SüdamerikaMythos Amazonien
Kommen Sie mit uns in Regionen, die vom Tourismus noch weitgehend unerreicht sind - lassen Sie sich von Land, Leuten und der artenreichen Tierwelt des Amazonasgebietes faszinieren!

Rundreise - Mythos Amazonien

  Bolivien  Brasilien  Peru 

Highlights der Rundreise
  • Einzigartige Drei-Länder-Tour von den peruanischen Anden bis nach Belém an der Nordostküste Brasiliens
  • expeditionsartig unterwegs, im Boot, per LKW oder als Trekking
  • Tierbeobachtungen im Amarakeiri- und Manu-Nationalpark sowie im Tampopata-Reservat
  • bei illegalen Goldsuchern und Schamanen
  • Übernachtungen bei einheimischen Familien
  • Amazonas-Strände von Alter do Chao
  • Amazonas-Städte Manaus und Belém
  • abseits jeglicher Zivilisation
Der Amazonas durchfließt nach seiner Quelle, die in einer fast 5.600m hohen Andenlagune entspringt, Peru, Bolivien und Brasilien, bevor er sich schließlich bei Belem in den Atlantik ergießt. Auf seinem Weg durch das größte Regenwald-Gebiet der Erde verändern sich Landschaft, Fauna und Flora sowie die Menschen. Wir bewegen uns expeditionsartig, d.h. weit weg von jeglicher touristischen Infrastruktur und so nahe an Natur und Menschen, wie nur möglich, auf dem Weg des Amazonas von den Anden bis zum Amazonasdelta bei Belem: Wir fahren offroad durch tiefsten Dschungel mit Hoffnung auf die Sichtung eines Jaguars, fahren auf den Ladeflächen von LKWs und mit kleinen Expeditionsbooten oder mit dem Frachtdampfer in Richtung Amazonasmündung. Die Übernachtungen in extrem einfachen Gästehäusern einheimischer Indianerfamilien, im Feldbettencamp im Dschungel oder eine Nacht in der Hängematte auf dem Frachtdampfer, Seite an Seite mit der lokalen Bevölkerung. Wir beobachten Tiere in einem der größten Regenwaldgebiete unserer Erde, sehen illegalen Goldsuchern und Paranuss-Pflückern bei ihrer Arbeit zu, nehmen an geheimnisvollen Schamanen-Zeremonien teil, leben mit Dschungelfarmern und baden an Traumstränden mitten im Urwald. In kleinen Ortschaften wollen wir Salsa, Cumbia und Samba-Tanzbars besuchen. Im Amazonasgebiet existiert noch die Freiheit des ursprünglichen Reisens, in der jeder neue Tag unverbraucht ist und jede menschliche Begegnung Neugierde weckt. Vielerorts ist Komfortverzicht angesagt bei den zum Teil einfachsten Unterkünften. Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber der einheimischen Bevölkerung ist daher unverzichtbar. Die Dschungelwanderungen erfordern eine gesunde Physis und lediglich das feuchtheiße Klima und die Reiseart machen die Reise strapaziöser.

Tag 1

Lima

Anreise in Eigenregie nach Lima. Gerne stehen wir für die Flugbuchung der An- und Abreise zur Verfügung. Transfer zum Kolonialhotel **.Ankunft in der Hauptstadt Perus, wo wir von unserem Reiseleiter abgeholt (ab 6 Teilnehmern - ansonsten nur Transfer mit einem englischsprachigen Fahrer) und zu unserem kleinen Kolonialhotel gebracht werden. Am Abend findet unsere Expeditionsbesprechung statt, bei der unser Reiseleiter den genauen Ablauf nochmals erläutert und auch gerne alle unsere Fragen beantwortet. Für die Teilnehmer der Vortour oder wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat, findet die Expeditionsbesprechung am 2.Tag in Pillcopata statt.


Tag 2

Anden - Amazonasbecken

Von Lima aus fliegen wir sehr früh am Morgen nach Cuzco, wo wir auf alle Teilnehmer der Vortour treffen. Nun geht es auf einer halb unbefestigten Strasse, mit einem Kleinbus, über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet. In Pillcopata übernachten wir in einem einfachen Hotel, einem Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer. (Box-Frühstück, Box-Lunch, Abendessen)


Tag 3

Manu-Nationalpark

Heute starten wir den Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pillcopata. Wir besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. Auch können wir uns hier die notwendigen, hohen Gummistiefel kaufen. Von Pillcopata aus geht’s auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Wir machen unterwegs Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Noch am Vormittag erreichen wir den kleinen Hafen von Atalaya und steigen in unser Expeditionsboot. Dort lernen wir auch gleich unser Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. Nach kurzer Fahrt erreichen wir unsere am Fluss und mitten im Amazonas-Dschungel gelegene Unterkunft einer Matsiguenkas Familie. Das einst sehr wilde Indianervolk wurde erst Anfang des 20.Jahrhunderts von den spanischen Franziskanern christianisiert. Noch am Nachmittag brechen wir zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf.


Tag 4

Matsiguenkas - Indianer - Thermalquellen

Am Morgen brechen wir nach Shintuya auf, einem Dorf der Matsiguenka-Indianer. Wir besuchen hier die örtliche Schule, wo wir Gelegenheit haben, mit den Oberschülern über deren Leben im Dschungel und deren Zukunftspläne zu sprechen. Im Anschluss fahren wir weiter zu einer vulkanischen Thermalquelle mitten im Dschungel gelegen von deren wohltuendem, heißen Wasser wir uns verwöhnen lassen. Am Nachmittag halten wir an einer kleinen Dschungelbeobachtungs-Lodge an, wo wir uns erfrischen und schon geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die wir zu sehen bekommen. Auch die nachtaktiven Tiere werden nun munter und das geübte Auge unseres Naturführers wird diese erspähen und uns zeigen. Nachdem wir die 3m hohe Tapirplattform an der Mineralienlecke erreicht haben, essen wir zu Abend und legen uns auf unsere bequemen Matratzen. Es ist stockfinster und die Geräuschkulisse des Dschungels überwältigt uns. Jeden Moment kann nun das größte südamerikanische Landsäugetier, der bis zu 250kg schwere Tapir kommen, um nur wenige Meter von uns entfernt die Mineralien zu lecken, denn die in der Erde enthaltenen Mineralien benötigen die Tapire dringend zum Verdauen. Übernachtung im Manu-Nationalpark auf einer Tapir-Beobachtungsplattform. (Vollpension)


Tag 5

Boca Manu

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Heute ist ordentlich Sitzfleisch gefragt, denn wir sind lange Zeit im Boot unterwegs. Dies gibt uns aber einmal mehr die Gelegenheit nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab von jeglicher Zivilisation können wir hier mit etwas Glück viele exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Wir halten im indigenen Dorf Diamante, in welchem wir mit Hilfe des Reiseleiters mit den hier ansässigen Indigenen ins Gespräch kommen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzgerald, auch Fitzcarraldo genannt, zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu. Heute ein Versorgungsdorf der Indigenen und Goldsucher. Hier suchen wir den Schiffsbauer auf, der auch unser Boot gebaut hat. Er erklärt uns genau aus welchen Materialien er die Boote baut, welche "Modelle" er hat und wie sein "Vertrieb" organisiert ist. Am Abend lassen wir uns ein kaltes Bier in einer der kleinen Dorfkneipen zusammen mit den Einheimischen schmecken. Übernachtung in einer extrem einfachen Unterkunft mit Gemeinschaftsbad mitten in Boca Manu. (Vollpension)


Tag 6

Papageien-Salzlecke - Off-Road Abenteuer

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg durch den tiefen Dschungel zu unserem Boot, wo unser Bootsteam bereits mit einem leckeren Frühstück wartet. Während sich die ersten goldenen Sonnenstrahlen im Fluss spiegeln, fahren wir zu einem Aussichtspunkt, wo wir eine tolle Sicht auf eine Papageien-Salzlecke haben. Hier heißt es leise sein und das Fernglas zücken, um hunderte von riesigen Ara-Papageien zu beobachten! Nach diesem eindrucksvollen Naturspektakel fahren wir an illegalen Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, dass sich bis heute den Charme eines wilden Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus müssen wir mehrmals Umsteigen, denn es geht nun mit Jeeps und abenteuerlichen Fähren, sowie halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf meist unbefestigten Wegen und später auf der 2019 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, in die kleine, quirlige, mit Motorrädern und Tuk-Tuks überfüllte Stadt Puerto Maldonado. Übernachtung in Puerto Maldonado im Hotel Cabaña Quinta*** oder einem gleichwertigen Hotel.


Tag 7

Affeninsel, Lago Sandoval und Schamanen-Garten am Tambopata Nationalpark

Am frühen Morgen fahren wir mit unserem Expeditionsboot auf dem Fluss Madre de Dios zur Affeninsel. Tief im Dschungel der Insel ist Heimat für eine Vielzahl verschiedener Affenarten, unter anderem der Maquisapas, der fröhlichen Achunis, der beeindruckenden Frailes und der kleinen und lustigen Leoncitos. Gleich danach geht es auf der anderen Flussseite drei Kilometer durch den Dschungel zu einem seit hunderten von Jahren abgetrennten Flussarm des Madre de Dios, der nun als See mit dem Namen Lago Sandoval ein Paradies für den vom Aussterben bedrohten Riesenotter und den schwarzen Kaiman, sowie vielen tropischen Vögeln ist. Wir erkunden den Fluss mit Kanus, in Begleitung unserer indigenen Naturführer. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter durch den Tambopata Nationalpark zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Nachdem uns der Schamane seinen kleinen "Zauber- & Kräutergarten" gezeigt hat, besteht die fakultative Möglichkeit, am Abend Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Sicherlich einer der Höhepunkte unserer Expedition! Übernachtet wird direkt beim Schamanen in unseren Feldbetten mit Matratze und kuschligem Schlafsack sowie einem Mosquitonetz. Ein Plumsklo und eine Aussendusche rundet die sehr abenteuerliche Übernachtung ab. (Vollpension)


Tag 8

Auf der Trans-Oceanica nach Bolivien

Nach einem gemütlichen Frühstück geben wir unser Gepäck unserem Bootsteam, dass wir am Abend in Bolivien wiedersehen werden. Mit Handgepäck geht es zuerst nach einer Fahrt auf der Trans-Oceanica zu der peruanischen Grenzstation, um uns den notwendigen Ausreisestempel abzuholen. Wir fahren weiter tief in den Dschungel in Richtung Bolivien, bis der Fahrer des Kleinbusses im Dschungel beim besten Willen nicht mehr weiterkommt. Nun müssen wir zwischen 200m und 2.000m zu Fuß weiter laufen, bis wir einen kleinen, völlig abgelegenen bolivianischen Polizei- und Militärposten erreichen. Argwöhnisch werden wir inspiziert, da im Schnitt nur alle 2x im Monat hier jemand die Grenze überquert. An einer weiteren Grenzsperre werden unsere Pässe abgestempelt. Herzlich Willkommen in Bolivien! Wir fahren nun mit einem privaten Auto weiter über nur teilweise geteerte Straßen, bis wir das Versorgungsdorf Chive am Rio Madre de Dias erreichen. Unser Bootsteam erwartet uns hier bereits mit unserem Gepäck und den aufgestellten Feldbetten. Nach diesem erlebnisreichen Tag lockt ein kühles Bier in einer der Farmer- und Goldsucherkneipen. Unser Koch hat bereits den Grill angezündet und grillt hier leckere Dschungel-Spezialitäten. Übernachtung auf unseren Feldbetten inmitten des Dorfes.


Tag 9

Flussexpedition Bolivien - Paranüsse

Früh am Morgen geht es mit unsrem Expeditionsboot am Rand der Naturreservate Manupiri und Humayta auf dem Fluss Madre de Dios weiter.

In einer der direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen halten wir und lassen uns vom Verwalter erklären, wie die Paranuss geerntet wird. Der rund 55-60m hohe und bis zu 300 Jahre alte Paranussbaum gehört zu den Topffruchtbaumgewächsen und ist nicht kultivierbar. Die 10-15cm großen, harten Schalen beinhalten 10-25 der begehrten und uns bekannten leckeren Samenkerne. Sie werden von 5.000 Sammlern in der Regenzeit vom Boden aufgelesen und bis zu 10km auf engen Pfaden durch den Dschungel mittels Traktoren in ein Sammellager gebracht. Am frühen Nachmittag erreichen wir eine weitere Paranuss-Siedlung, wo wir bei einer 2-stündigen Wanderung die gewaltigen Paranuss-Bäume bestaunen. Danach erfrischen wir uns in einem kleinem Fluss unter einem Wasserfall. Wir übernachten in unseren Feldbetten in der Lagerhalle dieses Sammellagers. (Vollpension)


Tag 10

Flussexpedition Bolivien - Goldsucher

Heute fahren wir mit dem Expeditionsboot den Rio Madre de Dios entlang zu einigen Flussgoldgräbern. Wir werden hier auf das Boot der Goldgräber gehen, um uns genau erklären zu lassen, wie sie das Gold aus dem Fluss holen und wo und wie sie dort mit ihren Familien leben. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung "America" offen sein, werden wir diese heute besuchen. Am Nachmittag erreichen wir einen Flussstrand, wo unser Bootsteam ein Übernachtungslager für uns baut. Wir staunen über einen grandiosen Sternenhimmel und die gewaltige Geräuschkulisse des Dschungels. Wir übernachten in unseren Feldbetten unter freiem Himmel oder unter einer sicheren Dachkonstruktion. (Vollpension).


Tag 11

Riberalta, Offroad-Abenteuer und Paranussfabrik

Am frühen Morgen erreichen wir das kleine Dorf Sena und verlassen unser liebgewonnenes Expeditionsboot. Auf der Ladefläche eines offenen Pick-Up oder LKW's fahren wir ca. 3 Stunden durch den Dschungel bis wir das koloniale Riberalta erreichen. Dort angekommen, machen wir einen kleinen Erkundungs-Spaziergang, bevor wir eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen besuchen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und nach Qualitätsstufen von vielen Mitarbeitern in Handarbeit sortiert. Neben dem Gummi der Kautschukbäume und den tropischen Hölzern, sind die nahrhaften Paranüsse die wichtigste Einnahmequelle der einheimischen Bevölkerung. Am Abend gehen wir zum Hauptplatz, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den "Plaza" braust. Übernachtung in Riberalta im Hotel Colonial** (ein stilvolles ehemaliges Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons) oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück)


Tag 12

Riberalta -Paranussfabrik - Brasilien

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Aber bevor es losgeht, besichtigen wir am Morgen eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und nach Qualitätsstufen von vielen Mitarbeitern in Handarbeit sortiert. Neben dem Gummi der Kautschukbäume und den tropischen Hölzern, sind die nahrhaften Paranüsse die wichtigste Einnahmequelle der einheimischen Bevölkerung. Nach dem Besuch fahren wir mit Taxis bis an den bolivianisch-brasilianischen Grenzfluss "Rio Maroré" und bei einer Fährüberfahrt gelangen wir in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Heute stehen 80% der abgebrannten, landwirtschaftlichen Fläche brach und wartet auf mehr Rinder. Das erspart zum Glück seit vielen Jahren schon die weitere Abholzung und Brandrodung im Amazonas-Gebiet! Am frühen Abend erreichen wir unser kleines, sehr einfaches Stadthotel. Wer möchte kann hier seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren und das Tanzbein schwingen. Übernachtung in Porto Velho im Hotel Regina** oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück)


Tag 13

Porto Velho - Fischmärkte, alte Eisenbahnen - Flug nach Manaus

Am Vormittag bekommen wir die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen. Wir besuchen das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus Zeiten der Kautschukbarone, den Markt und den Hafen. Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 130 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes hier in Porto Velho. Gegen Mittag erreichen wir die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, Manaus. Hier geht es heute noch zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil mitten im ehemaligen Urwald. Sie ist nicht nur Überbleibsel einer Zeit ungeheuren Wohlstandes, sondern geradezu ihr Symbol und inzwischen Wahrzeichen der Stadt. Übernachtet wird 2x in einem schönen Hotel in der Nähe der Oper - was für ein Luxus nach den vergangenen Tagen im tiefsten Dschungel. Übernachtung in Manaus im Hotel Saint Paul oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück).


Tag 14

Manaus

Heute gehen wir auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden.

Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil mitten im ehemaligen Urwald. Sie ist nicht nur Überbleibsel einer Zeit ungeheuren Wohlstandes, sondern geradezu ihr Symbol und inzwischen Wahrzeichen der Stadt.

Es folgt ein Besuch des um 1883 errichteten Mercado Municipal Adolpho Lisboa, einer Markthalle am Ufer des Rio Negro, mit Früchten und Gewürzen. In der nahegelegenen Fischmarkthalle staunen wir über die gewaltige Auswahl riesiger Amazonas-Fische.

Am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt zum "Treffpunkt der Gewässer", wo sich das dunkle Wasser des Rio Negro und das Milchkaffee-farbene, um 4°C wärmere Wasser, des Solimões treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen.

Übernachtung in Manaus im Hotel GoInn** oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück)


Tag 15

Frachtschifffahrt nach Santarem

Vom Hafen in Manaus aus schiffen wir uns an Bord eines Frachtschiffes ein mit dem Ziel Santarem. Nachdem wir unsere Hängematten auf dem oberen Hängemattendeck aufgehangen haben, beobachten wir das Laden der Fracht durch viele fleißige Hände, die innerhalb weniger Stunden viele hundert Tonnen an verschiedenen Gütern geschickt im Schiff verstauen.

Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und unser Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der vielen, interessanten Gespräche. Gegessen wird hier zusammen mit den Einheimischen, was der Schiffskoch bietet.

Übernachtung in Hängematten auf dem Frachtschiff. (Vollpension)


Tag 16

Amazonas - Alter do Chão

In Santarem angekommen, machen wir uns am Nachmittag auf in das Dorf Alter do Chão mit der vorgelagerten Ilha do Amor. Der Ort ist ein abgelegenes Paradies und wir erleben heute beim Abendessen auf dem kleinen Dorfplatz das authentische, kulinarische Brasilien. Wir sitzen am urigen Plaza unter Bäumen, ein paar gestrandete Hippies verkaufen ihren Naturschmuck und Kinder toben herum. Zu alledem gibt es am Abend oftmals ganz spontan Livemusik - Brasilien pur!

Übernachtung in Altar do Chão im Hotel Belo Alter*** oder in einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück)


Tag 17

Traumstrand in Alter do Chão

Das Wasser des Rio Tapajós ist glasklar und angenehm warm und wir stellen unsere Stühle ins Wasser und genießen einen wunderbaren Caipirinha und leckere Pinchos mit Fleisch oder gegrilltem Käse. Nun ist Relaxen an diesen Traumstränden angesagt.

Aber wer heute aktiv sein möchte, kann einen der vielen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra.

Übernachtung in Altar do Chão im Hotel Belo Alter*** oder in einem gleichwertigem Hotel. (Frühstück)


Tag 18

Amazonasdelta - Belém

Nach diesem kurzen Abstecher in die "Karibik des Amazonas" starten wir heute gegen Mittag mit einem Linienflug nach Belém, dem Amazonasdelta. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen der Innenstadt hat es auch den Beinamen "cidade das mangueiras" (Stadt der Mangobäume).

Am späten Nachmittag geht es in das ehemals gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Diese alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute aber moderne Geschäfte, Restaurants und die Brauerei "Amazon Beer", dazu die beste Eisdiele der Stadt. Hier werden wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Übernachtung in Belém im De Docas*** oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück)


Tag 19

Belem

Am Morgen gehen wir auf den berühmten Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen "Gesundheit" aus Amazoniens Wäldern verkaufen. Hier ist das Wissen der letzten Schamanen auf einem Markt vereint. Hier wird man überrascht von der Vielfalt sein - für die unterschiedlichsten Zwecke gibt es hier Pülverchen, Wurzeln, Baumrinden und noch exotischere Mittel, wie zum Beispiel eingelegte Skorpione. Der Nachmittag steht zur eigenen Verfügung, um diese spannende Stadt auf eigene Faust selbst zu erkunden oder auch das aus typischen Amazonasfrüchten gebrautes Bacuri Bier zu probieren.

Übernachtung in Belém im Hotel Le Masilia oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück)


Tag 20

Ilha de Marajó - Büffelreiten

Früh am Morgen fahren wir mit der öffentlichen Fähre zur Ilha Marajó, der größten Insel Brasiliens, die durch eine noch fast unberührte Natur und eine geschichtsträchtige Keramikkultur besticht. Unterstützt in ihrer Landarbeit werden die Einwohner der Insel durch Herden von schwarzen Wasserbüffeln und Zebus, die von Feld zu Feld ziehen und sehr gut an die Bedingungen der Sumpfgebiete angepasst sind. Weiterhin wird die Insel von mehr als hundert Vogelarten wie Flamingos, Fischreihern, Papageien, Enten, Falken, Tukanen und den graziösen, scharlachroten Ibissen mit ihren langen, gebogenen Schnäbeln bewohnt. Noch am Vormittag erreichen wir nach drei Stunden Bootsfahrt Soure: Die Hauptstadt der Insel ist ein kleines Städtchen, wo Mangobäume Bewohnern, Tieren und Besuchern Schatten spenden und Wasserbüffel grasend durch die Straßen streifen. Wir steigen hier auf ein Schnellboot um und folgen dem Fluss Paracauary bis zum Anleger einer typischen Fazenda. Von dort geht es dann per Pferd weiter bis zum Hauptgebäude der Farm, wo wir das gemeinsame Mittagessen an einer langen Tafel genießen. Nachmittags reiten wir (für Anfänger wie Fortgeschrittene interessant!) mit den Vaqueiros, den portugiesischen Cowboys, durch die Felder der Ranch, um die Büffelherden zu Ihrem Nachtquartier zu treiben. Der Tag endet nach einem romantischen Sonnenuntergang, mit einem herzhaften Abendessen auf der Farm. Übernachtung auf einer Büffel-Farm auf der Ilha de Marajó (Vollpension)


Tag 21

Büffel melken - Mangroven-Wanderung

Unsere Pousada liegt direkt auf einer Büffelfarm und die Büffelherde grast direkt vor den Zimmern. Am Vormittag fragen wir den Hirten, ob wir mal einen Büffelritt probieren dürfen. Die besonders ruhigen Reittiere bekommen dann einen Nasenring, an dem sich ein Seil befindet, mit dem das Tier gelenkt werden kann. Am Nachmittag erreichen wir nach einer kurzen Kanufahrt und einem kleinen Spaziergang (1, 5 Std., leicht) den atemberaubenden Strand Caju Una, der wegen seiner Abgeschiedenheit noch fast unberührt ist. Hier bleibt uns Zeit zu relaxen, bevor wir den Rückweg zu Fuß (1, 5 Std., leicht) und auf Mototaxis zu unserer Pousada antreten. Übernachtung in Soure in der Pousada Maruanases***. (Frühstück)


Tag 22

Caju Una Beach - Belém

Am Vormittag erreichen wir nach einer kurzen Kanufahrt und einem kleinen Spaziergang (1, 5 Std., leicht) den atemberaubenden Strand Caju Una, der wegen seiner Abgeschiedenheit noch fast unberührt ist. Hier bleibt uns Zeit zu relaxen, bevor wir den Rückweg zu Fuß (1, 5 Std., leicht) und auf Mototaxis zu unserer Pousada antreten. Am Nachmittag machen wir uns wieder auf den Rückweg nach Belém. Am Abend geht es im Boot an die Docks in eine Tanzbar, wo wir auf eine aufregende und unvergessliche Abenteuerreise gemeinsam anstoßen - typisch brasilianisch mit einem frischen Caipirinha?

Übernachtung in Belém im Hotel Le Masilia oder einem gleichwertigen Hotel. (Frühstück)


Tag 23

Abreise

Nun heißt es Abschied nehmen von Südamerika und einer Reise, die jedem von uns sein Leben lang in Erinnerung bleiben wird. Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen von Belém, wo unser Flug nach Europa auf uns wartet. (Frühstück)



Anschlussprogramm
  • Optional kann ein Cusco - Machu Picchu - Programm (2 Zusatztage, mind. 2 Pers.) vor die Reise geschaltet werden (+ € 560, -). 

Termine & Preise

Flug im Preis nicht enthalten Hinweis:
In den Preisen ist kein Flug enthalten. Ein Flug kann bei Bedarf hinzugebucht werden. Wir sind Ihnen gerne behilflich.
Frühbucherrabatt Frühbucherrabatt
2 % für Frühbucher mit einer Vorlaufzeit von mindestens 5 Monaten vor Abreisetermin


Termine Einzelzimmer Doppelzimmer
07.01.2023  -  28.01.2023
(22 Tage)
3.760 € 3.550 €
01.04.2023  -  23.04.2023
(23 Tage)
3.975 €
13.05.2023  -  04.06.2023
(23 Tage)
3.975 €
08.07.2023  -  30.07.2023
(23 Tage)
4.155 €
05.08.2023  -  27.08.2023
(23 Tage)
3.975 €
14.10.2023  -  05.11.2023
(23 Tage)
4.155 €
11.11.2023  -  03.12.2023
(23 Tage)
4.215 €
Aufschlag - Einzelzimmer 235  €
Aufschlag - Interkontinentalflug Preis auf Anfrage


Anschlussprogramm
  • Optional kann ein Cusco - Machu Picchu - Programm (2 Zusatztage, mind. 2 Pers.) vor die Reise geschaltet werden (+ € 560, -). 


  • Diese Reise führen wir in Kooperation mit anderen Reiseverantaltern durch.
  • Anforderungen an die Teilnehmer: In erster Linie ist vielerorts Komfortverzicht angesagt mit zum Teil einfachsten Unterkünften oder Übernachtungen an Bord eines Flussfrachtschiffes in der Hängematte Seite an Seite mit der lokalen Bevölkerung. Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber der einheimischen Bevölkerung ist daher unverzichtbar. Die Dschungelwanderungen sind körperlich wenig fordernd, lediglich das feuchtheiße Klima und die Reiseart machen die Reise strapaziöser.
  • Charakteristik / Komfort: Wir bewegen uns expeditionsartig, d.h. weit weg von jeglicher touristischen Infrastruktur und so nahe an Natur und Menschen, wie nur möglich, auf dem Weg des Amazonas von den Anden bis zum Amazonasdelta bei Belem: Wir fahren offroad durch tiefsten Dschungel mit Hoffnung auf die Sichtung eines Jaguars, fahren auf den Ladeflächen von LKWs und mit kleinen Expeditionsbooten oder mit dem Frachtdampfer in Richtung Amazonasmündung. Die Übernachtungen in extrem einfachen Gästehäusern einheimischer Indianerfamilien, im Feldbettencamp im Dschungel oder eine Nacht in der Hängematte auf dem Frachtdampfer. Wir beobachten Tiere in einem der größten Regenwaldgebiete unserer Erde, sehen illegalen Goldsuchern und Paranuss-Pflückern bei ihrer Arbeit zu, nehmen an geheimnisvollen Schamanen-Zeremonien teil, leben mit Dschungelfarmern und baden an Traumstränden mitten im Urwald. In kleinen Ortschaften wollen wir Salsa, Cumbia und Samba-Tanzbars besuchen. Im Amazonasgebiet  existiert noch die Freiheit des ursprünglichen Reisens, in der jeder neue Tag unverbraucht ist und jede menschliche Begegnung Neugierde weckt.

Inklusivleistungen

  • alle innersüdamerikanischen Flüge inkl. Steuern und Gebühren
  • Übernachtungen lt. Tourverlauf oder gleichwertig, in Hotels entspr. Standard (Landeskat.), Campübernachtungen und eine Übernachtung auf einem Frachtschiff
  • Mahlzeiten siehe Tourverlauf (F = Frühstück), M = Mittagessen bzw. Lunch-Box, A = Abendessen)
  • Fahrten, Transfers, Exkursionen und Wanderungen lt. Tourverlauf zusammen mit anderen Reisenden ab Lima / bis Belém
  • durchgehende deutschsprachige Expeditionsleitung ab Lima (bei 1-5 Teilnehmer ab Cuzco, mit örtl., deutschspr. Flughafenassistenz in Lima) bis Belém.

Exklusivleistungen

  • Eintritte und Nationalparkeintritte werden vom Reiseleiter am ersten Tag in USD bar eingesammelt (180-220 USD p.P.) und für die gesamte Gruppe bezahlt. Trinkgelder, persönliche Ausgaben, nicht enthaltene Mahlzeiten und Getränke (350 USD), Ayahuasca-Einnahme (z.Zt. 30 USD direkt an den Schamanen zu zahlen).

Kundenbewertungen

(...) Nun geht die große Reise los. Wir fahren durch das einmalig schöne Andenhochland mit Terassenbebauung, sehen die traditionell gekleideten Andenbevölkerung bei der Kartoffelernte, weiter auf unbefestigter Sandpiste hinab in den nebelverhangenen tropischen Bergwald, den an den Osthang der Anden gelegenen Nationalpark Manu, in das größte Regenwaldschutzgebiet weltweit. (...) Weiterfahrt zur Orchideenfarm mit einem kleinen lustigen Indianer, der voll in seiner Sache auf geht. Wir erwarten große Orchideenblüten, aber das Gegenteil lernen wir kennen. Blüten (4mm) die nur mit einer Lupe zu erkennen sind. (...) Mit dem Boot fahren wir zu einer heißen Quelle. Kochend heißes Wasser vom Berg und ein kalter Bach vereinen sich. Es ist trotz der Hitze sehr angenehm im warmen Wasser zu sitzen. Ein kleiner kalter Wasserfall macht das ganze perfekt. Einige Stunden verbringen wir dort und genießen diese, mitten im Dschungel. (...) Eine kleine und abenteuerliche Goldgräberstadt Colorado besuchen wir. Dürfen gepresstes Gold berühren, steigen auf eine Goldwaschanlage im Fluss auf und lassen uns deren Arbeit erklären. (...) in einem einheimischen Restaurant, können wir auch Fleisch von Tieren bestellen, die es nicht auf den offiziellen Speisekarten gibt. Wir essen u.a. Paca, ein rattenähnliches Nagetier. (...) Nehmen an einer Schamanen-Zeremonie mit der Einnahme Ayahuasca teil. Es wird benutzt um mit der Welt der Geister zu kommunizieren, bei mir zeigt es zwar keine große Wirkung, aber man sollte es ruhig ausprobieren. Danach sitzen wir noch in der dunklen Nacht, hier gibt es kein Strom oder fließendes Wasser, aber ein herrlicher gefüllter Sternenhimmel entschädigt uns. Auch das „Kreuz des Südens“ sehen wir, welches das kleinste aber ein sehr auffälliges Sternbild ist. Die vier hellsten Sterne bilden ein markantes Kreuz am Himmel. Brasilien und einige anderer Staaten haben das Kreuz des Südens in ihre Flagge aufgenommen. (...) zum Flussstrand, baden gehen. Schreiend laute Musik ist zu hören, die man ja eigentlich von überall bereits kennt, aber hier läuft nicht nur Musik, hier ist gerade eine Strandparty mit Live-Band im vollen Gange. Die Brasilianer springen ins Wasser und tanzen auf einer Holzplattform, wobei eine Dusche mitten auf der Tanzfläche läuft und man beim tanzen gelegentlich darunter gleitet, denn eigentlich ist es zu heiß zum bewegen! Das Bad ist eine super warme Erfrischung (...) Nächster Stopp ist bei einem Urwaldfarmer auf seiner Hazienda. An seinem Bein hängt ganz verängstigt ein Babyäffchen. Wir fragen ihn wo denn die Mutter sei. Er meint nur, dass sie gut geschmeckt hätte! Da waren wir doch erst mal sprachlos, aber wir streicheln ja auch unsere Kaninchen. (...) fahren wir mit dem Pickup und einem Schnellboottaxi über den Amazonas Richtung Manaus. An unserem letzten Abend sitzen wir vier dann zusammen, vollziehen unsere Reiseroute auf unseren Karten noch einmal nach und essen unser letztes gemeinsames Abendessen für diese fantastische Reise, die mich nachhaltig beeinflusst hat. (...) Dann bin ich wieder in Deutschland… mit einem lachenden und einem weinenden Auge, eins weiß ich aber genau, dieses war nicht die letzte Reise in diese drei Länder mit ihren bemerkenswerten Menschen und deren Kulturen (...). Den ganzen Bericht finden Sie unter <a href="https://blog.suedamerika-reiseportal.de/wasser-von-amazonien/"target="_blank">https://blog.suedamerika-reiseportal.de/wasser-von-amazonien/</a>
Liebe Frau Schäfer, (...) Ich werde Ihren Reiseveranstalter gerne weiter empfehlen. Ich war mit Ihrer Zusammenarbeit sehr zufrieden, ich fühlte mich bei Ihnen sicher aufgehoben. (…) 1. Waren Sie mit der Beratung vor der Reise zufrieden? Gibt es Punkte, über die Sie aufgrund der gemachten Erfahrungen gerne im Vorfeld mehr Informationen erhalten hätten – und wenn ja: welche? Ich war mit der Beratung vor der Reise zufrieden. Habe mir aber über das Internet trotzdem viele Informationen geholt, wie z.B. Klima, beste Reisezeit (Trocken- oder Regenzeit), Temperaturen, Essen und Trinken, Impfungen, was ist verboten oder erlaubt im Handgepäck, welche dschungeltaugliche Klamotten, Feedbacks, Reiseberichte, um nur einige Dinge aufzulisten – einfach viele Informationen, die für mich persönlich nützlich waren. Diese Informationen hole ich mir über jedes Land welches ich bereise. Das kann man nicht dem Reisewilligen alles auf Papier geben. Wenn man sich aber nur mit den Informationen des Flyers zufrieden gibt, meine ich, würde man zu blauäugig an die ganze Reise angehen. (...) Von Seiten des Reiseveranstalters „Southers Sky Tours“ fühlte ich mich sehr gut betreut! Hier war man für alle Fragen offen und stets bemüht alles zu regeln. 2. Wie fanden Sie die Reiseroute? Gibt es Ziele, an denen Sie lieber länger oder kürzer geblieben wären? Die Reiseroute beginnend im kargen Andenland über den Nebelwald hinein in den Regenwald entlang den Flüssen, auf verstaubten Pisten war fantastisch gewählt. Eine jähe Unterbrechung dieser Expedition, fernab der Zivilisation, entstand bereits am 16.Tag. Wir flogen von Porto Velho nach Manaus und checkten in einem modernen, cleanen „Go Inn“Hotel ein. Dort waren wir auf einmal zwischen Schlipsträgern, das war ein Schock, das Hotel passte nicht zu diesem Zeitpunkt in diese Abenteuerreise. Manaus sollte, wie es auch in der Reisebeschreibung steht, der Abschlussort sein. Angenehmer wäre es gewesen, von Porto Velho mit einem Pickup oder per Boot entlang der B319 oder dem Rio Madeira nach Manaus zu folgen. Die Reiseroute nach dem Manaus-Aufenthalt war auch eine Reise wert. Hier erlebten wir den etwas anderen Dschungel mit seinen überschwemmten Gebieten. Fazit: Ich wäre lieber vom ersten bis zum letzten Tag (Cusco bis Manaus) ohne Unterbrechung mit dem Flieger die 2400km per Boot, Pickup, zu Fuß vorangekommen. 3. Was hat Ihnen am Reiseprogramm oder der Tour generell besonders gut gefallen? Einmal fernab der modernen Zivilisation zu sein, mit der indigen Bevölkerung zusammen zu leben, die Natur pur zu sehen, auf den Märkten mit dem Chefkoch einkaufen zu gehen, mit dem Langboot über die Flüsse zu fahren, das sind alles Dinge, die mich sehr gefesselt haben. 4. War der Ablauf der Reise reibungslos oder gab es organisatorische Probleme? Die Reise verlief reibungslos und ohne organisatorische Probleme. 5. Wie beurteilen Sie die Betreuung während der Reise? Konnte die Reiseleitung auf Ihre individuellen Wünsche eingehen und Ihnen die nötigen Informationen (zur Reise, Land und Leute) geben? Die Betreuung durch unseren Guide, unseren Chefkoch und allen anderen Dschungelführern und Helfern konnte nicht besser sein. Ich war vollends zufrieden. Da wir nur eine kleine Reisegruppe waren, war eine sehr spezielle, fast private Führung möglich, das empfand ich als sehr angenehm. Wir bekamen alle Informationen zu Reise, Land und Leuten. Unser Guide Wilner war bestens informiert. 6. Wie fanden Sie die Gruppengröße und die Atmosphäre innerhalb der Gruppe? Die Gruppengröße von 3 Teilnehmern empfand ich persönlich als absolut optimal. Da wir, Teilnehmer, Guide und Dschungelführer bzw. Chefkoch, fast alle ein Alter waren (außer unsere 78jährige Teilnehmerin), konnten wir eine gute freundschaftliche Beziehung aufbauen. Auch unsere ältere Dame wurde ins Team gut integriert. 7. Haben Sie weitere Anregungen, konstruktive Kritikpunkte oder Verbesserungsvorschläge? Siehe Punkt 2 8 Würde Sie diese Reise weiter empfehlen? Ja, auf jeden Fall würde ich diese Reise weiter empfehlen, für Menschen die mit diesen Begebenheiten, die wir vor Ort an gefunden haben, klar kommen würden. So sehr viele Menschen in meinem Umkreis würden es aber nicht sein, denn diese Tour kann nicht wirklich „Jedermann/Frau“ unternehmen, auch wenn es so beschrieben steht! Für mich konnte es keine bessere Umgebung geben.

Sonstiges

Zahlung

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%

Restzahlung fällig 21 Tage vor Reisebeginn.

Der Reiseveranstalter kann bis 21 Tage vor Reiseantritt vom Reisevertrag zurücktreten, wenn die in der Reiseausschreibung, in der jeweiligen vorvertraglichen Unterrichtung oder in sonstigen Unterlagen, die Vertragsinhalt geworden sind, festgelegte Mindestteilnehmerzahl bis zu dem genannten Zeitpunkt nicht erreicht wurde und die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist in der Reisebestätigung angegeben waren. Bei Reisen aus dem Kreuzfahrtbereich sind es 45 Tage vor Reiseantritt. In diesen Fällen werden wir Sie unverzüglich hiervon in Kenntnis setzen und Ihnen eine bereits geleistete Anzahlung auf den Reisepreis zurückerstatten. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Stornogebühren für Vor-/Nachprogramme, die bei anderen Leistungsträgern/Veranstaltern gebucht worden sind, ebenso besteht kein Anspruch auf Schadensersatz für in Eigenregie gebuchte Fremdleistungen wie Flug- oder Bahntickets, Visa, Impfungen, Ausrüstungsmaterialien, etc. Erhalten wir vor Reisebeginn Kenntnis von wichtigen, in der Person des Reisenden liegenden Gründen, die eine nachhaltige Störung der Reise befürchten lassen, sind wir berechtigt, vom Reisevertrag unverzüglich zurückzutreten. Ergänzend gelten die Vereinbarungen Rücktritt durch den Reisenden und Umbuchung.

Impfung

  • Gelbfieber vorgeschrieben, Malaria-Prophylaxe empfohlen

Mobilität
Diese Reise ist allgemein nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Bitte kontaktieren Sie uns, um hierzu genauere Informationen unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse zu erhalten.


Alle Angaben ohne Gewähr. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen des jeweiligen Veranstalters, die Sie zusammen mit dem Buchungsformular von uns erhalten. Gerne schicken wir Ihnen diese auf Anfrage auch schon vorher jederzeit zu.