Das faszinierende Land Guyana ist ein Paradies für Abenteuer- und Naturliebhaber/Innen und verspricht eine grossartige Kombination aus traumhaften und spektakulären Naturschauplätze wie imposante Wasserfälle, unberührte Amazonas-Regenwald, aber auch lebendige indigene Kultur und unglaublich gastfreundlichen und englisch sprechenden Menschen die zu einem einmaligen, unvergesslichen Reiseerlebnis beisteuern. Nicht zuletzt da der Tourismus hier noch eine untergeordnete Rolle spielt. Die Hauptstadt Georgetown bietet viele tolle Plätze zum Essen und Verweilen – Überzeugen sie sich selbst von der Schönheit des Landes.

Guyana

Guyana liegt zwischen Venezuela und Suriname an der Nordküste Südamerikas. Im Land wird aufgrund der Kolonialgeschichte englisch gesprochen, aber auch weitere elf Sprachen sind amtlich anerkannt.

Kaieteur-Wasserfall

Der Kaieteur-Wasserfall wird vom Potaro-Fluss gebildet, der über eine Klippe fast 250m in die Tiefe stürzt. Der Wasserfall gehört zu den beeindruckendsten Wasserfällen überhaupt und zu den höchsten in Amerika. Erreichbar ist der Wasserfall nur mit dem Flugzeug, mit dem man den umgebenden Dschungel überfliegen muss. Die Ausblicke auf den Fall sind sowohl aus der Luft als auch vom Land aus atemberaubend!

Georgetown

Georgetown ist die Hauptstadt Guyanas und wird auch “Gartenstadt der Karibik” genannt. Grund für diese Bezeichnung sind die vielen Alleen in der Stadt, an denen sich bepflanzte Entwässerungskanäle entlangziehen. Die koloniale Altstadt weist eine Besonderheit auf: die erhaltenen Kolonialbauten sind aus Holz errichtet - z.B. das Parlamentsgebäude -, von denen viele auf Pfählen stehen. Diese dienen dem Schutz vor Überschwemmung und der Kühlung. Die Stadt wird vom 44m hohen Holzturm der St. George-Kathedrale überragt.

Iwokrama Regenwald

85% der Fläche Guyanas ist von Regenwald bedeckt. Diesen kann man z.B. in dem Gebiet bestaunen, das unter dem Schutz des “Iwokrama International Centre for Rainforest Conservation and Development” steht. Hier gibt es eine Jaguar-Population, aber auch eine Fülle anderer Tierarten. Besonders beeindruckend ist ein Spaziergang über den Canopy Walkway, ein Hängebrückensystem hoch in den Baumwipfeln. Aber auch am Boden kann man mit den Rangern den Regenwald zu Fuß oder mit dem Boot wunderbar erkunden.

Rupununi

Die Savannenlandschaft Rupununi wird vom Rupununi-Fluss durchflossen und von Cowboys durchritten. Denn hier existieren einige riesige Rinderfarmen mit entsprechenden Herden. Im Fluss leben Riesenotter und schwarze Kaimane, auch Ameisenbären kann man in der Savanne beobachten. Beliebt sind Nacht-Safaris, bei denen man sich in der Dunkelheit auf Wildtier-Pirsch begibt. Generell kann man die Tiere zu Fuß oder vom Boot aus beobachten.

Mobilität

Viele Ziele in Guyana sind aufgrund des Bewuchses mit Regenwald nur mit dem Flugzeug zu erreichen. Das Straßennetz ist eher überschaubar, viele Straßen können nur mit einem Allradfahrzeug befahren werden. Mit einem Taxi ist man entlang der Küste gut beraten, wenn man keine Gruppenreise buchen möchte. Allerdings sollte man sich dabei auch je nach Strecke vorher vergewissern, dass das Taxi für die Strecke geeignet ist.