Städte und Orte in Belize

Belize City

Belize City ist die größte Stadt in Belize und beheimatet rund 70.000 Einwohner. Die Hafenstadt wurde im 17. Jahrhundert als kleiner, wenig wichtiger Holzumschlagsplatz von britischen Holzhändlern gegründet. Als der Haupthafen des Landes ist die Stadt ein Knotenpunkt für Kreuzfahrtschiffe und es besteht die Möglichkeit, hier Tagesausflüge zu fast allen Highlights in Belize zu buchen, einschließlich der archäologischen Stätten der Maya entlang der Flüsse Macal und Belize. Belize City verfügt über die einzige manuelle Drehbrücke der Welt (Belize Swing Bridge) und die älteste anglikanische Kathedrale in Zentralamerika. Besonders sehenswert sind der Belize Zoo, der sich mitten im Urwald befindet und vorwiegend einheimische Tiere beherbergt, und das Maritime Museum, in dem Ausstellungen zu Fischerei, Booten sowie dem Belize Reef angeboten werden.

Karneval in Belize

Karneval in Belize
© CTO – Demian Solano, Belize Tourist Board

San Ignacio

San Ignacio ist die Hauptstadt der Provinz Cayo in Belize und die zweitgrößte Stadt des Landes. Die Stadt ist umringt von alten Maya Ruinen. In ganz Belize finden sich 20 bemerkenswerte Ruinen von bedeutenden Maya-Städten, die sogar touristisch zugänglich sind. 13 km westlich von San Ignacio befindet sich Xunantunich, eine Maja-Stätte mit über 25 Tempeln und Palästen. Im Rahmen von Tagesausflügen von San Ignacio aus kann auch die Actun Tunichil Muknal Höhle, die von den Mayas als Ritualstätte genutzt wurde, besucht werden. Höhepunkt sind die Skelette in der Hauptkammer der Höhle. In der Stadt selbst sind das Iguanen-Reservat und der Botanische Garten große Highlights. Seit rund 15 Jahren ist das Iguanen-Reservat San Ignacio führend in der Erhaltung des bedrohten Grünen Leguans. Das Projekt zielt darauf, zu informieren und die Flussufer von Belize mit diesen Reptilien wieder zu bevölkern. Die Iguane kann man bei einem Besuch fotografieren, füttern, halten und vieles mehr.

Maya-Ruinen Belize

Maya-Ruinen Belize
© CTO – Demian Solano, Belize Tourist Board

Altun-Ha

Die Maya-Ruinen von Altun Ha befinden sich etwa 45 Kilometer nördlich von Belize City und zehn Kilometer westlich des Karibischen Meeres. Die Stätte, die sehr gut erhalten ist, besteht aus zwei Hauptplazas und insgesamt 300 nachgewiesenen Gebäuden, davon mindestens dreizehn Tempeln. Hier wurde auch der bekannte Jadekopf, der den Sonnengott K'inich Ajaw darstellt, gefunden. Nicht nur die einzelnen Ruinen, sondern auch die wunderschöne Umgebung faszinieren. Beim Aufstieg auf die Spitze einer der Ruinen bekommt man eine ausgezeichnete Aussicht auf die ganze Stätte und über den sie umgebenden Regenwald. Vor den Pyramiden werden Souvenirs, Getränke und frische Früchte zum Verkauf angeboten.


 

Placencia

Wer unverfälschtes karibisches Flair ohne große Hotelanlagen sucht, findet auf der Halbinsel Placencia die Möglichkeiten zum relaxen und entspannen. Der Ort liegt an der Spitze einer etwa 25 km langen schmalen Halbinsel zwischen den Cays (Koralleninseln) und wird daher von der Tourismuswerbung auch als "the only cay you can drive to" (die einzige Insel, zu der du fahren kannst) bezeichnet. Am Ende der langgestreckten Peninsula liegt das Dorf Placencia, welches über einen kleinen Yachthafen verfügt. Von dort aus kann man eine Bootsfahrt entlang der Küste auf dem Monkey River zu einer kleinen Garifuna-Siedlung unternehmen. Während einer Dschungelwanderung kann man das laute Gebrüll der Affen hören und die Tiere aus nächster Nähe beobachten.

Traumstrand Belize

Traumstrand Belize
© CTO – Demian Solano, Belize Tourist Board

Caracol

Ganz in der Nähe befindet sich Caracol, idyllisch im Regenwald gelegen. Die historische Bedeutung der Ruinen wird oft sogar mit den sehr bedeutenden Tikal-Ruinen in Guatemala verglichen. Damals lebten dort mehr als 115 Tausend Menschen, das sind fast doppelt so viele, wie heute in Belize City, der größten Stadt des Landes, leben. Noch immer finden hier Ausgrabungsarbeiten statt und es wurden längst nicht alle Ruinen freigelegt. Mit 43 Metern ist die Pyramide „Caana“ auch noch heutzutage eines der höchsten menschgemachten Gebäude des Landes.

Caracol

Caracol
© CTO – Demian Solano, Belize Tourist Board

Cockscomb Basin Wildlife Sanctua

Vor allem der Regenwald hat in Belize eine zentrale Bedeutung, denn er nimmt große Flächen des kleinen Landes ein und stellt noch den größten zusammenhängenden Rest des subtropischen Regenwaldes dar, der sich einst über weite Teile Mittelamerikas erstreckte. Dies bietet vielen Tierarten einen geeigneten Lebensraum, so leben dort Ozelots, Gürteltiere, Pumas und sogar Jaguare. Für Letztere wurde 1986 sogar ein Jaguar-Schutzgebiet errichtet, das Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary. Es war das erste seiner Art und gilt heute als das bedeutendste Schutzgebiet für Jaguare weltweit. Neben der Erkundung des Dschungels und der Tierwelt auf Wanderwegen kann man hier auch dem River-Tubing nachgehen, einer spannenden Flussfahrt mit dem Schlauchboot. Auf diese Art kann man den Dschungel mit einer gehörigen Portion Action in all seiner Vielfalt erleben.


 

Belize Barrier Rief

Vor der Küste von Belize liegen eine Vielzahl von Korallenriffen, Cayes und Inseln, die jeden Urlaubstraum wahrmachen. Die meisten von ihnen gehören zum Belize Barrier Riff, welches nach dem Great Barrier Riff in Australien das zweitgrößte Korallenriff der Welt ist. Das Riff in Belize bietet eine Heimat für eine große Anzahl von Tieren und Pflanzen und ist damit eines der vielfältigsten Ökosysteme der Welt. Auch das weltbekannte Blue Hole im Lighthouse Riff liegt nur ca. 80km von Belize City entfernt. Es ist eine ca. 300 Meter breite Doline und ungefähr 125 Meter tief. Von oben ist sie als tiefblauer Kreis zu erkennen. In 35 bis 40 Metern Tiefe eröffnet sich die Möglichkeit, die unterirdischen Höhlensysteme zu erkunden. Das bietet sich aber natürlich nur für erfahrene Taucher an.