SüdamerikaMythos Amazonien
Kommen Sie mit uns in Regionen, die vom Tourismus noch weitgehend unerreicht sind - lassen Sie sich von Land, Leuten und der artenreichen Tierwelt des Amazonasgebietes faszinieren!

Rundreise - Mythos Amazonien

  Bolivien  Brasilien  Peru 

Highlights der Rundreise
  • Einzigartige Drei-Länder-Tour von den peruanischen Anden bis nach Belém an der Nordostküste Brasiliens
  • expeditionsartig unterwegs, im Boot, per LKW oder als Trekking
  • Tierbeobachtungen im Amarakeiri- und Manu-Nationalpark sowie im Tampopata-Reservat
  • bei illegalen Goldsuchern und Schamanen
  • Übernachtungen bei einheimischen Familien
  • Amazonas-Strände von Alter do Chao
  • die kulturellen Höhepunkte der großen Amazonas-Städte Manaus und Belém
  • unsere umfassende Regenwald-Expedition entlang des Amazonas' und abseits jeglicher Zivilisation
Der Amazonas durchfließt nach seiner Quelle, die in einer fast 5.600m hohen Andenlagune entspringt, Peru, Bolivien und Brasilien, bevor er sich schließlich bei Belem in den Atlantik ergießt. Auf seinem Weg durch das größte Regenwald-Gebiet der Erde verändern sich Landschaft, Fauna und Flora sowie die Menschen. Wir bewegen uns expeditionsartig, d.h. weit weg von jeglicher touristischen Infrastruktur und so nahe an Natur und Menschen, wie nur möglich, auf dem Weg des Amazonas von den Anden bis zum Amazonasdelta bei Belem: Wir fahren offroad durch tiefsten Dschungel mit Hoffnung auf die Sichtung eines Jaguars, fahren auf den Ladeflächen von LKWs und mit kleinen Expeditionsbooten oder mit dem Frachtdampfer in Richtung Amazonasmündung. Die Übernachtungen in extrem einfachen Gästehäusern einheimischer Indianerfamilien, im Feldbettencamp im Dschungel oder eine Nacht in der Hängematte auf dem Frachtdampfer, Seite an Seite mit der lokalen Bevölkerung. Wir beobachten Tiere in einem der größten Regenwaldgebiete unserer Erde, sehen illegalen Goldsuchern und Paranuss-Pflückern bei ihrer Arbeit zu, nehmen an geheimnisvollen Schamanen-Zeremonien teil, leben mit Dschungelfarmern und baden an Traumstränden mitten im Urwald. In kleinen Ortschaften wollen wir Salsa, Cumbia und Samba-Tanzbars besuchen. Im Amazonasgebiet existiert noch die Freiheit des ursprünglichen Reisens, in der jeder neue Tag unverbraucht ist und jede menschliche Begegnung Neugierde weckt. Vielerorts ist Komfortverzicht angesagt bei den zum Teil einfachsten Unterkünften. Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber der einheimischen Bevölkerung ist daher unverzichtbar. Die Dschungelwanderungen erfordern eine gesunde Physis und lediglich das feuchtheiße Klima und die Reiseart machen die Reise strapaziöser.

Tag 1

22-Tage-Tour

Anreise in Eigenregie nach Lima. Gerne stehen wir für die Flugbuchung der An- und Abreise zur Verfügung. Transfer zum Kolonialhotel **.Ankunft in der Hauptstadt Perus, wo wir von unserem Reiseleiter abgeholt (ab 6 Teilnehmern - ansonsten nur Transfer mit einem englischsprachigen Fahrer) und zu unserem kleinen Kolonialhotel gebracht werden. Am Abend findet unsere Expeditionsbesprechung statt, bei der unser Reiseleiter den genauen Ablauf nochmals erläutert und auch gerne alle unsere Fragen beantwortet. Für die Teilnehmer der Vortour oder wenn die Gruppe nur 1-5 Teilnehmer hat, findet die Expeditionsbesprechung am 2.Tag in Pillcopata statt.


Tag 2

Von Lima aus fliegen wir sehr früh am Morgen nach Cuzco, wo wir auf alle Teilnehmer der Vortour treffen. Nun geht es auf einer halb unbefestigten Strasse, mit einem Kleinbus, über die mächtigen Hochanden weiter in das dampfende Amazonasgebiet. In Pillcopata übernachten wir in einem einfachen Hotel, einem Sozialprojekt der Matsiguenkas Indianer. (Box-Frühstück, Box-Lunch, Abendessen)


Tag 3

Heute starten wir den Tag mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf Pillcopata. Wir besuchen den zentralen Platz, den kleinen Markt und das örtliche Krankenhaus, um einen ersten Einblick in das Leben der Menschen im Amazonasgebiet zu bekommen. Auch können wir uns hier die notwendigen, hohen Gummistiefel kaufen. Von Pillcopata aus geht’s auf kurvigen Strassen weiter durch den Dschungel. Wir machen unterwegs Halt bei einer Tierrettungsstation mit einem angrenzenden Coca-Anbaufeld, sowie etwas weiter im Dschungel, bei einer kleinen Orchideenfarm. Noch am Vormittag erreichen wir den kleinen Hafen von Atalaya und steigen in unser Expeditionsboot. Dort lernen wir auch gleich unser Bootsteam, sowie unseren auf den Nationalpark spezialisierten Naturführer kennen. Nach kurzer Fahrt erreichen wir unsere am Fluss und mitten im Amazonas-Dschungel gelegene Unterkunft einer Matsiguenkas Familie. Das einst sehr wilde Indianervolk wurde erst Anfang des 20.Jahrhunderts von den spanischen Franziskanern christianisiert. Noch am Nachmittag brechen wir zu einer ersten Erkundungs-Wanderung mit unserem Naturführer auf.


Tag 4

Am Morgen brechen wir auf nach Shintuya - einem Dorf der Matsiguenkas Indianer. Wir besuchen hier die örtliche Schule und die kleine Krankenstation. Im Anschluss geht es zu einer Thermalquelle mitten im Dschungel, von dessen wohltuendem, heissen Wasser wir uns verwöhnen lassen. Ansonsten ist heute ordentlich Sitzfleisch gefragt, denn wir sind lange Zeit im Boot unterwegs. Dies gibt uns aber einmal mehr die Gelegenheit nach Tieren Ausschau zu halten. Fernab von jeglicher Zivilisation können wir mit etwas Glück viele exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben, Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Am Nachmittag erreichen wir das einst vom legendären Fitzcarrald zu Zeiten des Kautschuks gegründete Boca Manu, heute ein Versorgungsdorf der Indigenen. Übernachten werden wir in einer, einfachen Dschungellodge.


Tag 5

Noch vor Sonnenaufgang machen wir uns auf den Weg zu unserem Boot. Während die ersten goldenen Sonnenstrahlen auf den Fluss strahlen, fahren wir an einen Aussichtspunkt, wo wir eine tolle Sicht auf eine Papageien-Salzlecke haben. Hier heißt es leise sein und das Fernglas zücken. Und so kann man mit etwas Glück viele farbenfrohe Vogelarten entdecken. Nach diesem eindrucksvollen Naturschauspiel fahren wir an illegalen Flussgoldgräbern vorbei. Nach einer weiteren Stunde Bootsfahrt, geht es auf einer aufregenden Wanderung in der Dämmerung durch den vielbewachsenen und immergrünen Dschungel. Bis zu 55m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die wir zu sehen bekommen. Nach über einer Stunde Wanderung erreichen wir unsere Tapirplattform, wo wir unser Abendessen zu uns nehmen und uns für die Nacht ganz leise auf die Lauer legen, um Tapire beim Salzlecken zu erhaschen.


Tag 6

Nachdem wir lecker gefrühstückt haben geht es auf einer Flossfahrt auf einem Dschungelsee auf Entdeckungstour. Hier können wir mit etwas Glück Seeotter beim sich Sonnen oder Fischen beobachten. Anschließend machen wir uns wieder sattelfest für unser Expeditionsboot um zum indigenen Dorf Diamante zu fahren. Auch hier schlendern wir durch das Dorf und kommen ganz sicher mit Hilfe des Reiseleiters mit den einheimischen Indigenen zu einem Gespräch. Nun geht es weiter an illegalen Flussgoldgräbern vorbei bis zum Dorf Colorado, dass sich bis heute den Charme eines Goldgräberdorfes erhalten hat. Von hier aus müssen wir mehrmals Umsteigen, denn es geht mit Off-Road-Jeeps und wackligen Fähren, sowie mit halbwegs TÜV-tauglichen Kleinbussen, auf sehr abenteuerlichen Wegen an den Tambopata Nationalpark zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Nachdem uns der Schamane seinen kleinen "Zauber- & Kräutergarten" gezeigt hat, besteht die fakultative Möglichkeit, am Abend Ayahuasca unter Anleitung und Aufsicht des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache "Liane der Seele" oder "Liane der Toten" bedeutet, ist ein Getränk, das von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren. Sicherlich einer der Höhepunkte unserer Expedition! Übernachtet wird direkt beim Schamanen in Feldbetten mit Mosquitonetz. Ein Plumsklo rundet die abenteuerliche Übernachtung ab.


Tag 7

Nach dem Frühstück brechen wir auf in die kleine, quirlige, mit Motorrädern überfüllte Stadt Puerto Maldonado. Hier bieten sich uns viele Gelegenheiten näher mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Zum Beispiel auf dem bunten Markt oder einer kleinen Schmetterlings-Farm. Wer möchte kann hier auch preiswert ein Gold-Nugget direkt von den Goldsuchern kaufen. Eine besondere Erfrischung ist ein kühler Copoazu-Saft aus einer Dschungelfrucht, den man hier an jeder Ecke probieren kann. Wer möchte, kann am Abend eine einheimische Tanzbar besuchen, in der mit etwas Glück eine Cumbia-Liveband zu hören ist. Übernachtet wird die nächsten beiden Nächte in einem ***Hotel mit Swimmingpool.


Tag 8

Heute geht es zwei Stunden zu Fuß über schmale Dschungelpfade zu einem kleinen Flüsschen, dass durch überschwemmte Wälder aus 30m hohen Mauritia und Aguaje Palmen führt. Hier steigen wir in kleine Ruderboote und gleiten auf diesem schmalen Flusslauf unter dem gigantischen Blätterdach dahin. Nach einer Stunde erreichen wir den Lago Sandoval, einem romantischen Dschungelsee, umgeben von einer paradiesischen Landschaft, wo wir versuchen, Piranhas zum Mittagessen zu angeln. Auch werden wir mit etwas Glück Schildkröten, Affen, Kaimane, Wasserfledermäuse, Riesenotter und viele exotische Vögel sehen. Übernachtet wird wieder in unserem schönen Hotel in Puerto Maldonado.


Tag 9

Wir wollen natürlich auf dieser Expeditions-Reise auch erkunden wie die Einheimischen reisen. Dazu haben wir auch heute wieder die Gelegenheit! In einem öffentlichen Bus geht es 228 km auf der berühmten und erst 2016 fertig gestellten Trans-Oceanica, der Verbindungsstraße zwischen dem Atlantik und dem Pazifik, in einer fünfstündigen Busfahrt zuerst zur peruanischen Grenzstation und danach zum bolivianischen Grenzstädtchen Cobija in Bolivien. Nach dem recht umständlichen Einreise-Prozedere wartet ein kühles Bier in einer der Farmer- und Goldsucherkneipen auf uns. Übernachtet wird in einem sehr einfachen Stadthotel in Cobija.


Tag 10

Am Vormittag fahren wir 3-4 Stunden in einem sehr einfachen, öffentlichen Bus tief in den Dschungel zum kleinen Versorgungsposten der Goldsucher, Chive. Das Dorf liegt direkt am Fluss Madre de Dios, wo unser neues Bootsteam bereits mit unserem überdachten und motorisierten Expeditionsboot und mit dem Mittagessen auf uns wartet. Nun geht es in die Naturreservate Manupiri und Humayta und es werden kleine Paranuss-Anbausiedlungen und sogar illegale Goldwaschanlagen, in denen feiner Goldstaub aus den Dschungelflüssen ausgewaschen wird, angesteuert. In einer der direkt am Fluss gelegenen Paranuss-Anbausiedlungen übernachten wir in unseren guten Feldbetten mit Matratze und Bettbezug.


Tag 11

Nachdem wir gemeinsam das Nachtcamp abgebaut haben, geht es mit dem Expeditionsboot weiter den Rio Madre de Dios zu einigen Flussgoldgräbern. Wir werden hier auf das Boot der Goldgräber gehen, um uns genau erklären zu lassen, wie sie das Gold aus dem Fluss holen und wo und wie sie dort mit ihren Familien leben. Sollte die Schule der Paranuss- und Goldgräbersiedlung "America" offen sein, werden wir diese heute besuchen. Am Nachmittag erreichen wir das kleine Dorf Sena und wir verlassen unser liebgewonnenes Expeditionsboot. Am Rande des Dorfes kommen wir in einer kleinen, direkt am Fluss gelegenen, sehr einfachen Lodge unter. Wer möchte, der kann fakultativ mit einem Angestellten der Lodge noch nach den riesigen Amazonas-Fischen angeln gehen.


Tag 12

Heute fahren wir auf einem offenen Pick-Up oder LKW durch den tiefen Dschungel weiter bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden vierstündigen Fahrt überqueren wir unter anderem einen Fluss auf einer abenteuerlichen Fähre. In Riberalta angekommen, geht es auf einen kleinen Erkundungs-Spaziergang und am Abend dann ins alte Zentrum, wo der ganze Ort mit kleinen Mofas und Motorrädern zur Abendunterhaltung um den "Plaza" braust. Übernachtet wird nun zweimal in einem stilvollen, ehemaligen Kolonialhaus des örtlichen Kautschukbarons.


Tag 13

Am Vormittag besuchen wir den bunten Markt, wo neben tropischen Früchten auch Utensilien für die Goldgräber und Paranusspflücker angeboten wird. Am Nachmittag besichtigen wir dann in eine Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Hier werden hunderte Tonnen der kostbaren Nuss geknackt, gewaschen und nach Qualitätsstufen von hunderten Mitarbeitern in Handarbeit sortiert.


Tag 14

Heute steht das dritte Land auf unserer Expeditionsreise an: Brasilien! Per Taxis und einer Fährüberfahrt an der bolivianisch-brasilianischen Grenze gelangen wir in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo bis vor wenigen Jahren noch Massenrodungen und Feuer auf der Tagesordnung standen. Am frühen Abend erreichen wir unser kleines, einfaches Stadthotel. Wer möchte kann am Abend seinen ersten echten brasilianischen Caipirinha probieren.


Tag 15

Am Vormittag bekommen wir die Gelegenheit, Porto Velho etwas besser kennenzulernen: Hier besuchen wir das alte Stellwerk mit seinen uralten Eisenbahnen aus Zeiten der Kautschukbarone, den Markt und den Hafen. Erst mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann damals die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes hier in Porto Velho. Noch am selben Abend geht’s im Flugzeug nach Manaus. Übernachtet wird 2x in einem schönen Hotel in der Nähe der Oper - was für ein Luxus nach den vergangenen Tagen im tiefsten Dschungel.


Tag 16

Heute gehen wir auf Entdeckungstour in Manaus, dem vor südamerikanischer Lebensfreude brodelnden und multikulturellen "Eingangstor Amazoniens". Diese gewaltige Stadt, kann nur per Schiff oder Flugzeug erreicht werden. Der Stadtrundgang führt zunächst zum Teatro Amazonas, die Oper im Renaissance-Stil mitten im Urwald. Sie ist nicht nur Überbleibsel einer Zeit ungeheuren Wohlstandes, sondern geradezu ihr Symbol und inzwischen Wahrzeichen der Stadt. Es folgt ein Besuch des Mercado Adolpho Lisboa, einer Markthalle mit Früchten, Gewürzen und einer gewaltigen Auswahl riesiger Amazonas-Fische. Am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt zum 'Treffpunkt der Gewässer’, wo sich das dunkle Wasser des Rio Negro und das Milchkaffee farbene Wasser des Solimões treffen, um zum Amazonas zusammenzufließen.


Tag 17

Vom Hafen in Manaus aus schiffen wir uns an Bord eines Frachtschiffes ein mit dem Ziel Santarem. Diese Fahrt garantiert uns ein einmaliges Erlebnis! Übernachtet wird eine Nacht (ggf. auch zwei) auf dem Hängemattendeck. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier "hautnah" und unser Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen der vielen, interessanten Gespräche. Gegessen wird hier was der Schiffskoch bietet und auch alle Einheimischen auf dem Schiff essen.


Tag 18

In Santarem angekommen, machen wir uns am Nachmittag auf in das Dorf Alter do Chão. Hier haben wir nun genug Zeit, um an den karibisch anmutenden Stränden zu baden. Übernachten werden wir zwei Nächte in einem gemütlichen **Hotel direkt am Strand oder einer kleinen, familiären Posada, direkt an der Uferpromenade.


Tag 19

Nun ist Relaxen an diesen Traumstränden angesagt. Aber wer heute aktiv sein möchte, kann einen der vielen fakultativen Ausflüge buchen, wie z.B. eine Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, einen Ausflug ins Tapajòs Naturreservat, zur Caboclo oder Ford Siedlung Belterra usw.


Tag 20

Nach diesem kurzen Abstecher in die "Karibik des Amazonas" starten wir heute gegen Mittag mit einem Linienflug nach Belem, dem Tor zum Amazonas. Wegen der von Mangobäumen gesäumten Straßen der Innenstadt hat es auch den Beinamen "cidade das mangueiras" (Stadt der Mangobäume). Am späten Nachmittag geht es in das ehemals herunter gekommene und gefährliche Hafengelände der Estaçao das Docas. Diese alten Lagerhallen des Hafens beherbergen heute aber moderne Geschäfte, Restaurants und die Brauerei "Amazon Beer", dazu die beste Eisdiele der Stadt. Hier werden wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Die nächsten zwei Nächte schlafen wir in einem guten ***Hotel in der Nähe der Lagerhallen.


Tag 21

Heute wartet ein weiteres Highlight unserer Reise auf uns. Bei einem ausgiebigen Stadtrundgang durch die quirlige Hafenstadt, lernen wir den ältesten und ursprünglichsten Teil Belems mit seinem Hauptplatz Praça de Sé, den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten Teatro da Paz sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der berühmte Markt "Ver-O-Peso" am alten Hafen, wo Kräuterfrauen 'Gesundheit' aus Amazoniens Wäldern verkaufen.


Tag 22

Individueller Heim oder Weiterflug.



Anschlussprogramm
Optional kann ein Cusco - Machu Picchu - Programm (2 Zusatztage, mind. 2 Pers.) vor die Reise geschaltet werden (+ € 550, -).

Termine für diese Reise sind bereits in Arbeit. Gerne informieren wir Sie, sobald die Termine feststehen. Bitte teilen Sie uns Ihr Interesse an dieser Reise mit. Oder schauen Sie sich doch bei uns um, wir haben sicher was passendens für Sie.

Inklusivleistungen

  • alle innersüdamerikanischen Flüge inkl. Steuern und Gebühren
  • Übernachtungen lt. Tourverlauf oder gleichwertig, in Hotels entspr. Standard (Landeskat.), Campübernachtungen und eine Übernachtung auf einem Frachtschiff
  • Mahlzeiten siehe Tourverlauf (F = Frühstück), M = Mittagessen bzw. Lunch-Box, A = Abendessen)
  • Fahrten, Transfers, Exkursionen und Wanderungen lt. Tourverlauf zusammen mit anderen Reisenden ab Lima / bis Belém
  • durchgehende deutschsprachige Expeditionsleitung ab Lima (bei 1-5 Teilnehmer ab Cuzco, mit örtl., deutschspr. Flughafenassistenz in Lima) bis Belém.

Exklusivleistungen

Eintritte und Nationalparkeintritte werden vom Reiseleiter am ersten Tag in USD bar eingesammelt (180-220 USD p.P.) und für die gesamte Gruppe bezahlt. Trinkgelder, persönliche Ausgaben, nicht enthaltene Mahlzeiten und Getränke (350 USD), Ayahuasca-Einnahme (z.Zt. 30 USD direkt an den Schamanen zu zahlen).

Kundenbewertungen

(...) Nun geht die große Reise los. Wir fahren durch das einmalig schöne Andenhochland mit Terassenbebauung, sehen die traditionell gekleideten Andenbevölkerung bei der Kartoffelernte, weiter auf unbefestigter Sandpiste hinab in den nebelverhangenen tropischen Bergwald, den an den Osthang der Anden gelegenen Nationalpark Manu, in das größte Regenwaldschutzgebiet weltweit. (...) Weiterfahrt zur Orchideenfarm mit einem kleinen lustigen Indianer, der voll in seiner Sache auf geht. Wir erwarten große Orchideenblüten, aber das Gegenteil lernen wir kennen. Blüten (4mm) die nur mit einer Lupe zu erkennen sind. (...) Mit dem Boot fahren wir zu einer heißen Quelle. Kochend heißes Wasser vom Berg und ein kalter Bach vereinen sich. Es ist trotz der Hitze sehr angenehm im warmen Wasser zu sitzen. Ein kleiner kalter Wasserfall macht das ganze perfekt. Einige Stunden verbringen wir dort und genießen diese, mitten im Dschungel. (...) Eine kleine und abenteuerliche Goldgräberstadt Colorado besuchen wir. Dürfen gepresstes Gold berühren, steigen auf eine Goldwaschanlage im Fluss auf und lassen uns deren Arbeit erklären. (...) in einem einheimischen Restaurant, können wir auch Fleisch von Tieren bestellen, die es nicht auf den offiziellen Speisekarten gibt. Wir essen u.a. Paca, ein rattenähnliches Nagetier. (...) Nehmen an einer Schamanen-Zeremonie mit der Einnahme Ayahuasca teil. Es wird benutzt um mit der Welt der Geister zu kommunizieren, bei mir zeigt es zwar keine große Wirkung, aber man sollte es ruhig ausprobieren. Danach sitzen wir noch in der dunklen Nacht, hier gibt es kein Strom oder fließendes Wasser, aber ein herrlicher gefüllter Sternenhimmel entschädigt uns. Auch das „Kreuz des Südens“ sehen wir, welches das kleinste aber ein sehr auffälliges Sternbild ist. Die vier hellsten Sterne bilden ein markantes Kreuz am Himmel. Brasilien und einige anderer Staaten haben das Kreuz des Südens in ihre Flagge aufgenommen. (...) zum Flussstrand, baden gehen. Schreiend laute Musik ist zu hören, die man ja eigentlich von überall bereits kennt, aber hier läuft nicht nur Musik, hier ist gerade eine Strandparty mit Live-Band im vollen Gange. Die Brasilianer springen ins Wasser und tanzen auf einer Holzplattform, wobei eine Dusche mitten auf der Tanzfläche läuft und man beim tanzen gelegentlich darunter gleitet, denn eigentlich ist es zu heiß zum bewegen! Das Bad ist eine super warme Erfrischung (...) Nächster Stopp ist bei einem Urwaldfarmer auf seiner Hazienda. An seinem Bein hängt ganz verängstigt ein Babyäffchen. Wir fragen ihn wo denn die Mutter sei. Er meint nur, dass sie gut geschmeckt hätte! Da waren wir doch erst mal sprachlos, aber wir streicheln ja auch unsere Kaninchen. (...) fahren wir mit dem Pickup und einem Schnellboottaxi über den Amazonas Richtung Manaus. An unserem letzten Abend sitzen wir vier dann zusammen, vollziehen unsere Reiseroute auf unseren Karten noch einmal nach und essen unser letztes gemeinsames Abendessen für diese fantastische Reise, die mich nachhaltig beeinflusst hat. (...) Dann bin ich wieder in Deutschland… mit einem lachenden und einem weinenden Auge, eins weiß ich aber genau, dieses war nicht die letzte Reise in diese drei Länder mit ihren bemerkenswerten Menschen und deren Kulturen (...). Den ganzen Bericht finden Sie unter <a href="https://blog.suedamerika-reiseportal.de/wasser-von-amazonien/"target="_blank">https://blog.suedamerika-reiseportal.de/wasser-von-amazonien/</a>
Liebe Frau Schäfer, (...) Ich werde Ihren Reiseveranstalter gerne weiter empfehlen. Ich war mit Ihrer Zusammenarbeit sehr zufrieden, ich fühlte mich bei Ihnen sicher aufgehoben. (…) 1. Waren Sie mit der Beratung vor der Reise zufrieden? Gibt es Punkte, über die Sie aufgrund der gemachten Erfahrungen gerne im Vorfeld mehr Informationen erhalten hätten – und wenn ja: welche? Ich war mit der Beratung vor der Reise zufrieden. Habe mir aber über das Internet trotzdem viele Informationen geholt, wie z.B. Klima, beste Reisezeit (Trocken- oder Regenzeit), Temperaturen, Essen und Trinken, Impfungen, was ist verboten oder erlaubt im Handgepäck, welche dschungeltaugliche Klamotten, Feedbacks, Reiseberichte, um nur einige Dinge aufzulisten – einfach viele Informationen, die für mich persönlich nützlich waren. Diese Informationen hole ich mir über jedes Land welches ich bereise. Das kann man nicht dem Reisewilligen alles auf Papier geben. Wenn man sich aber nur mit den Informationen des Flyers zufrieden gibt, meine ich, würde man zu blauäugig an die ganze Reise angehen. (...) Von Seiten des Reiseveranstalters „Southers Sky Tours“ fühlte ich mich sehr gut betreut! Hier war man für alle Fragen offen und stets bemüht alles zu regeln. 2. Wie fanden Sie die Reiseroute? Gibt es Ziele, an denen Sie lieber länger oder kürzer geblieben wären? Die Reiseroute beginnend im kargen Andenland über den Nebelwald hinein in den Regenwald entlang den Flüssen, auf verstaubten Pisten war fantastisch gewählt. Eine jähe Unterbrechung dieser Expedition, fernab der Zivilisation, entstand bereits am 16.Tag. Wir flogen von Porto Velho nach Manaus und checkten in einem modernen, cleanen „Go Inn“Hotel ein. Dort waren wir auf einmal zwischen Schlipsträgern, das war ein Schock, das Hotel passte nicht zu diesem Zeitpunkt in diese Abenteuerreise. Manaus sollte, wie es auch in der Reisebeschreibung steht, der Abschlussort sein. Angenehmer wäre es gewesen, von Porto Velho mit einem Pickup oder per Boot entlang der B319 oder dem Rio Madeira nach Manaus zu folgen. Die Reiseroute nach dem Manaus-Aufenthalt war auch eine Reise wert. Hier erlebten wir den etwas anderen Dschungel mit seinen überschwemmten Gebieten. Fazit: Ich wäre lieber vom ersten bis zum letzten Tag (Cusco bis Manaus) ohne Unterbrechung mit dem Flieger die 2400km per Boot, Pickup, zu Fuß vorangekommen. 3. Was hat Ihnen am Reiseprogramm oder der Tour generell besonders gut gefallen? Einmal fernab der modernen Zivilisation zu sein, mit der indigen Bevölkerung zusammen zu leben, die Natur pur zu sehen, auf den Märkten mit dem Chefkoch einkaufen zu gehen, mit dem Langboot über die Flüsse zu fahren, das sind alles Dinge, die mich sehr gefesselt haben. 4. War der Ablauf der Reise reibungslos oder gab es organisatorische Probleme? Die Reise verlief reibungslos und ohne organisatorische Probleme. 5. Wie beurteilen Sie die Betreuung während der Reise? Konnte die Reiseleitung auf Ihre individuellen Wünsche eingehen und Ihnen die nötigen Informationen (zur Reise, Land und Leute) geben? Die Betreuung durch unseren Guide, unseren Chefkoch und allen anderen Dschungelführern und Helfern konnte nicht besser sein. Ich war vollends zufrieden. Da wir nur eine kleine Reisegruppe waren, war eine sehr spezielle, fast private Führung möglich, das empfand ich als sehr angenehm. Wir bekamen alle Informationen zu Reise, Land und Leuten. Unser Guide Wilner war bestens informiert. 6. Wie fanden Sie die Gruppengröße und die Atmosphäre innerhalb der Gruppe? Die Gruppengröße von 3 Teilnehmern empfand ich persönlich als absolut optimal. Da wir, Teilnehmer, Guide und Dschungelführer bzw. Chefkoch, fast alle ein Alter waren (außer unsere 78jährige Teilnehmerin), konnten wir eine gute freundschaftliche Beziehung aufbauen. Auch unsere ältere Dame wurde ins Team gut integriert. 7. Haben Sie weitere Anregungen, konstruktive Kritikpunkte oder Verbesserungsvorschläge? Siehe Punkt 2 8 Würde Sie diese Reise weiter empfehlen? Ja, auf jeden Fall würde ich diese Reise weiter empfehlen, für Menschen die mit diesen Begebenheiten, die wir vor Ort an gefunden haben, klar kommen würden. So sehr viele Menschen in meinem Umkreis würden es aber nicht sein, denn diese Tour kann nicht wirklich „Jedermann/Frau“ unternehmen, auch wenn es so beschrieben steht! Für mich konnte es keine bessere Umgebung geben.

Sonstiges

Zahlung

Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 10%

Restzahlung fällig 14 Tage vor Reisebeginn.

Bis 14 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter vom Reisevertrag zurücktreten, wenn die in der Reiseausschreibung oder in sonstigen Unterlagen, die Vertragsinhalt geworden sind, festgelegte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde.

Impfung

Gelbfieber vorgeschrieben, Malaria-Prophylaxe empfohlen

Mobilität
Diese Reise ist allgemein nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Bitte kontaktieren Sie uns, um hierzu genauere Informationen unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Bedürfnisse zu erhalten.


Alle Angaben ohne Gewähr. Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen des jeweiligen Veranstalters, die Sie zusammen mit dem Buchungsformular von uns erhalten. Gerne schicken wir Ihnen diese auf Anfrage auch schon vorher jederzeit zu.


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