernachten Sie bequem im Doppelzimmer mit eigenem Bad. Geheimtipp: Ostbolivien Nach der Ankunft in Santa Cruz lernen Sie, abseits der ausgetretenen Pfade, den Osten kennen. Die reizvolle Gegend im tropischen Tiefland um San José und Santiago de Chiquitos – Jesuitenzentren der Missionstätigkeit vor 300 Jahren – hat bis heute ihren authentischen und wilden Charme bewahrt. Den Besucher erwarten extreme Weite, Wald soweit das Auge reicht, ursprüngliche Dörfer, Jesuitenkultur und einzigartige Begegnungen in einer Mennoniten-Gemeinde. In den Bergen am Fuße des Pico Tunari (5035 m) Das Berghotel Carolina auf 2950 m ist der ideale Ort, um sich für das Hochland zu akklimatisieren. Wandern, Natur pur und lokale Hausmannskost genießen – unser Reiseleiter Bastian zeigt Ihnen seine Wahlheimat mit all ihren Facetten. Sucre, Potosí, Salzwüste Uyuni und Titicacasee Der surreal erscheinende Salzsee von Uyuni und der Nationalpark Avaroa mit seinen Vulkanen, bunten Lagunen, Geysiren, Thermalquellen und Heerscharen an Flamingos gehören zu den spektakulärsten Landschaften Boliviens. Abseits der Normalroute nehmen Sie sich drei Tage Zeit, um diese einzigartige Welt zu erkunden. Sie können die Silbermine von Potosí besuchen und spazieren durch die weiße Kolonialstadt Sucre. Es folgen Highlights mit klangvollen Namen, wie der tiefblaue Titicacasee und die bunten Märkte in der Andenmetropole La Paz. Eine Wanderung zur türkisblauen Lagune Chiarkhota (Königskordillere) und die Fahrt über die ehemalige „Todesstraße“ in die Yungas (Bergnebelwälder) zu einer Kaffee-Finca krönen Ihre erlebnisreiche Reise.

1.-2. Tag Flug nach Santa Cruz, Wanderung und Willkommensessen
Ankunft am 2. Tag morgens im Herz des tropischen Tieflands. Transfer ins Hotel und Zeit zum Frischmachen. Im Anschluss erwartet Sie der Regionalpark "Lomas de Arena". Das 14.000 Hektar große Schutzgebiet umfasst eine einzigartige Landschaft: Bis zu 12 m hohe Sanddünen erheben sich aus der tropischen Vegetation. Ein wahres Paradies und zugleich Heimat für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Eine leichte Rundwanderung lässt Sie schnell realisieren, dass Sie heute an einem wahrlich exotischen Fleckchen Erde angelangt sind. Anschließend Willkommensessen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel Cosmopolitano oder Hotel Boutique Senses, die mit geschmackvollem Ambiente und zentraler Lage überzeugen.

Gehzeit Rundwanderung Lomas de Arena (2. Tag): ca. 2, 5 h/ 6 km (Ausgangspunkt ca. 400 m); Fahrzeit ca. 1, 5 h/ 36 km. (-/M/-)

3. Tag Jesuitenmission, Historie in Santa Cruz de Vieja und Wanderungen im Mond-Tal
Nach dem Frühstück starten Sie auf der nun fertiggestellten Fernverbindungsstraße in Richtung Osten, wo Sie gegen Mittag die Jesuitenmission San Jose de Chiquitos erreichen. Ein Ausflug in die Umgebung führt Sie zum historischen Ort von Santa Cruz la Vieja. Hier zeugen archäologische Überreste von der Gründung der ersten Siedlung durch Ñuflo de Chavez im Jahr 1561. Auf einem Naturlehrpfad spazieren Sie durch das Mond-Tal bis zur Laguna Leteï. Hier leitet ein kleiner Pfad zum Rande des Hochplateaus mit einem fantastischen Ausblick über die Region. Übernachtung im Hotel Villa Chiquitana mit hübschem Garten und Pool.

Gehzeit Wanderung Mond-Tal: ca. 1 h/ 2 km (Ausgangspunkt ca. 300 m); Fahrzeit ca. 3, 5 h/ 275 km. (F/-/-)

4. Tag Jesuitenkirche von San Jose de Chiquitos (UNESCO) und Wanderung
Am Morgen Besuch der 1748 errichteten Jesuitenkirche, die einzige aus Stein gebaute in der Chiquitania. Halt im kleinen Ort Chochis, begrenzt von einem hoch aufragenden Felsplateu und einem Wahrzeichen: Ein enormer roter Felsmonolith, der imposant in der Landschaft steht. Um Santiago, am Fuße der schönen Serrania de Santiago-Bergkette, befindet sich ein großartiger Naturlehrpfad. Vom Felsplateau bietet sich eine umfassende Sicht auf das Schutzgebiet Tucavaca, die den bedrohten und ökologisch einzigartigen Chiquitano Trockenwald umfasst. Hier oben treffen Sie auf 8 m hohe, von Wind- und Wasser gestaltete Felssäulen. Übernachtung im gemütlichen Hotel Beula im malerisch gelegenen Dorf Santiago de Chiquitos.

Gehzeit Rundwanderung Antesale del Cielo: ca. 2 h, +/-150 Hm, 4 km (Ausgangspunkt ca. 700 m); Fahrzeit ca. 2 h/ 160 km. (F/-/-)

5. Tag Wanderung in der Serrania de Santiago und Thermalquellen
Die heutige Wanderung im Naturreservat Tucavaca führt Sie zu weiteren imposanten Steinformationen in der Gegend, wie einer enormen Steinbrücke "Puente del Mono" oder dem Bogen "Arco de Don Romulo". Unweit davon befindet sich eine Höhle mit geheimnisvollen Felsmalereien, die von der frühzeitlichen Besiedlung dieser Region zeugen. Am Nachmittag laden Sie thermale Gewässer zu einem angenehmen Bad in paradiesischer Umgebung ein. Hier steigt bis zu 40°C heißes mit Schwefel angereichertes Thermalwasser an verschiedenen Stellen in einem flachen und sandigen Bachbett an die Oberfläche. Rückfahrt nach San Jose de Chiquitos. Übernachtung im bereits bekannten Hotel.

Gehzeit Rundwanderung: ca. 4-5 h, +/-100 Hm, 10 km (Ausgangspunkt ca. 650 m); Fahrzeit ca. 1 h/ 40 km. (F/-/-)

6. Tag Besuch einer Mennoniten-Gemeinde und Rückkehr nach Santa Cruz
Am Vormittag Besuch einer Mennoniten-Gemeinde. Diese Begegnung stellt etwas ganz Besonderes da, denn diese Menschen leben heute noch nach ihren ganz eigenen Vorstellungen und wurden bisher kaum von außerhalb und Reisenden besucht. Nachmittags Rückfahrt nach Santa Cruz, wo Sie am frühen Abend ankommen. Übernachtung im bereits bekannten Hotel.

Fahrzeit ca. 5, 5 h/ 430 km. (F/-/-)

7. Tag Flug nach Cochabamba und Marktbesuch
Am Morgen Flug in die viertgrößte Stadt Boliviens und Besuch der größten Christus-Statue Südamerikas. Die kulinarische Hauptstadt bietet eine breite Palette an lokalen Spezialitäten, die Ihnen in einem traditionellen Ambiente zum Mittag angeboten werden. Am Nachmittag Bummel durch den kolonialen Stadtkern und Besuch des größten Straßenmarkts des Landes. Auf dem Weg zu Ihrer Unterkunft, besichtigen Sie die im Jugendstil errichtete "Villa Albina". Der Landsitz des einstigen Zinnbaronen und reichsten Mannes der Welt: Simon I. Patiño. Oben am Berg erwartet Sie das wunderschön in einem 30 Hektar großen Privatwald gelegene Hotel mit einem umfassenden Weitblick über das Tal und die Stadt. Übernachtung im Berghotel Carolina in der Kordillera Tunari.

Fahrzeit ca. 1 h/ 35 km. (F/-/-)

8. Tag Leichte Wanderung und Essen bei Einheimischen
Gemütliches Frühstück im Berghotel. Auf angenehmer Zugspitzhöhe von knapp 3000 m, ermöglicht der Aufenthalt eine optimale Höhenakklimatisierung. Im Anschluss unternehmen Sie eine leichte Wanderung in der Umgebung des Hotels. Mittags sind Sie dann zu einem traditionellen Mahl aus dem Lehmofen in einer ländlichen "Quinta" eingeladen. Es bleibt Zeit für einen Austausch mit einer heimisch gewordenen, deutschen Familie, die sich dem Agroforst - Aufforstung mit einheimischen Baumarten verschrieben hat. Übernachtung wie am Vortag.

Gehzeit: ca. 2 h, +100/-200 Hm, 4 km (Ausgangspunkt ca. 2950 m). (F/M/-)

9. Tag Freizeit oder längere Wanderung in der Kordillere Tunari
Heute können Sie entspannen oder eine längere Wanderung unternehmen. Diese Tour führt direkt vom Hotel einen steilen Bergfuß hinauf. Der Blick ins Tal wird mit jedem Höhenmeter umfassender, und nach ca. 400 Höhenmetern, bietet sich Ihnen ein beeindruckender Blick über das traditionell von Bergbauern geprägte Hochtal des Fluss La Llave mit dem Gipfeln des Tunari-Massivs im Hintergrund. Sie überschreiten den weiter steil aufsteigenden Bergkamm und wandern durch native Wälder hinab zum Fluss La Llave, wo im authentischen Dorf von Chaqui Potrero ein Fahrzeug auf Sie wartet und Sie zurück zu Ihrem Berghotel bringt. Übernachtung wie am Vortag.

Gehzeit Wanderung Kordillere Tunari: ca. 5-6 h, +550/-250 Hm, 12 km (Ausgangspunkt ca. 2950 m); Fahrzeit ca. 1 h/ 25 km. (F/-/-)

10. Tag Fahrt nach Uyuni und luftgetrocknetes Lama-Fleisch in Oruro
Am Morgen Fahrt von Cochabamba auf interessanter Bergstrecke hinauf ins Altiplano. Sie durchqueren Oruro, die Karnevalsstadt Boliviens, und fahren direkt auf der neu asphaltierten Straße bis nach Uyuni. Die Zeitersparnis durch die neue Verbindung wird für den Besuch eines traditionellen Restaurants in Oruro genutzt, wo schmackhaftes Lama-Fleisch gekostet werden kann. Zudem bleibt Raum für einige lohnenswerte Foto-Pausen in der endlos erscheinenden Landschaft. Ankunft in Uyuni am Abend und Transfer ins Hotel Samay Wasi.

Fahrzeit ca. 8 h/ 520 km. (F/-/-)

11. Tag: Salar de Uyuni, die mit 12.000 km² größte Salzwüste der Welt
Im Salzverarbeitungsort Colchani besuchen Sie einen familiären Kleinstbetrieb, wo in mühevoller Handarbeit dieses zu Speisesalz verarbeitet. Schließlich tauchen Sie in das schier unendlich erscheinende "Weiß" des Salars ein. Der Besuch der "Insel" Incahuasi gehört zu den absoluten Höhepunkten. Ein Pfad bietet eine 360° Rundumsicht entlang Jahrhunderte alten Kakteen, die bis zu 12 m in den blauen Himmel ragen und am Horizont thront dominant der Vulkan Tunupa. Mitten im Nichts umgeben von unfassbarer Weite, wird das Mittagessen errichtet - ein unvergessliches Erlebnis. Am Nordufer an den Flanken Tunupas steigt das Fahrzeug dann empor, um das Höhlengrab und die Mumien von Coquesa zu besichtigen. Übernachtung im einzigartig gelegenen und aus Salz errichteten Tayka Hotel de Sal in Tahua.

Gehzeit Rundwanderung Isla Incahuasi: ca. 1 h, 2 km (Ausgangspunkt ca. 3650 m); Fahrzeit ca. 3 h/ 160 km. (F/M/A)

12. Tag: Salar de Uyuni und Band der Hochlandlagunen
Bevor Sie den Salar von Nord nach Süd queren, besuchen Sie die Ruinenanlage Pucara de Chiquini. Hier werfen außergewöhnliche geologische Formationen einige Rätsel auf, die auf die Austrocknung einiger Urzeitseen zurückzuführen sind. Vorbei an den Glockeninseln geht es gen Süd-Westen. Im Tayka Hotel de Piedra wartet bereits das Mittagessen. Vorbei am aktiven Vulkan Ollague, gelangen Sie an die wie an einem Band aufgereihten Hochlandseen: Cañapa, Hedionda, Chiarkota, Honda und Ramaditas. Sie können Flamingos beobachten, die an diesen fast unwirtlich erscheinenden Wasserstellen, umrahmt von harten Borax und Schwefel-Krusten nach Nahrung suchen. Schließlich gelangen Sie in eine ausgedehnte Sand-, und Steinwüste, die Wüste Siloli. Eine fantastische surreale Landschaft, die die ganze Farbpalette an Terrakotta- und Ocker-Tönen bereithält. Fast weglos brausen Sie dahin. Übernachtung im Tayka Hotel del Desierto in der Siloli Wüste.

Gehzeit optionale Rundwanderung Laguna Honda: ca. 1 h, 2 km (Ausgangspunkt ca. 4400 m); Fahrzeit ca. 7 h/ 310 km. (F/M/A)

13. Tag: Avaroa Nationalpark und Rückfahrt nach Uyuni
Fahrt vom durch Erosion geschaffenen Steinbaum "Arbol de Piedra", bis zum Höhepunkt - die von Algen rot gefärbte Laguna Colorada und ihren Heerscharen an Flamingos. Weiter geht es zum Geisirfeld mit teuflischem Spektakel von zischenden Wasserdampfsäulen und blubbernden Erdlöchern. Hier ist der höchste Punkt der Reise (5000 m) erreicht. Anschließend geht es hinein in den Salar de Chaviri - ein Farbspiel von Schneeweiß, Wüstenrot und Azurblau, in dessen Umgebung die heißen Thermalquellen von Polques einladen. Schon kurz dahinter eröffnet sich ein Ausblick in ein Tal, das auch gern "Salvador Dali Wüste" genannt wird. Felsformationen vom Wind geschliffen - einzigartig in ihrer Form, und einsam in einer riesigen Sandwüste der Erosion preisgegeben. Und wenn Sie glauben, dass es nun nicht mehr schöner geht, liegt die Perle dieser Region vor Ihnen, die türkis glänzende Laguna Verde am Fuße des majestätischen Vulkans Licancabur. Auf der Rückfahrt nach Uyuni passieren Sie das "neue" Dorf von San Cristobal, umgesiedelt um Platz zu schaffen für die größten Silberminen des Landes. Ein Abstecher führt zum Zugfriedhof von Uyuni, der die Geschichte der blühenden Schwefelminen Anfang des 20. Jahrhunderts und deren Verfall erzählt. Übernachtung im bereits bekannten Hotel Samay Wasi.

Fahrzeit ca. 8, 5 h/ 400 km. (F/M/-)

14. Tag: Silberstadt Potosi
Nachdem Potosi erreicht ist, können Sie den Silberberg von Potosi den Cerro Ricos besuchen (optionaler Ausflug). Dazu wagen Sie sich ins Innere des Berges, dass Sie über die noch immer unter Benutzung stehenden Stollen erreichen. Sie erhalten einen umfassenden Einblick in die zum Teil grausame Geschichte, die bis zu den Ursprüngen während der Kolonialzeit um 1545 zurückführt. Die Begegnung mit den hier arbeitenden Minenarbeitern gehört zweifelsohne zu den beeindruckendsten menschlichen Erlebnissen. Für die anderen besteht die optionale Möglichkeit das landesweit bekannteste Museum zu besuchen, die einstige Münz-Prägeanstalt La Casa de Moneda. Abends streifen Sie durch das koloniale Zentrum der Stadt. Übernachtung im charmanten Kolonialstil Hotel Patrimonio.

Fahrzeit ca. 3, 5 h/ 200 km. (F/-/-)

15. Tag: Stadtführung in Sucre (UNESCO)
Sie verlassen die höchstgelegene Stadt der Welt auf über 4000m. Am Fluss Pilcomayo auf knapp 2000m erinnert eine hübsche Hängebrücke an die Zeit nach der Unabhängigkeit. Kurzer Spaziergang in beeindruckender Landschaft. Mittags treffen Sie in Sucre ein, die konstitutionelle Hauptstadt des Landes. Zu Fuß streifen Sie durch das koloniale Herz der weißen Stadt. Auf der höher gelegenen Recoleta, dem Gründungsplatz der Stadt, bietet sich ein Ausblick über die roten Ziegeldächer. Es geht vorbei an der Kirche San Lázaro zum Zentralplatz. Hier sind die wichtigsten Gebäude versammelt wie der Palast des Präfekten, die Kathedrale und das "Casa de la Libertad" mit geschichtsträchtiger Vergangenheit. Übernachtung im ausgezeichnet gelegenen Hotel Casa Kolping in Sucre.

Fahrzeit ca. 3 h/ 160 km. (F/-/-)

16. Tag: Andenmetropole La Paz
Flug nach La Paz. Beeindruckend erwartet Sie die Einfahrt in die Andenmetropole, denn vor Ihnen weicht der Boden und eröffnet Blicke in einen riesigen Talkessel. Ein schier endlos erscheinendes Häusermeer, das die Hänge emporklettert, und überthront wird vom gigantischen Eisberg Illimani. Sie nutzen Boliviens wohl modernstes Fortbewegungsmittel, die nagelneue Doppelmayr Bergbahn. Das einzige weltweit existierende Bergbahnen Netz, was für den öffentlichen Stadtverkehr genutzt wird! Am Nachmittag besichtigen Sie den Hexenmarkt, die Kirche San Francisco, die Plaza Murillo und die berühmte Straße Jaen, die die koloniale Vergangenheit der Stadt zeigt. Übernachtung im landestypischem Hostal Naira im Zentrum der Stadt. (F/-/-)

17. Tag: Zum Titicacasee mit Abstecher in die Königskordillere
Am Morgen aussichtsreiche Fahrt auf die vergletscherten 6000er nach Copacabana am Titicacasee. Ihr erstes Ziel ist der Bergsee Chiarkhota auf 4700m, umrahmt von den Condoriri-Gletschern. Dazu biegen Sie von der Fernverbindungsstraße ab und enden über eine Schotterpiste am Tuni-Stausee. Größtenteils flach wandern Sie hier ca. 3-4 h (Hin - und Rückweg) bis zum Bergsee. In herrlicher Bergkulisse, aufregend nah unter den Fels- und Eisriesen, wartet das Picknick. Im Anschluss Weiterfahrt. Die Seeenge des Titicacasees queren Sie in Tiquina in einem kleinen mit Außenbordmotor betriebenen Boot. Ankunft am späten Nachmittag und Spaziergang durch den Wallfahrtsort Copacabana. Übernachtung im Hostal la Olas.

Gehzeit Rundwanderung im Condoriri-Gebiet: ca. 3, 5 h, +/- 200 Hm, 9 km (Ausgangspunkt ca. 4500 m); Fahrzeit ca. 5 h/ 200 km. (F/LP/-)


18. Tag: Sonneninsel "Isla de Sol" und Wanderung
Heute erwartet Sie eine wunderschöne Bootstour über den Titicacasse zur Isla de Sol, der Sonneninsel. An der Anlegestelle des Inkatempel Pilkokaina beginnt Ihre Rundwanderung über den Südteil der Insel. Vom Aussichtspunkt "Mirador Palla Khasa" (4070m), bietet sich ein toller Weitblick. Bei leichtem Auf und Ab und etwas körperlicher Beanspruchung, können Sie das idyllische ländliche Inselleben genießen. Die anmutende Ruhe, spektakuläre Ausblicke, die bis hinüber zur Königskordillere mit ihren vergletscherten Sechstausendern reichen, und der tiefblaue Titicacasees begeistern. Der Abstieg erfolgt über die noch gut erhaltene Inkatreppe bis zum Jungbrunnen. Rückkehr nach Copacabana. Übernachtung wie am Vortag.

Gehzeit Inselwanderung: ca. 3, 5 h, +/- 300 Hm, 9 km (Ausgangspunkt ca. 3820 m); Bootfahrt ca. 2 h. (F/M/-)

19. Tag: Über die ehemalige Todesstraße bis in die Tropen
Fahrt hinab in die Yungas auf einer der spektakulärsten Straßen Südamerikas. Doch zuerst geht es bergan zum Cumbre-Pass (4700 m) mit Ausblick in die Tropen. Sie verlassen die bis hierher gut asphaltierte Straße und schlängeln sich langsam an den Gebirgsflanken bergab. Mit jedem Höhenmeter scheint die Vegetation üppiger und Orchideen, Bromelien und exotische Pflanzen zieren den Wegesrand. Sogar einen Wasserfall plätschert fröhlich auf das Fahrzeug herab. Gern können Sie einen Teil des Weges erlaufen. Sie erreichen die Talsohle auf etwa 1300 m (...sind Sie da nicht gerade 3500 m abgefahren?!). Übernachtung im idyllisch gelegenen Hotel Gloria mit Swimmingpool, umgeben von subtropischer Vegetation und Blick auf die Königskordillere.

Gehzeit Wanderung auf der ehem. Todesstraße: ca. 1 h, - 150 Hm, 3 km (Ausgangspunkt ca. 3000 m); Fahrzeit ca. 5, 5 h/ 250 km. (F/-/-)

20. Tag Genuss Pur - Besuch einer typischen Kaffee-Finka
Am Morgen Besichtigung einer typischen Kaffee-Finca. Ein fachkundiger Mitarbeiter führt Sie über die Plantage und erklärt Ihnen den gesamten Prozess vom ausgewählten Pflücken übers Trocknen und Schälen bis hin zum Rösten der Premiumbohnen. Die ausgewählte Adresse ist bekannt für seinen ökologischen Spitzenkaffee und natürlich dürfen Sie das Resultat am Ende einmal selbst verkosten! Nach dem Mittagessen Rückfahrt nach La Paz. Am Abend bliebt noch einmal Zeit das quirlige Stadtzentrum von La Paz zu genießen. Insbesondere der Vorplatz der San Francisco Kirche (um die Ecke vom Hotel) lohnt, da sich hier gerne die Städter treffen und in lockerer Atmosphäre u.a. Straßentheater und Tänze aufführen. Übernachtung wie am 18. Tag.

Fahrzeit ca. 2, 5 h/ 100 km. (F/M/-)

21.-22. Tag Rückflug ab La Paz
Heute heißt es Abschiednehmen. Transfer zum Flughafen von La Paz und Rückflug via Santa Cruz und Madrid nach Europa. (F/-/-)


1.–2. Tag Flug nach Santa Cruz, Wanderung und Willkommensessen
Ankunft am 2. Tag morgens im Herz des tropischen Tieflands. Transfer ins Hotel und Zeit zum Frischmachen. Im Anschluss erwartet Sie der Regionalpark "Lomas de Arena". Das 14.000 Hektar große Schutzgebiet umfasst eine einzigartige Landschaft: Bis zu 12 m hohe Sanddünen erheben sich aus der tropischen Vegetation. Ein wahres Paradies und zugleich Heimat für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Eine leichte Rundwanderung lässt Sie schnell realisieren, dass Sie heute an einem wahrlich exotischen Fleckchen Erde angelangt sind. Anschließend Willkommensessen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel Cosmopolitano oder Hotel Boutique Senses, die mit geschmackvollem Ambiente und zentraler Lage überzeugen.
Gehzeit Rundwanderung Lomas de Arena (2. Tag): ca. 2, 5 h/ 6 km (Ausgangspunkt ca. 400 m); Fahrzeit ca. 1, 5 h/ 36 km. (-/M/-)
3. Tag Jesuitenmission, Historie in Santa Cruz de Vieja und Wanderungen im Mond-Tal
Nach dem Frühstück starten Sie auf der nun fertiggestellten Fernverbindungsstraße in Richtung Osten, wo Sie gegen Mittag die Jesuitenmission San Jose de Chiquitos erreichen. Ein Ausflug in die Umgebung führt Sie zum historischen Ort von Santa Cruz la Vieja. Hier zeugen archäologische Überreste von der Gründung der ersten Siedlung durch Ñuflo de Chavez im Jahr 1561. Auf einem Naturlehrpfad spazieren Sie durch das Mond-Tal bis zur Laguna Leteï. Hier leitet ein kleiner Pfad zum Rande des Hochplateaus mit einem fantastischen Ausblick über die Region. Übernachtung im Hotel Villa Chiquitana mit hübschem Garten und Pool.
Gehzeit Wanderung Mond-Tal: ca. 1 h/ 2 km (Ausgangspunkt ca. 300 m); Fahrzeit ca. 3, 5 h/ 275 km. (F/-/-)
4. Tag Jesuitenkirche von San Jose de Chiquitos (UNESCO) und Wanderung
Am Morgen Besuch der 1748 errichteten Jesuitenkirche, die einzige aus Stein gebaute in der Chiquitania. Halt im kleinen Ort Chochis, begrenzt von einem hoch aufragenden Felsplateu und einem Wahrzeichen: Ein enormer roter Felsmonolith, der imposant in der Landschaft steht. Um Santiago, am Fuße der schönen Serrania de Santiago-Bergkette, befindet sich ein großartiger Naturlehrpfad. Vom Felsplateau bietet sich eine umfassende Sicht auf das Schutzgebiet Tucavaca, die den bedrohten und ökologisch einzigartigen Chiquitano Trockenwald umfasst. Hier oben treffen Sie auf 8 m hohe, von Wind- und Wasser gestaltete Felssäulen. Übernachtung im gemütlichen Hotel Beula im malerisch gelegenen Dorf Santiago de Chiquitos.
Gehzeit Rundwanderung Antesale del Cielo: ca. 2 h, +/-150 Hm, 4 km (Ausgangspunkt ca. 700 m); Fahrzeit ca. 2 h/ 160 km. (F/-/-)
5. Tag Wanderung in der Serrania de Santiago und Thermalquellen
Die heutige Wanderung im Naturreservat Tucavaca führt Sie zu weiteren imposanten Steinformationen in der Gegend, wie einer enormen Steinbrücke "Puente del Mono" oder dem Bogen "Arco de Don Romulo". Unweit davon befindet sich eine Höhle mit geheimnisvollen Felsmalereien, die von der frühzeitlichen Besiedlung dieser Region zeugen. Am Nachmittag laden Sie thermale Gewässer zu einem angenehmen Bad in paradiesischer Umgebung ein. Hier steigt bis zu 40°C heißes mit Schwefel angereichertes Thermalwasser an verschiedenen Stellen in einem flachen und sandigen Bachbett an die Oberfläche. Rückfahrt nach San Jose de Chiquitos. Übernachtung im bereits bekannten Hotel.
Gehzeit Rundwanderung: ca. 4-5 h, +/-100 Hm, 10 km (Ausgangspunkt ca. 650 m); Fahrzeit ca. 1 h/ 40 km. (F/-/-)
6. Tag Besuch einer Mennoniten-Gemeinde und Rückkehr nach Santa Cruz
Am Vormittag Besuch einer Mennoniten-Gemeinde. Diese Begegnung stellt etwas ganz Besonderes da, denn diese Menschen leben heute noch nach ihren ganz eigenen Vorstellungen und wurden bisher kaum von außerhalb und Reisenden besucht. Nachmittags Rückfahrt nach Santa Cruz, wo Sie am frühen Abend ankommen. Übernachtung im bereits bekannten Hotel.
Fahrzeit ca. 5, 5 h/ 430 km. (F/-/-)
7. Tag Flug nach Cochabamba und Marktbesuch
Am Morgen Flug in die viertgrößte Stadt Boliviens und Besuch der größten Christus-Statue Südamerikas. Die kulinarische Hauptstadt bietet eine breite Palette an lokalen Spezialitäten, die Ihnen in einem traditionellen Ambiente zum Mittag angeboten werden. Am Nachmittag Bummel durch den kolonialen Stadtkern und Besuch des größten Straßenmarkts des Landes. Auf dem Weg zu Ihrer Unterkunft, besichtigen Sie die im Jugendstil errichtete „Villa Albina“. Der Landsitz des einstigen Zinnbaronen und reichsten Mannes der Welt: Simon I. Patiño. Oben am Berg erwartet Sie das wunderschön in einem 30 Hektar großen Privatwald gelegene Hotel mit einem umfassenden Weitblick über das Tal und die Stadt. Übernachtung im Berghotel Carolina in der Kordillera Tunari.
Fahrzeit ca. 1 h/ 35 km. (F/-/-)
8. Tag Leichte Wanderung und Essen bei Einheimischen
Gemütliches Frühstück im Berghotel. Auf angenehmer Zugspitzhöhe von knapp 3000 m, ermöglicht der Aufenthalt eine optimale Höhenakklimatisierung. Im Anschluss unternehmen Sie eine leichte Wanderung in der Umgebung des Hotels. Mittags sind Sie dann zu einem traditionellen Mahl aus dem Lehmofen in einer ländlichen "Quinta" eingeladen. Es bleibt Zeit für einen Austausch mit einer heimisch gewordenen, deutschen Familie, die sich dem Agroforst - Aufforstung mit einheimischen Baumarten verschrieben hat. Übernachtung wie am Vortag.
Gehzeit: ca. 2 h, +100/-200 Hm, 4 km (Ausgangspunkt ca. 2950 m). (F/M/-)
9. Tag Freizeit oder längere Wanderung in der Kordillere Tunari
Heute können Sie entspannen oder eine längere Wanderung unternehmen. Diese Tour führt direkt vom Hotel einen steilen Bergfuß hinauf. Der Blick ins Tal wird mit jedem Höhenmeter umfassender, und nach ca. 400 Höhenmetern, bietet sich Ihnen ein beeindruckender Blick über das traditionell von Bergbauern geprägte Hochtal des Fluss La Llave mit dem Gipfeln des Tunari-Massivs im Hintergrund. Sie überschreiten den weiter steil aufsteigenden Bergkamm und wandern durch native Wälder hinab zum Fluss La Llave, wo im authentischen Dorf von Chaqui Potrero ein Fahrzeug auf Sie wartet und Sie zurück zu Ihrem Berghotel bringt. Übernachtung wie am Vortag.
Gehzeit Wanderung Kordillere Tunari: ca. 5-6 h, +550/-250 Hm, 12 km (Ausgangspunkt ca. 2950 m); Fahrzeit ca. 1 h/ 25 km. (F/-/-)
10. Tag Fahrt nach Uyuni und luftgetrocknetes Lama-Fleisch in Oruro
Am Morgen Fahrt von Cochabamba auf interessanter Bergstrecke hinauf ins Altiplano. Sie durchqueren Oruro, die Karnevalsstadt Boliviens, und fahren direkt auf der neu asphaltierten Straße bis nach Uyuni. Die Zeitersparnis durch die neue Verbindung wird für den Besuch eines traditionellen Restaurants in Oruro genutzt, wo schmackhaftes Lama-Fleisch gekostet werden kann. Zudem bleibt Raum für einige lohnenswerte Foto-Pausen in der endlos erscheinenden Landschaft. Ankunft in Uyuni am Abend und Transfer ins Hotel Samay Wasi.
Fahrzeit ca. 8 h/ 520 km. (F/-/-)
11. Tag: Salar de Uyuni, die mit 12.000 km² größte Salzwüste der Welt
Im Salzverarbeitungsort Colchani besuchen Sie einen familiären Kleinstbetrieb, wo in mühevoller Handarbeit dieses zu Speisesalz verarbeitet. Schließlich tauchen Sie in das schier unendlich erscheinende „Weiß“ des Salars ein. Der Besuch der „Insel“ Incahuasi gehört zu den absoluten Höhepunkten. Ein Pfad bietet eine 360° Rundumsicht entlang Jahrhunderte alten Kakteen, die bis zu 12 m in den blauen Himmel ragen und am Horizont thront dominant der Vulkan Tunupa. Mitten im Nichts umgeben von unfassbarer Weite, wird das Mittagessen errichtet - ein unvergessliches Erlebnis. Am Nordufer an den Flanken Tunupas steigt das Fahrzeug dann empor, um das Höhlengrab und die Mumien von Coquesa zu besichtigen. Übernachtung im einzigartig gelegenen und aus Salz errichteten Tayka Hotel de Sal in Tahua.
Gehzeit Rundwanderung Isla Incahuasi: ca. 1 h, 2 km (Ausgangspunkt ca. 3650 m); Fahrzeit ca. 3 h/ 160 km. (F/M/A)
12. Tag: Salar de Uyuni und Band der Hochlandlagunen
Bevor Sie den Salar von Nord nach Süd queren, besuchen Sie die Ruinenanlage Pucara de Chiquini. Hier werfen außergewöhnliche geologische Formationen einige Rätsel auf, die auf die Austrocknung einiger Urzeitseen zurückzuführen sind. Vorbei an den Glockeninseln geht es gen Süd-Westen. Im Tayka Hotel de Piedra wartet bereits das Mittagessen. Vorbei am aktiven Vulkan Ollague, gelangen Sie an die wie an einem Band aufgereihten Hochlandseen: Cañapa, Hedionda, Chiarkota, Honda und Ramaditas. Sie können Flamingos beobachten, die an diesen fast unwirtlich erscheinenden Wasserstellen, umrahmt von harten Borax und Schwefel-Krusten nach Nahrung suchen. Schließlich gelangen Sie in eine ausgedehnte Sand-, und Steinwüste, die Wüste Siloli. Eine fantastische surreale Landschaft, die die ganze Farbpalette an Terrakotta- und Ocker-Tönen bereithält. Fast weglos brausen Sie dahin. Übernachtung im Tayka Hotel del Desierto in der Siloli Wüste.
Gehzeit optionale Rundwanderung Laguna Honda: ca. 1 h, 2 km (Ausgangspunkt ca. 4400 m); Fahrzeit ca. 7 h/ 310 km. (F/M/A)
13. Tag: Avaroa Nationalpark und Rückfahrt nach Uyuni
Fahrt vom durch Erosion geschaffenen Steinbaum „Arbol de Piedra“, bis zum Höhepunkt - die von Algen rot gefärbte Laguna Colorada und ihren Heerscharen an Flamingos. Weiter geht es zum Geisirfeld mit teuflischem Spektakel von zischenden Wasserdampfsäulen und blubbernden Erdlöchern. Hier ist der höchste Punkt der Reise (5000 m) erreicht. Anschließend geht es hinein in den Salar de Chaviri – ein Farbspiel von Schneeweiß, Wüstenrot und Azurblau, in dessen Umgebung die heißen Thermalquellen von Polques einladen. Schon kurz dahinter eröffnet sich ein Ausblick in ein Tal, das auch gern „Salvador Dali Wüste“ genannt wird. Felsformationen vom Wind geschliffen – einzigartig in ihrer Form, und einsam in einer riesigen Sandwüste der Erosion preisgegeben. Und wenn Sie glauben, dass es nun nicht mehr schöner geht, liegt die Perle dieser Region vor Ihnen, die türkis glänzende Laguna Verde am Fuße des majestätischen Vulkans Licancabur. Auf der Rückfahrt nach Uyuni passieren Sie das „neue“ Dorf von San Cristobal, umgesiedelt um Platz zu schaffen für die größten Silberminen des Landes. Ein Abstecher führt zum Zugfriedhof von Uyuni, der die Geschichte der blühenden Schwefelminen Anfang des 20. Jahrhunderts und deren Verfall erzählt. Übernachtung im bereits bekannten Hotel Samay Wasi.
Fahrzeit ca. 8, 5 h/ 400 km. (F/M/-)
14. Tag: Silberstadt Potosi
Nachdem Potosi erreicht ist, können Sie den Silberberg von Potosi den Cerro Ricos besuchen (optionaler Ausflug). Dazu wagen Sie sich ins Innere des Berges, dass Sie über die noch immer unter Benutzung stehenden Stollen erreichen. Sie erhalten einen umfassenden Einblick in die zum Teil grausame Geschichte, die bis zu den Ursprüngen während der Kolonialzeit um 1545 zurückführt. Die Begegnung mit den hier arbeitenden Minenarbeitern gehört zweifelsohne zu den beeindruckendsten menschlichen Erlebnissen. Für die anderen besteht die optionale Möglichkeit das landesweit bekannteste Museum zu besuchen, die einstige Münz-Prägeanstalt La Casa de Moneda. Abends streifen Sie durch das koloniale Zentrum der Stadt. Übernachtung im charmanten Kolonialstil Hotel Patrimonio.
Fahrzeit ca. 3, 5 h/ 200 km. (F/-/-)
15. Tag: Stadtführung in Sucre (UNESCO)
Sie verlassen die höchstgelegene Stadt der Welt auf über 4000m. Am Fluss Pilcomayo auf knapp 2000m erinnert eine hübsche Hängebrücke an die Zeit nach der Unabhängigkeit. Kurzer Spaziergang in beeindruckender Landschaft. Mittags treffen Sie in Sucre ein, die konstitutionelle Hauptstadt des Landes. Zu Fuß streifen Sie durch das koloniale Herz der weißen Stadt. Auf der höher gelegenen Recoleta, dem Gründungsplatz der Stadt, bietet sich ein Ausblick über die roten Ziegeldächer. Es geht vorbei an der Kirche San Lázaro zum Zentralplatz. Hier sind die wichtigsten Gebäude versammelt wie der Palast des Präfekten, die Kathedrale und das „Casa de la Libertad“ mit geschichtsträchtiger Vergangenheit. Übernachtung im ausgezeichnet gelegenen Hotel Casa Kolping in Sucre.
Fahrzeit ca. 3 h/ 160 km. (F/-/-)
16. Tag: Andenmetropole La Paz
Flug nach La Paz. Beeindruckend erwartet Sie die Einfahrt in die Andenmetropole, denn vor Ihnen weicht der Boden und eröffnet Blicke in einen riesigen Talkessel. Ein schier endlos erscheinendes Häusermeer, das die Hänge emporklettert, und überthront wird vom gigantischen Eisberg Illimani. Sie nutzen Boliviens wohl modernstes Fortbewegungsmittel, die nagelneue Doppelmayr Bergbahn. Das einzige weltweit existierende Bergbahnen Netz, was für den öffentlichen Stadtverkehr genutzt wird! Am Nachmittag besichtigen Sie den Hexenmarkt, die Kirche San Francisco, die Plaza Murillo und die berühmte Straße Jaen, die die koloniale Vergangenheit der Stadt zeigt. Übernachtung im landestypischem Hostal Naira im Zentrum der Stadt. (F/-/-)
17. Tag: Zum Titicacasee mit Abstecher in die Königskordillere
Am Morgen aussichtsreiche Fahrt auf die vergletscherten 6000er nach Copacabana am Titicacasee. Ihr erstes Ziel ist der Bergsee Chiarkhota auf 4700m, umrahmt von den Condoriri-Gletschern. Dazu biegen Sie von der Fernverbindungsstraße ab und enden über eine Schotterpiste am Tuni-Stausee. Größtenteils flach wandern Sie hier ca. 3-4 h (Hin – und Rückweg) bis zum Bergsee. In herrlicher Bergkulisse, aufregend nah unter den Fels- und Eisriesen, wartet das Picknick. Im Anschluss Weiterfahrt. Die Seeenge des Titicacasees queren Sie in Tiquina in einem kleinen mit Außenbordmotor betriebenen Boot. Ankunft am späten Nachmittag und Spaziergang durch den Wallfahrtsort Copacabana. Übernachtung im Hostal la Olas.
Gehzeit Rundwanderung im Condoriri-Gebiet: ca. 3, 5 h, +/- 200 Hm, 9 km (Ausgangspunkt ca. 4500 m); Fahrzeit ca. 5 h/ 200 km. (F/LP/-)

18. Tag: Sonneninsel "Isla de Sol" und Wanderung
Heute erwartet Sie eine wunderschöne Bootstour über den Titicacasse zur Isla de Sol, der Sonneninsel. An der Anlegestelle des Inkatempel Pilkokaina beginnt Ihre Rundwanderung über den Südteil der Insel. Vom Aussichtspunkt "Mirador Palla Khasa" (4070m), bietet sich ein toller Weitblick. Bei leichtem Auf und Ab und etwas körperlicher Beanspruchung, können Sie das idyllische ländliche Inselleben genießen. Die anmutende Ruhe, spektakuläre Ausblicke, die bis hinüber zur Königskordillere mit ihren vergletscherten Sechstausendern reichen, und der tiefblaue Titicacasees begeistern. Der Abstieg erfolgt über die noch gut erhaltene Inkatreppe bis zum Jungbrunnen. Rückkehr nach Copacabana. Übernachtung wie am Vortag.

Gehzeit Inselwanderung: ca. 3, 5 h, +/- 300 Hm, 9 km (Ausgangspunkt ca. 3820 m); Bootfahrt ca. 2 h. (F/M/-)
19. Tag: Über die ehemalige Todesstraße bis in die Tropen
Fahrt hinab in die Yungas auf einer der spektakulärsten Straßen Südamerikas. Doch zuerst geht es bergan zum Cumbre-Pass (4700 m) mit Ausblick in die Tropen. Sie verlassen die bis hierher gut asphaltierte Straße und schlängeln sich langsam an den Gebirgsflanken bergab. Mit jedem Höhenmeter scheint die Vegetation üppiger und Orchideen, Bromelien und exotische Pflanzen zieren den Wegesrand. Sogar einen Wasserfall plätschert fröhlich auf das Fahrzeug herab. Gern können Sie einen Teil des Weges erlaufen. Sie erreichen die Talsohle auf etwa 1300 m (...sind Sie da nicht gerade 3500 m abgefahren?!). Übernachtung im idyllisch gelegenen Hotel Gloria mit Swimmingpool, umgeben von subtropischer Vegetation und Blick auf die Königskordillere.
Gehzeit Wanderung auf der ehem. Todesstraße: ca. 1 h, - 150 Hm, 3 km (Ausgangspunkt ca. 3000 m); Fahrzeit ca. 5, 5 h/ 250 km. (F/-/-)
20. Tag Genuss Pur - Besuch einer typischen Kaffee-Finka
Am Morgen Besichtigung einer typischen Kaffee-Finca. Ein fachkundiger Mitarbeiter führt Sie über die Plantage und erklärt Ihnen den gesamten Prozess vom ausgewählten Pflücken übers Trocknen und Schälen bis hin zum Rösten der Premiumbohnen. Die ausgewählte Adresse ist bekannt für seinen ökologischen Spitzenkaffee und natürlich dürfen Sie das Resultat am Ende einmal selbst verkosten! Nach dem Mittagessen Rückfahrt nach La Paz. Am Abend bliebt noch einmal Zeit das quirlige Stadtzentrum von La Paz zu genießen. Insbesondere der Vorplatz der San Francisco Kirche (um die Ecke vom Hotel) lohnt, da sich hier gerne die Städter treffen und in lockerer Atmosphäre u.a. Straßentheater und Tänze aufführen. Übernachtung wie am 18. Tag.
Fahrzeit ca. 2, 5 h/ 100 km. (F/M/-)
21.-22. Tag Rückflug ab La Paz
Heute heißt es Abschiednehmen. Transfer zum Flughafen von La Paz und Rückflug via Santa Cruz und Madrid nach Europa. (F/-/-)

Abkürzungen:
F … Frühstück | M … Mittag | A … Abendbrot | LP … Lunchpaket | Ü … Übernachtung



Anschlussprogramm

Termine & Preise

Flug im Preis enthalten Hinweis
In den Preisen ist der Flug enthalten.
Frühbucherrabatt Frühbucherrabatt
Reisegrundpreis -> Rabatt für Frühbucher (bis 6 Monate vor Reiseantritt) ab € 500,– -> € 15,– ab € 1000,– -> € 30,– ab € 1500,– -> € 40,– ab € 2000,– -> € 50,– ab € 2500,– -> € 60,– ab € 3000,– -> € 70,–


Termine Doppelzimmer
05.10.2019  -  26.10.2019
(22 Tage)
4.480 €
02.11.2019  -  23.11.2019
(22 Tage)
4.480 €
Ausgenommen sind Husky- und Radreisen sowie Lauf- und Skimarathonreisen.
Aufschlag - Einzelzimmer - für 19 Nächte möglich 590  €
Rail & Fly Deutschland 75  €


Anschlussprogramm


  • Geländewagentour (11.-13. Tag ab/an Uyuni): Die Fahrzeuge in Uyuni werden immer komfortabler, geräumiger und neuere Modelle kommen zum Einsatz. Falls die Gruppe inkl. Reiseleiter genau aus 5 oder 10 Pers. besteht, sitzt ein Gast in der 3ten Reihe (eingeschränkter Komfort - etwas weniger Beinfreiheit und keine eigene Tür). Natürlich wird in diesem Fall routiert, um auch hier bestmöglichen Komfort allen Gästen zu bieten. 
  • Für die 7 leichten (1-3 h) und 4 mittelschweren (3-6 h mit max. 550 Hm) Wanderungen genügt normale Kondition. Dabei sollte die Höhe nicht unterschätzt werden, der Reiseverlauf vom Tiefland bis La Paz bietet allerdings eine optimale Akklimatisation (max. erreichte Höhe im Fahrzeug sind ca. 5000 m). Längere Fahrten im Reisebus erfordern eine gewisse Ausdauer.
  • Für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen zu Tourismus- oder Besuchszwecken ist kein Visum erforderlich. An den Grenzübergangsstellen wird per Stempel im Reisepass die Aufenthaltsdauer festgelegt. Bei Einreise auf dem Landweg nach Bolivien erhalten Sie eine Einreisekarte ("Tarjeta Andina de Migración"), die bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss. Für die Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate bei Einreise gültig sein muss. Bei der Einreise wird manchmal ein Rück- bzw. Weiterflugticket verlangt.
  • Zudem empfiehlt sich eine spanische (bzw. englische) Übersetzung der Auslandskrankenversicherung mitzuführen. Diese erhalten Sie auf Nachfrage  frei zur Verfügung gestellt von Ihrer Versicherung. Das Schriftstück (oder Kopie) verstauen Sie idealerweise in Ihrem Handgepäck.

Inklusivleistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt/M. nach Santa Cruz und ab La Paz inkl. Tax (andere Abflughäfen auf Anfrage möglich, gegen Aufpreis)
  • Inlandsflüge Santa Cruz - Cochabamba und Sucre-La Paz inkl. Tax
  • Transfers lt. Programm im Privatfahrzeug bzw. Geländewagen (11.-13. Tag ab/an Uyuni, Sauerstoff und Satellitentelefon an Bord)
  • 19 Übernachtungen in kleinen, landestypischen 3-Sterne-Hotels, familiären Pensionen und Öko-Lodges im DZ mit DU/WC
  • 19x Frühstück, 9x Mittag (5x als Lunchpaket, 2x als Begrüßungs- und Abschiedsessen), 2x Abendessen
  • Private Bootsfahrt auf dem Titicacasee von Copacabana zur Sonneninsel und zurück
  • 11 geführte Wanderungen
  • Eintrittsgelder: Sanddünen Lomas de Arena, Museum u. Jesuitenkirche San Jose de Chiquitos, Chochis, Thermalquellen Aguas Calientes, Seilbahnfahrt Cristo de la Concordia, Isla Incahuasi, Höhle u. Pukara von Chiquini, Reservat Eduardo Avaroa, Kloster Felipe Neri, Seilbahn La Paz, Condoriri, Sonneninsel und "Todesstraße"
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung ab Santa Cruz Flughafen/an La Paz Flughafen (max. ein Reiseleiterwechsel pro Reise)

Exklusivleistungen

  • Optional: Minenbesuch Potosí oder Casa La Moneda am 14. Tag (USD 25, -)
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder

Kundenbewertungen

Wir danken Ihnen für Ihre Arbeit, es hat alles prima geklappt.
Vielen Dank für die sorgfältige, professionelle und sehr gewissenhafte Vorbereitung durch das Südamerika Reiseportal!
Vorab schon mal vielen herzlichen Dank Ihnen und dem ganzen Team! Wir werden berichten!

Sonstiges

Zahlung

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%

Restzahlung fällig 21 Tage vor Reisebeginn.

Der Veranstalter kann wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl vom Vertrag zurücktreten, wenn er die Mindestteilnehmerzahl im Prospekt beziffert sowie den Zeitpunkt angegeben hat, bis zu welchem die Rücktrittserklärung dem Reisenden vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn spätestens zugegangen sein muss, und er in der Reisebestätigung deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen hat. Ein Rücktritt ist bis spätestens 21 Tage vor dem vereinbarten Reisebeginn gegenüber dem Kunden zu erklären. Auf den Reisepreis geleistete Zahlungen werden dem Kunden umgehend erstattet.

Impfung

Für die Einreise ist zwingend das internationale Zertifikat über eine Gelbfieberimpfung vorzulegen. Die Impfung muss spätestens zehn Tage vor Einreise erfolgen. Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender werden empfohlen.

Mobilität
Diese Reise ist allgemein nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Bitte kontaktieren Sie uns, um hierzu genauere Informationen unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse zu erhalten.


Alle Angaben ohne Gewähr. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen des jeweiligen Veranstalters, die Sie zusammen mit dem Buchungsformular von uns erhalten. Gerne schicken wir Ihnen diese auf Anfrage auch schon vorher jederzeit zu.


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