SüdamerikaWandern in der Welt der Maya und Azteken
Auf den Spuren indigener Völker in Mexiko. Auf dieser Reise legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Hinterlassenschaften der Maya und Azteken in Mexiko, die Ruinen von Uxmal, Chichén Itzá und Palenque sind Beispiele für die beeindruckenden Stätten, die wir besuchen werden.

Rundreise - Wandern in der Welt der Maya und Azteken

  Mexiko 

Highlights der Rundreise
    • Mexiko intensiv und hautnah für Aktive
    • Wanderungen auf dem La-Malinche-Trail, entlang malerischer Maya-Dörfer und durch dichten Dschungel
    • Von bekannten zu versteckten Mayastätten, u.a. Chichen Itza und Yaxchilan
    • Koloniale Perlen: von Oaxaca nach Campeche
    • Per Boot durch den beeindruckenden Sumidero-Canyon
    • Badeaufenthalt im charmanten Playa del Carmen
      Mexiko im Detail und für alle, die etwas mehr Zeit haben: Begleiten Sie uns in das Land der Maya, Azteken, Olmeken und Mixteken und erleben Sie die eindrucksvollen Zeugnisse vergangener Kulturen. Immer auf den Spuren der Hochkulturen Mittelamerikas Die Besichtigung der pulsierenden Riesenmetropole Mexiko-Stadt mit dem lebhaften Hauptplatz Zocalo und den bunten Märkten bildet den Auftakt dieser abwechslungsreichen Reise. Sie besuchen die weltbekannten Ruinenstätten von Teotihuacan, Palenque und Chichen Itza sowie mystische Stätten in beeindruckender Dschungel-Umgebung. Erleben Sie die lebensfrohen Bewohner des heutigen Mexiko Sie erkunden zu Fuß die sagenhaften Zentren der Kolonialstädte von Puebla, Oaxaca, San Cristobal de las Casas und der "weißen" Stadt Merida. Am Vulkan Malinche und in den Pueblos Mancomunados, ein Zusammenschluss von acht winzigen Dörfern, die sich dem nachhaltigen und lokalen Tourismus verschrieben haben, stehen mehrere kleine Wanderungen auf dem Programm. Per Boot erkunden Sie die beeindruckende Natur des Sumidero-Canyons. Schauen Sie sich immer wieder um und spüren Sie die unzähligen Geschichten, Mythen und Sagen nach, die diese Umgebungen prägten. Ihre umfangreiche Reise lassen Sie am herrlichen Strand der Riviera Maya ausklingen.

      Tag 1

      Individuelle Anreise

      Ankunft in Mexiko-Stadt, Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel.


      Tag 2

      Mexiko-Stadt

      In der Millionenmetropole besuchen Sie den Zocalo mit dem Präsidentenpalast und der Kathedrale sowie den Stadtteil Xochimilco (UNESCO). Hier lernen Sie auf einer Bootstour die berühmten schwimmenden Gärten kennen. Anschließend besuchen Sie das Museo Dolores Olmedo sowie das alte, denkmalgeschützte Stadtviertel San Angel. Restaurants, Boutiquen, Galerien, feine Möbelläden und interessante Buchläden laden zum Bummeln ein. Im Anthropologischen Museum erfahren Sie mehr über die Kultur Mexikos. Übernachtung wie am Vortag.


      Tag 3

      Mexiko-Stadt - Teotihuacan - Puebla

      Morgens Besichtigungen der beiden der Jungfrau von Guadalupe gewidmeten Kirchen. Anschließend fahren Sie nach Teotihuacan (UNESCO-Weltkulturerbe), die erste Stadt der "Neuen Welt". In der ehemals blühenden Handelsmetropole besuchen Sie die große Pyramidenanlage. Weiterfahrt nach Puebla. Übernachtung im Hotel.


      Tag 4

      La Malinche - Puebla

      Am Morgen Vulkan La Malinche unternehmen Sie eine naturkundlich interessante Wanderung auf dem La-Malinche-Trail. Am Nachmittag Stadtbesichtigung in der kolonialen Perle Puebla. Übernachtung wie am Vortag.


      Tag 5

      Puebla - Oaxaca

      Heute steht eine Stippvisite im Botanischen Garten von Zapotitlan auf dem Programm, der eigentlich kein Garten im üblichen Sinne ist, sondern vielmehr eine naturbelassene Landschaft mit meterhohen Säulenkakteen, Palmen und Elefantenfußbäumen. Am Nachmittag Weiterfahrt (ca. 4, 5h) in die Kolonialstadt Oaxaca. Übernachtung im Hotel.


      Tag 6

      Oaxaca

      Morgens besuchen Sie den mächtigen Monte Alban: Willkommen in der Welt der Zapoteken und Mixteken! Anschließend erkunden Sie das Zentrum von Oaxaca, besuchen die prachtvolle Kirche Santo Domingo, das Regionalmuseum und schlendern durch romantische Gassen und über farbenfrohe Märkte. Übernachtung wie am Vortag.


      Tag 7

      Tule & Mitla

      Besuch der Gemeinde Santa Maria del Tule mit ihrem gewaltigen Ahuehuete-Baum, der im Laufe seiner ca. 2000 Lebensjahre einen Umfang von mehr als 40 m erreicht hat. Der selbstgemachte Likör der Klosterfrauen vor den Toren der Kirche ist ein wahrer Geheimtipp. Anschließend wandern Sie durch die Pueblos Mancomunados von Benito Juarez nach La Neveria mit fantastischen Ausblicken. Unterwegs wird Ihnen ein zapotekisches Mittagessen serviert. Den Tag rundet der Ausflug nach Mitla, eine moderne Zapotekenstadt, ab. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 2h, 8 km).


      Tag 8

      Oaxaca - Tehuantepec

      Heute treten Sie eine lange, aber abwechslungsreiche Fahrt (ca. 6, 5h) mit kurzem Stopp an der Playa Cangrejo bis nach Tehuantepec an. Hier unternehmen Sie einen Rundgang durch die Stadt, beginnend am Kloster über die Kirche und den Zocalo zum Markt - ein wahres Spektakel, denn das Markttreiben wird bestimmt von den durchsetzungsfähigen "Tehuanas" - den starken Frauen Tehuantepecs. Übernachtung im Hotel.


      Tag 9

      Tehuantepec - San Cristobal de las Casas

      Sie besuchen heute den Sumidero-Canyon (Fahrt ca. 4, 5h) und unternehmen eine Bootsfahrt durch die beeindruckende, tief eingeschnittene Schlucht des Rio Grijalva mit seinen steilen, bis zu 1000 m in die Höhe ragenden Wänden. In diesem Nationalpark überraschen Wasserfälle, üppig wuchernde Farne und eine interessante Tierwelt durch ihre Vielfalt. Danach fahren Sie nach San Cristobal de las Casas und lernen die Stadt bei einer Besichtigung kennen. Übernachtung im Hotel.


      Tag 10

      Wanderung rund um San Cristobal

      In Chamula besuchen Sie eine örtliche Indigenakommune und erkunden das Umland auf einer malerischen Wanderung nach Zinacantan, das durch seine Kunsthandwerker und die dort lebenden Chiapas-Indianer bekannt ist. Sie besuchen die beeindruckende, koloniale Kirche im Zentrum und sind anschließend zu Gast in einer kleinen Weberei dreier Schwestern. Bei frisch zubereiteten Tortillas erhalten Sie einen Einblick in das Leben vor Ort und die Webkunst der engagierten Kleinunternehmerinnen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 2, 5h, 7 km).


      Tag 11

      San Cristobal de las Casas - Palenque

      Heute fahren Sie nach Palenque (ca. 4h). Mit dem Besuch der Maya-Stätte erwartet Sie ein ganz besonderes Erlebnis. Die Ruinenanlage mit dem großen Palast und dem weltbekannten Tempel der Inschriften zieht Sie in ihren Bann. Eine kurze Dschungelwanderung führt Sie außerdem zum Tempel Olvidado, dem verschollenen Tempel. Übernachtung im Hotel.


      Tag 12

      Umgebung von Palenque

      Tagesausflug nach Yaxchilan, mitten im Urwald direkt an der Grenze zu Guatemala gelegen. Die "Stadt der grünen Steine" ist berühmt wegen ihrer Stelen, Reliefs und Skulpturen. In ihrer Blütezeit beherrschte die Mayastadt sowohl Palenque als auch Tikal und Copan. Im Anschluss Besuch der subtropischen Wasserfälle von Roberto Barrios. Übernachtung wie am Vortag.


      Tag 13

      Palenque - Chicanna

      Fahrt nach Chicanna (ca. 5h) und Besichtigung der Ruinen der Mayastadt. Im Jahre 1934 wiederentdeckt, vermutet man die Hochphase dieser Stadt in der klassischen Periode, da die meisten Bauwerke im Zeitraum zwischen 600 n. Chr. und 830 n. Chr. entstanden sind. Die Stadt profitierte von ihrer Lage am zentralen Handelsweg zwischen der Golfküste und der karibischen Küste und war daher reich geschmückt, was man heute noch erkennen kann. Übernachtung im Hotel.


      Tag 14

      Becan & Calakmul

      Am Morgen besichtigen Sie die Maya-Stätte Becan mit dem ältesten architektonischen Verteidigungssystem Mexikos und der sehr gut erhaltenen Maske des Sonnengottes Kinichna. Anschließend fahren Sie zur spektakulären Mayastadt Calakmul. Hier befinden Sie sich im eigentlichen Ursprungsland der Maya. Während einer Wanderung besichtigen Sie die Ruinenstadt ausführlich. So können Sie z.B. die alten Pyramiden besteigen und den Panoramablick über das mitten im Urwald gelegene Areal genießen. Rückfahrt nach Chicanna. Übernachtung wie am Vortag.


      Tag 15

      Chicanna - Campeche

      Erstes Tagesziel sind die Ruinen von Edzna (Fahrt ca. 4, 5h), ein Machtzentrum, das um 400 v. Chr. weite Teile Yucatans beherrschte. Das Gebäude der fünf Stockwerke ist eines der interessantesten Bauwerke der gesamten Maya-Kultur. Am Nachmittag erreichen Sie Campeche. Sie besichtigen die Kathedrale La Concepcion und das Herz der Stadt - den kleinen Zocalo Parque Principal. In den Gässchen werden Sie sich in die Zeit der spanischen Eroberer zurückversetzt fühlen. Übernachtung im Hotel.


      Tag 16

      Campeche - Uxmal - Merida - Valladolid

      Heute besuchen Sie Uxmal. Bei einer Wanderung durch die Ausgrabungsstätte mit ihren verzierten Fassaden, riesigen Terrassen und Plätzen, Säulen und Torbögen tauchen Sie in die Geschichte der spätklassischen Maya-Epoche ein. Anschließend Weiterfahrt nach Merida und ausgiebiger Rundgang durch das kolonial-charmante Stadtzentrum. Weiterfahrt (ca. 4, 5h) in Richtung Valladolid. Übernachtung im Hotel.


      Tag 17

      Chichen Itza

      Fahrt nach Chichen Itza und Besichtigung der berühmten Kultstätte. Die durch den Einfluss der Tolteken aus Zentralmexiko weiterentwickelte Kultur der Maya kommt hier in ihrem ganzen Glanz zum Ausdruck. Von den verschütteten und vom Urwald überwucherten Bauten, z.B. "El Castillo", "El Caracol" und dem Observatorium wurden bis heute erst ca. 30 freigelegt und restauriert. Am Nachmittag besuchen Sie die beeindruckende Cenote in Dzitnup, ein Süßwassersee in einer unterirdischen Kalksteinhöhle. Übernachtung wie am Vortag.


      Tag 18

      Valladolid - Tulum - Playa del Carmen

      Fahrt in Richtung Karibikküste zur Maya-Felsenfestung von Tulum direkt ans Meer. Auf einer Besichtigung erkunden Sie die faszinierende Maya-Stadt, von der nur der Tempelbezirk mit dem Palast, der Templo del Dios Descendente und der Templo de los Frescos geblieben sind. Reizvoll ist hier die Symbiose aus Ruinen, dem weißen Sand und dem türkisblauen Wasser. Sie erreichen Playa del Carmen am späten Nachmittag. Übernachtung im Hotel.


      Tag 19

      Heimreise

      Transfer zum Flughafen von Cancun. Heimflug bzw. Beginn Ihres individuellen Anschlussprogramms.



      Anschlussprogramm
      Sie wollen Ihre Reise durch ein Vor- oder Anschlussprogramm individuell verlängern? Sprechen Sie uns an, wir unterbreiten Ihnen gerne ein maßgeschneidertes Angebot.

      Termine & Preise

      Flug im Preis nicht enthalten Hinweis:
      In den Preisen ist kein Flug enthalten. Ein Flug kann bei Bedarf hinzugebucht werden. Wir sind Ihnen gerne behilflich.


      Termine Doppelzimmer
      15.10.2019  -  02.11.2019
      (19 Tage)
      2.190 €
      22.10.2019  -  09.11.2019
      (19 Tage)
      2.190 €
      05.11.2019  -  23.11.2019
      (19 Tage)
      2.190 €
      12.11.2019  -  30.11.2019
      (19 Tage)
      2.190 €
      03.12.2019  -  21.12.2019
      (19 Tage)
      2.190 €
      Internationale Flüge ab ab  950  €
      Aufschlag - Einzelzimmer 480  €


      Anschlussprogramm
      Sie wollen Ihre Reise durch ein Vor- oder Anschlussprogramm individuell verlängern? Sprechen Sie uns an, wir unterbreiten Ihnen gerne ein maßgeschneidertes Angebot.


      • Diese Reise ist eine Zubuchertour (deutschsprachige Gruppe) und besteht nicht exklusiv aus unseren Gästen.
      • Bitte beachten Sie, dass bei einer Gruppengröße von 2-5 Personen ein Driver-Guide zum Einsatz kommt. Er fährt das Fahrzeug und ist gleichzeitig Ihr Tourenleiter.
      • Formel 1 in Mexico City: Wir behalten uns vor, alle von der Formel-1 betroffenen Reisetermine nach Bekanntgabe des Renndatums nachträglich zeitlich, inhaltlich und auf den Übernachtungsort bezogen abzuändern.
      • Sie müssen sich auf teils längere Wegstrecken einstellen. Für die unterschiedlichen Besichtigungstouren und kleinen Wanderungen sollten Sie gut zu Fuß sein und über eine normale körperliche Fitness verfügen.
      • Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

      Inklusivleistungen

        • Deutschsprachige Tourenleitung 2.-18.Tag
        • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
        • Flughafentransfers in Shuttlebussen
        • Alle Bootsfahrten laut Programm
        • Alle Eintrittsgelder laut Programm
        • Tlw. Trinkgelder
        • Reiseliteratur
        • 18 Ü: Hotel im DZ
        • Mahlzeiten: 18×F, 2×M

          Exklusivleistungen

          An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge und Aktivitäten; ggf. Flughafengebühren im Reiseland; sonstige Trinkgelder; Persönliches

          Kundenbewertungen

          Auf den Spuren der Mayas México und Guatemala: riesige Maya-Pyramiden, wilde Dschungel, bunte Trachten, verschwiegene Buchten und viele Hühner - so in etwa stellten wir uns die beiden lateinamerikanischen Länder vor. Deshalb reisten wir 2003 fast vier Wochen durch die Landen, um dabei Natur, Kultur und natürlich die Menschen kennen zu lernen. Indígenas, Mestizen, Spanier und ihr Stolz Auch wenn kaum einer richtig Deutsch sprach und keiner ein richtiges Schnitzel zustande brachte, so waren die Einheimischen doch recht nett. Ganz im Ernst: Wir bereisten ein Gebiet, welches weit größer ist als Deutschland. Und genau so wenig man „den Bayern“ mit „dem Ostfriesen“ vergleichen kann, genau so wenig gibt es „den Mexikaner“ oder „den Guatemalteken“. In den mexikanischen Bergen von Chiapas begegnete uns viel Stolz auf Tradition, im guatemaltekischen Karibikstädtchen Livingston eine afrikanische Subkultur nach jahrhundertelanger Abgeschiedenheit und im Rest von Guatemala nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg überraschend viel Gleichmut. Doch eins haben all’ diese Menschen gemein: uns begegnete viel Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Münzen, Reggae und andere Kulturgüter Die Kultur von México und Guatemala ist vor allem durch eines geprägt: Vielfalt. Während Bischof Diego de Landa im 16. Jahrhundert im Zentrum Méxicos sehr „erfolgreich“ agiert und die einheimische Kultur nahezu ausgelöscht hatte, so waren die Barrieren in den Bergen des Südens doch weitaus höher. Noch heute findet man dort eine reizvolle Mischung aus christlicher und „heidnischer“ Kultur. Gerade in den Dörfern rund um San Christóbal de las Casas wird das deutlich. Wir besuchten eine Kirche in San Juan Chamula: in einem äußerlich sehr katholischen Gotteshaus wartete eine Überraschung auf uns. Am Ende des Kirchenschiffs stand ein christlicher Altar. So weit kannten wir das auch von zu Hause. Doch das Kirchenschiff selber war nicht mit Bänken vollgestellt, sondern dort hatten die Einheimischen auf dem Fußboden unzählige eigene Altäre „erbaut“: Fünf brennende Kerzen und eine Schale Schnaps als Opfer für den Kranken oder Toten. Auch die Bilder an den Wänden der Kirche waren bunt gemischt: einige christliche Heilige Seite an Seite mit Schamanen und Freiheitshelden. Sehr traditionell geht es auch am Atitlán-See in Guatemala zu. Die Dörfer rund um den sehr tiefen See, der aus einem implodierten Vulkan entstand, sind durch die einheimische Kultur geprägt. Bunte Trachten und Märkte bestimmen das Bild ebenso wie die um den Kopf gewickelten Bänder, die dann einem Hut ähneln. Eine der Frauen gewann in den fünfziger Jahren ein „Casting“ und ist noch heute auf einer guatemaltekischen Münzen abgebildet - so sagt man. Auf alle Fälle ist die Kultur rund um den Atitlán-See eines der Motive der Münzen. Ganz anders dagegen Livingston an der Karibikküste Guatemalas. Dort landeten Sklaven, die von den Plantagen Nordamerikas geflohen waren. Undurchdringlicher Dschungel verhinderte einen Kontakt zum „Rest“ Guatemalas. Erst in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde eine Straße gebaut und somit eine Verbindung geschaffen. So begegnet uns noch heute eine afrikanische Subkultur gemischt mit karibischen Einflüssen: bunt bemalte Häuser, Reggae und karibisch-leichtes Bier. Wie man eine Pyramide herunterrutscht Doch eigentlich ging es bei der Reise ja um die Pyramiden der Mayas. Als erstes besuchten wir Chichén Itzá, eine riesige Pyramide mit einer riesigen Menge an Touristen. Immerhin ist es nur ein Katzensprung zum Badeparadies Cancún. Doch früh am Morgen war es noch etwas entspannter. Das ganze Areal wird durch die 25m hohe Pyramide des Kukulkán bestimmt, welche man über eine fast 45° steile Treppe besteigen kann. Der Aufstieg ist gemächlich. Von oben hat man einen herrlichen Blick über die angrenzenden Bauwerke. Doch dann: der Abstieg. Das erste mal haben wir schon ein mulmiges Gefühl im Bauch. Eine ungewohnte Situation ist der steile Abstieg ohne jeden Halt schon. Doch zur Beruhigung: bei wiederholtem Abstieg wird man diese Treppen herunter steigen wie in einem Treppenhaus zu Hause, man gewöhnt sich daran. Hat man es erst einmal nach unten geschafft, ist es doch sehr lustig, mit anzusehen, wie die anderen Touristen das Problem lösen: nicht wenige rutschen auf dem Hosenboden nach unten. Doch auch die vielen Tempel, der Ballspielplatz und die anderen Bauwerke sind interessant anzusehen und vermitteln eine vergangene Kultur mit heute mystisch wirkenden Eindrücken.

Danach fuhren wir weiter nach Uxmal (ausgesprochen: Uschmall). Wieder eine Pyramide. Sieht genau so aus, nur runder. Man wird vom Eindruck fast erschlagen. Erst in Palenque (schon am Fuße der Berge) beginnen wir dann doch, die Unterschiede zwischen den Pyramiden zu erkennen. Keine Ausgrabungsstätte ist gleich. Verstärkend kommt noch hinzu, dass in Palenque Brüllaffen den akustischen Hintergrund ausfüllen. Nun folgte die Ausgrabungsstätte, die für uns den absoluten Höhepunkte bildete: Tikal. Neben den riesigen Pyramiden und den überwucherten Gebäuderesten (bisher wurden per Satellit mehr als 3000 identifiziert) beobachteten wir in diesem rund 64 Quadratkilometer großen Nationalpark Affen, mehrere Arten von Tucanen und viele für uns nicht identifizierbare Tiere. Tikal verkörpert die ideale Symbiose aus Kultur und Natur – Denkmäler einer längst vergangenen Kultur sind in der Einzigartigkeit und Vielfalt des Dschungels verwachsen. Nach einem Abstecher nach Copán erreichten wir schließlich Tulum, einen karibischen Erholungsort mit der einzigen Maya-Tempelanlage am Meer. Nach der Erfahrung von Tikal erschien uns Tulum geradezu als Maya-Disneyland, denn von der Größe und der Gemütlichkeit sind diese
beiden Stätten nahezu gegensätzlich. Dschungel und Meer, Aras und Pappnasen Auf unserer Reise begegneten uns viele Spielarten der Natur. In den Lagunen von Celestun sahen wir in der Ferne einen langen rosaroten Streifen. Aus der Nähe betrachtet entpuppte sich dieser Streifen als tausende Flamingos. Auch ein kleines Krokodil haben wir von unserem Boot aus gesehen - na ja, zumindest die aus dem Wasser ragenden Augen. Leider sind aber Motorboote und geschwätzige Touristen nur suboptimale Vorraussetzungen für eine Tierbeobachtung. Neben den Dschungelgebieten in Palenque und Tikal faszinierten uns die einzigartige vulkanisch geprägte Kraterlandschaft rund um den Atitlán-See und die Wasserfälle von Chiapas. Auch die Bootstour auf dem Rio Dulce bleibt uns unvergesslich. Dass wir dann wieder zurück in der Karibik den Sonnenuntergang über unendlichen Stränden genießen durften, bildete die optimale Ergänzung zu wildem Dschungel, Kulturdenkmälern und lebendigen einheimischen Traditionen. Lukullische Tempel In den Hotels bekommt man natürlich, was der Gaumen begehrt. Die einen bieten italienische, die anderen asiatische Küche und andere wiederum sind beim Speiseplan US-amerikanisch geprägt. Geht man jedoch auf die Straße, bestimmen Reis und Hühnchen das Bild. Und es gibt wahrhaft unzählige Varianten, Reis mit Hühnchen zuzubereiten. Immer wieder wurden wir durch die Vielfalt des Einerlei überrascht. Nur die Tortillas waren irgendwie immer gleich. Der liebenswerte Moloch Zum Schluss hatten wir noch ein paar Tage in Mexiko-Stadt vorgesehen. Leider. Ich meine leider nur ein paar Tage. Diese Stadt hat eine Dimension, die mir als Dresdner Kleinstädter unwirklich erscheint. Das quirlige Zentrum wird ergänzt um die beschaulichen Dorfplätze der Orte, die mittlerweile durch Mexiko-Stadt vereinnahmt wurden. Mit U-Bahn und Taxi (was für ein Erlebnis!) fuhren wir zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Häuser von Frida Kahlo und Leo Trotzki besuchten wir an einem Montag. Super Idee. Montags sind weltweit die Museen geschlossen. Na ja, das nächste Mal. Denn ein nächstes Mal wird es definitiv geben. Und eins haben wir hier gelernt: der VW Käfer lebt. Anmerkung Dieser Bericht entstand im September 2007, also viereinhalb Jahre nach unserer Reise. Sollte mir der ein’ oder andere Fehler unterlaufen sein, so bitte ich, das zu verzeihen. Fahren Sie nach México und Guatemala und korrigieren Sie mich danach. Sie werden neben der Befriedigung der Richtigstellung auch einen wundervollen und erlebnisreichen Urlaub verbringen. Versprochen. K. H.

          Sonstiges

          Zahlung

          Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%

          Restzahlung fällig 21 Tage vor Reisebeginn.

          Der Reiseveranstalter kann von der Reise bis zum 21. Tag vor Reisebeginn zurücktreten, wenn die in der Reiseausschreibung konkret angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird.


          Mobilität
          Diese Reise ist allgemein nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Bitte kontaktieren Sie uns, um hierzu genauere Informationen unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse zu erhalten.


          Alle Angaben ohne Gewähr. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen des jeweiligen Veranstalters, die Sie zusammen mit dem Buchungsformular von uns erhalten. Gerne schicken wir Ihnen diese auf Anfrage auch schon vorher jederzeit zu.


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